Strategie

Alles beginnt mit einem soliden Plan. Und was ergibt sich aus soliden Plänen? Richtig, solide Strategien, die das weitere Vorgehen definieren. Die grundlegenden Mechanismen des Tradings zu kennen, ist nämlich das Eine. Eine passende Strategie zu finden und durchzuführen, etwas ganz Anderes. Wer seinen Erfolg beim Handel mit Forex, Aktien, Binären Optionen oder auch CFDs optimieren will, braucht neben einen Plan auch eine Strategie.

Trading ist ein professioneller Beruf und hat mit Wetten wenig am Hut. Auch Binäre Optionen sind – wie mancherorts im Internet behauptet – keine Finanzwetten. Um erfolgreich und profitabel zu traden, braucht es eine genaue Zielsetzung und einen Rahmen, wie diese Zielsetzungen erreicht werden können. Stellen Sie sich Trading wie ein eigenes Business vor. Es braucht genaue Planung, Analysen und Strategien, um erfolgreich zu wirtschaften. Wie Sie eine passende Trading Strategie finden, erfahren Sie jetzt!

Die Top 10 Forex Anbieter

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CFD Handel birgt hohes Risiko
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Worum handelt es sich bei einer Trading Strategie eigentlich?

Im Prinzip handelt es sich bei einer Trading Strategie um einen festgelegten Prozess. Dieser soll am Ende zum Öffnen einer Position am Markt führen und – bestenfalls – das gewünschte Ergebnis erzielen. Oder aber, dieser Prozess führt dazu, dass Sie gar nicht erst in einen Kurs einsteigen. Sprich: eine solide Strategie hilft beim Erzielen von Profit und schützt vor Verlusten. Im ersten Schritt jedoch sollten Sie sich Ziele setzen. Denn, nur wenn Sie wissen, wo es hingehen soll, können Sie überhaupt nach dem passenden Weg suchen.

Gute Ziele sind zunächst klar definiert und, im weiteren Schritt, messbare Aktionen. Sie sollten versuchen attraktive Ziele zu definieren, denn desto mehr „hängen Sie sich rein“. Gleichzeitig sollten Ihre Ziele aber auch realistisch bleiben, um überhaupt erreicht zu werden. „Schnell reich werden“ zählt beispielsweise nicht dazu. Beim täglichen Trading einen Profit von 20 Euro zu erreichen hingegen schon. Sofern Sie Daytrader sind. Für Swing-Trader könnte das Ziel lauten: wöchentlich Betrag X.

Stellen Sie sich Ihre Ziele ähnlich vor, wie die eines Existenzgründers. Es wird – neben vielen anderen Analysen – auch eine Break-Even-Analyse durchgeführt. Diese ergibt, wie viel Umsatz minimal erzielt werden muss, um die Kosten zu decken. Ihre Kosten sind oftmals Zeit, Energie eventuelle Trading Kosten. Die Kosten für Ihr Handeln sind durch den Broker definiert. Wie viel Ihre Zeit und Ihre Energie wert ist, müssen Sie für sich selbst entscheiden. Wo also wollen Sie hin?

Hohe Gewinne möglich – aber auch hohe Verluste

Sie kennen Ihre Ziele? Wunderbar. Dann haben wir die nächste Frage für Sie: zu wie viel Risiko sind Sie bereit? Manche Trader kennen kaum Grenzen, wenn es um Risiken geht, andere Trader setzen lieber auf Sicherheit. Wenn Sie mit professionellen Investoren sprechen, werden Sie Begriffe wie „Moneymanagement“ und „Risikomanagement“ hören. Diese Begriffe beschreiben zum Beispiel den maximalen Prozentsatz, den Sie pro Trade „einsetzen“. Aber auch die Gewinn- bzw. Verlustobergrenze.

Experten empfehlen zur Minimierung von Verlusten pro Trade nicht mehr als 2 – 5 Prozent des gesamten Kapitals einzusetzen. Zusätzlich sollten Sie festlegen, nach wie viel Verlust Sie Ihr Trading stoppen. Sei es um einige Stunden oder gar einen ganzen Tag. Gleiches gilt für Gewinne: Gier ist Ihr größter Gegenspieler! Ihr Trade hat den Take Profit erreicht? Gut, belassen Sie es dabei. Genießen Sie Ihren Erfolg beim Erreichen von Tageszielen und machen Sie konsequent Schluss.

Wissen ist Macht – Trading Grundlagen

Erfolg kommt nicht von alleine. Zunächst brauchen Sie ein ordentliches Grundwissen über die für Sie relevanten Finanzmärkte und Analysemethoden. Wenn Sie Fachartikel zu verschiedenen Kursen, wie z.B. EUR/USD oder Gold, lesen, werden Sie mit vielen Fachbegriffen und zahlreichen Wertangaben konfrontiert. Zudem unterscheiden sich die verschiedenen Handelsformen. So kommen im Binäre Optionen Handel teils andere Begriffe vor, als bei Forex, Aktien und CFDs.

Um überhaupt Strategien einsetzen zu können, brauchen Sie zunächst grundlegende Kenntnisse. Neben dem Fachjargon spielen da noch die eingesetzte Handelssoftware und verschiedene Analysemethoden eine Rolle. So sollten Sie bspw. wissen, was ein Stop Loss ist, Take Profit, verschiedene Orderarten, Unterschied zwischen Fundamental- und Technischer Analyse, usw. Denn gerade diese Begrifflichkeiten werden Ihnen bei Handelsstrategien immer wieder begegnen. Stop Loss und Take Profit spielen darüber hinaus auch beim Moneymanagement eine wichtige Rolle.

Fundamentalist oder eher Techniker? Entscheiden Sie sich!

Die Fundamentalanalyse wird häufig bei Aktienwerten eingesetzt. So analysieren Trader beispielsweise Unternehmensdaten, Quartals- und Jahresberichte, Pressemitteilungen, usw., um zukünftige Kursentwicklungen einschätzen zu können. Es geht hierbei also um einen Ansatz, der vor allem betriebswirtschaftliche Daten, als auch volkswirtschaftliche Gegebenheiten als Entscheidungsgrundlage berücksichtigt. Je nach Finanzinstrument werden die Umstände gar mehrerer Wirtschaftsräume analysiert.

Fundamentalisten setzen oftmals auf Strategien, die auf längere Zeiträume zielen. Nicht selten werden Positionen so Tage, Wochen, Monate, teils Jahre gehalten. Aber auch für den Intraday Handel, kann die Fundamentalanalyse gut sein: so zum Beispiel, beim sogenannten „News Trading“. Hierbei werden wichtige Marktmeldungen fokussiert und die dadurch entstehende Volatilität in den verschiedenen Kursen genutzt.

Die Technische Analyse unterscheidet sich von der Fundamentalanylse sehr. Hier spielen Daten und Fakten aus Unternehmensberichten eine weniger große Rolle. Dafür rückt der Kursverlauf in den Fokus. Hier wird mit Indikatoren, Widerstands- und Unterstützungslinien, „Price Action“ und vergangenen Kursbewegungen gearbeitet. Techniker gehen also davon aus, dass sämtliche Informationen über die zukünftige Kursentwicklung bereits im Kurs selbst vorhanden sind. Auch solche Bewegungen, die auf den ersten Blick hin „willkürlich“ erscheinen.

Die Technische Analyse ist dabei auch für die meisten Einsteiger leichter zu erlernen. Zudem eignet sich diese Analyseform für das sogenannte Daytrading oder auch Intraday Trading. Bedeutet: Positionen am Markt werden innerhalb des laufenden Handelstages eröffnet bzw. wieder geschlossen. Dadurch werden Gewinne schneller realisiert, was den Anreiz für diese Tradingart liefert. Ein Trade kann hierbei zwischen mehreren Stunden oder gar nur wenigen Sekunden dauern.

Schauen wir uns hierzu ein paar Handelsansätze an:

In Sekunden zum Gewinn – das Scalping

Das sogenannte Scalping, macht sich viele kleine Kursbewegungen zunutze. Dazu braucht es hoch liquide Märkte, weshalb wir diese Form des Daytradings hauptsächlich im Devisenmarkt antreffen. Die Kurse pendeln dabei häufig in Sekundenschnelle um einen bestimmten Wert. Werden dann geschickt um diesen Wert viele Kauf- und Verkaufsorders platziert, besteht eine gute Chance, von vielen kleinen Gewinnen zu profitieren. Über Stunden hinweg durchgeführt, kann diese Methode zu einer beachtlichen Gesamtsumme anwachsen.

Insbesondere bei Märkten, die sich bei starken Umsätzen lange nur seitwärts bewegen, also keine klare Richtung erkennen lassen, bietet dieser Ansatz eine interessante Möglichkeit, beachtliche Gewinne zu erzielen. Dabei dauern die einzelnen Trades lediglich Sekunden bis Minuten. Viele Scalper geben an, dass das Risiko des Scalpings gering sein soll. Das schließen die Trader daraus, dass plötzliche Kurschwankungen bei der geringen Dauer eines Trades weniger häufig sind. Nichtsdestotrotz ist diese Form des Tradings nicht für Anfänger zu empfehlen.

The trend is your friend – oder doch nicht?

Eine sehr verbreiteter Ansatz für Strategien ist die Trendfolge. Dabei wird einem Aufwärts- bzw. Abwärtstrend „einfach“ gefolgt. Unter anderem wird dieser Ansatz Intraday, als auch für längere Zeiträume genutzt. Während viele Trendfolgestrategien bspw. für Daytrader geeignet sind, setzen andere Trader lieber auf das sogenannte Swing Trading und realisieren Gewinne durch Trendfolge in längeren Zeiträumen. Häufig kommen bei der Trendfolgestrategie Indikatoren zum Einsatz. Unter anderem der MACD, der Stochastische Oszillator oder auch der RSI. Zudem sind Trendlinien, Widerstands- und Unterstützungslinien, als auch Fibonacci-Level keine unbekannten Hilfsmittel.

Eine andere Herangehensweise wäre die antizyklische Variante: the trend is not your friend, sozusagen. Ziel hierbei ist es, den Punkt zu erkennen, an dem ein Trend stoppt und in einen neuen Trend übergeht. Oftmals werden hierzu Gleitende Durchschnitte verwendet. Aber auch andere Indikatoren können hierbei behilflich sein. Die antizyklische Variante liefert laut erfahrenen Tradern weniger Einstiegspunkte, als die Trendfolge, zudem soll das Risiko höher sein. Aber wozu gibt es Demokonten, nicht wahr?

Demokonto zum testen von Strategien für Ihr Trading

Mit Carry Trading von Zinsdifferenzen profitieren

Bei der Entwicklung der Zinsen denken viele Anleger zunächst an die mageren Renditen, die ihr Tagesgeldkonto momentan abwirft. Dabei gibt es aber auch Strategien, die sich die niedrigen Zinsen zunutze machen. Eine Strategie ist das sogenannte Carry Trading. Voraussetzung ist dabei eine zweite Währung, bei der aktuell hohe Zinsen gezahlt werden. Zum Beispiel der Russische Rubel oder die Türkische Lira. Der Kern dieser Strategie besteht darin, dass sich der Anleger Geld in einer Währung mit niedrigen Zinsen leiht und mit diesem Geld in eine Währung mit hohen Zinsen investiert. Durch den Zinsunterschied entsteht dann der entsprechende Gewinn.

Das Prinzip funktioniert aber nur so lange, wie sich beide Währungen im Verhältnis zueinander nicht wesentlich verändern. Stürzt eine der beteiligten Währungen unerwartet ab, kann dies auch empfindliche Verluste nach sich ziehen. Carry Trading funktioniert also nur im Forex Handel und kommt für Trader von Aktien, Binären Optionen und CFDs nicht infrage. Zudem werden hier fundamentale Grundkenntnisse verlangt, welche Neulinge nicht automatisch mitbringen.

Fazit: mit Plan und Strategie zum persönlichen Trading Erfolg

In den letzten Jahren haben sich die Möglichkeiten für Privatanleger enorm erweitert. Nicht mehr nur Großinvestoren können an den Kapitalmärkten mit Strategien handeln. Gewinne sind für Kleinanleger genauso realisierbar, wie für milliardenschwere Investmentunternehmen. Voraussetzung ist natürlich, dass ein entsprechender Broker gefunden wird, der nicht nur technisch auf dem neusten Stand ist, sondern auch fair und seriös mit seinen Kunden umgeht.

Drei Anbieter, die wir in diesem Zusammenhang absolut empfehlen können, sind GKFX, XM und ActivTrades. Bei allen drei Anbietern handelt es sich um Online Broker, die auf EU Standard reguliert werden. GKFK und ActivTrades verfügen darüber hinaus über ein Demokonto, mit dem neue Strategien risikolos getestet werden können. Alle drei Anbieter sind führende Vertreter im Bereich des CFD und Forex Handel und bieten eine breite Auswahl an Basiswerten.

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