Tagesgeld Zinsen & Tagesgeldkonto Vergleich 2018

Alle Tagesgeld Anbieter im Überblick
RangAnbieterZins­garantieMaximal­einlageMaximaler ZinssatzEinlagen­sicherungTestberichtZum Anbieter
6 Monate25.000 €1,00%0,01 €Consorsbank
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keine100.000 €0,30%keine Weltsparen
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4 Monate 1 Mio. Euro0,75%keine ING-DiBa
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4keineunbegrenzt0,20%keine DKB
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5keineunbegrenzt0,03%keineTARGOBANK
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612 Monate250.000 €2,00%keine Cashboard
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7variabelkeine0,40%100.000 €ProCredit Bank
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8keine100.0000,01%kenePostbank
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93 Monateunbegrenzt0,20%keine 1822direkt
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10keineunbegrenzt0,50%keneRaboDirect
Erfahrungen
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Forex-Broker mit Tagesgeld im Test und Vergleich – durch kostenlose und unabhängigen Erfahrungsberichte erfahren Sie die Vor- und Nachteile der bekanntesten Tagesgeld Broker.

Für kontinuierlich hohe Zinsen das Tagesgeldkonto wechseln

Egal wie gut das aktuelle Konto für das Tagesgeld ist, wer sich eindringlich mit den Angeboten, die es aktuell beim Tagesgeld gibt, beschäftigt, wird in den meisten Fällen feststellen, dass es immer noch bessere Angebote gibt. Das liegt vor allem daran, dass die besten Zinsen auf das Tagesgeld fast ausschließlich im Zusammenhang mit sogenannten Eröffnungsangeboten gezahlt werden. Dabei handelt es sich um Angebote, die die Banken einsetzen, um in Vergleichen besonders gut dazustehen und so neue Kunden anzulocken. Die hohen Zinsen gelten dann allerdings maximal für drei oder vier Monate, in Ausnahmefällen auch einmal ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr. Trotzdem spricht natürlich nichts dagegen, sich für ein solches Angebot zu entscheiden, und von diesen guten Zinsen zu profitieren.

Will man von einem solchen Eröffnungsangebot profitieren, so ist es notwendig, dass bestehende Tagesgeldkonto zu wechseln. Sollen darüber hinaus dauerhaft hohe Zinsen mit den Einlagen auf das Tagesgeld erzielt werden, ist es weiterhin notwendig, das Konto mehrfach zu wechseln. Ein solches Vorgehen ist mit einem gewissen Aufwand verbunden, stellt jedoch den einzigen Weg dar, für täglich verfügbare Einlagen einen überdurchschnittlichen Zins zu erzielen. Während bei Tagesgeld im Durchschnitt derzeit Zinsen von etwa 0,2 Prozent drin sind, liegen die besten Angebote für diese Kontoform bei über einem Prozent im Jahr.

vwbank_vorteile

Für den Kontowechsel sind prinzipiell nicht allzu viele Aktivitäten notwendig, auf einige wichtige Punkte sollte der Sparer allerdings achten. Folgende Fragen sollte sich der Sparer in jedem Fall stellen:

  • Welche Konditionen bietet sein aktuelles Konto?
  • Welche Angebote gibt es derzeit?
  • Welche kurzfristigen und welche langfristigen Vorteile bieten diese Angebote?
  • Wie aufwändig ist ein der Wechsel?

Ist das aktuelle Konto noch ausreichend?

Bevor sich der Sparer Gedanken darüber macht, ob das Konto gewechselt werden soll, sollte die Frage gestellt werden, ob das bestehende Konto nicht ausreicht? Entscheidend sind dabei neben den kurzfristigen auch die langfristigen Konditionen. Dabei ist es wahrscheinlich, dass das laufende Konto bei den aktuellen Konditionen wohl jedem Eröffnungsangebot unterlegen sein dürfte. Dabei sollten aber in jedem Fall auch die langfristigen Konditionen verglichen werden. Denn es nützt nach unserer Erfahrung wenig, wenn der Sparer aufgrund eines höheren, allerdings nur kurzfristig gültigen Zinssatzes den Anbieter wechselt, im Anschluss an diese Phase aber nichts weiter unternimmt und deswegen dann deutlich weniger Zinsen erhält. Um hier eine richtige Einschätzung zu treffen, sollte sich der Sparer vor allem zunächst selber realistisch einschätzen. Ist der Wunsch, das Tagesgeldkonto zu wechseln und höhere Zinsen zu kassieren nur einer kurzfristigen Motivation geschuldet, oder ist er bereit, langfristig einen gewissen Aufwand zu betreiben und jeweils auf das beste Konto zu wechseln?

Ein Vorteil des aktuellen Kontos kann auch darin bestehen, dass man sich einmal mit der Handhabung dieses Produktes auskennt. Auch wenn die Bedienung eines Tageskontos sicher nicht zu den komplexesten Aufgaben gehört, die es im Zusammenhang mit Bankprodukten zu bewältigten gibt, so bedeutet ein neues Konto doch in den meisten Fällen eine gewisse Umstellung. Eine weitere Umstellung ist es zudem, wenn das bisherige Tagesgeldkonto beim gleichen Institut geführt wurde, wie auch das Girokonto. Wenn man es nämlich in diesem Zusammenhang gewohnt war, dass Überweisungen, die vom Tagesgeldkonto zum Girokonto getätigt worden, ohne Zeitverlust zur Verfügung standen, so ist im Falle einer Überweisung von einem Tagesgeldkonto, welches bei einer anderen Bank geführt wird als das Girokonto, mit mindestens einem Arbeitstag Verzögerungen zu rechnen, bis das entsprechende Guthaben auf dem Girokonto zur Verfügung steht. Während der Zinsverlust, der bei dieser Verzögerung möglicherweise entsteht, weitgehend vernachlässigt werden kann, kann diese Verzögerungen zu einem Problem werden, wenn in letzter Minute Geld auf das Konto überwiesen werden soll, etwa um ausreichendes Guthaben für eine Abbuchungen zur Verfügung zu stellen. Auch wenn diese Punkte von einigen als Kleinigkeiten betrachtet werden, sollten diese vor einem eventuellen Wechsel in jedem Fall bedacht werden.

consorsbank_rendite

Der Wechsel selber ist sehr unkompliziert möglich

Hat sich der Sparer jedoch einmal für den Wechsel entschieden, so muss er sich auf keinen großen Aufwand einstellen, der in diesem Zusammenhang auf ihn zukommt. Anders als bei einem Girokonto, über welches eine Vielzahl von Transaktionen abgewickelt wird, wird das Tagesgeldkonto ausschließlich in Verbindung mit einem bestehenden Girokonto geführt, welches als Referenzkonto fungiert. Dabei ist es auch kein Problem, wenn ein Girokonto für mehrere Tagesgeldkonten als Referenzkonto eingesetzt wird.

Der Sparer, der sich für ein neues Tagesgeldkonto entscheidet, muss sich also über einen umfangreichen Kontowechsel keine Gedanken machen. Tagesgeldkonten werden zwar von nahezu allen privaten Banken angeboten, nach unserer Erfahrung stammen die besten Angebote jedoch größtenteils von Direktbanken, d.h. von Banken, die keinerlei Filialen anbieten. Und auch bei Tagesgeldangeboten von klassischen Filialbanken handelt es sich in einem Großteil der Fälle um Online Konten, bei denen auch der Eröffnungsprozess ausschließlich über das Internet abgewickelt wird.

Nach unserer Erfahrung bietet diese Variante ohnehin deutliche Vorteile gegenüber der Kontoeröffnung in der Filiale. Neben dem Umstand, dass die Eröffnung faktisch zu jeder Tages- und Nachtzeit vorgenommen werden kann, müssen auch keine Wartezeiten an einem Schalter in Kauf genommen werden. In aller Regel ist der Vorgang, der für die Eröffnung eines neuen Kontos notwendig ist, auch bei allen Instituten nahezu identisch, was auch daran liegt, das wesentliche Schritte dieses Prozesses durch den Gesetzgeber vorgeschrieben sind. Um den Eröffnungsprozess auszulösen, ist es zunächst notwendig, die Internetseite des entsprechenden Bankinstitutes aufzusuchen. Hat der Bankkunde das Angebot über ein Vergleichsportal gefunden, so wird ihm zumeist auch ein entsprechender Link zu der Seite angeboten, von der aus der Eröffnungsprozess gestartet werden kann.

Nur zwei Schritte zum Konto: Antragsformular und Legitimation

Der Eröffnungsprozess selber beinhaltet die Erfassung einiger persönlicher Daten, wie Name, Geburtsdatum, Wohnadresse und beruflicher Hintergrund, sowie die Bestätigung einiger Erklärungen zum Datenschutz oder zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen des Instituts. Auch Daten für das Girokonto, welches als Referenzkonto genutzt werden soll, werden bei diesem Anmeldungsvorgang angegeben. Bis das Formular vollständig ausgefüllt ist, vergehen selten mehr als zehn Minuten. Danach kann der vollständige Antrag ausgedruckt und vom zukünftigen Kontoinhaber unterschrieben werden. Für die Eröffnung des Kontos ist es nun noch notwendig, dass die Unterlagen an das Bankinstitut verschickt werden und sich der zukünftige Kontoinhaber formal legitimiert. Das heißt, dass er seine Identität gegenüber dem Bankinstitut nachweist. Während dieser Vorgang bei einigen Filialbanken auch vor Ort durchgeführt werden kann, wird die Legitimation klassischer Weise mit dem sogenannten Postident Verfahren erledigt. Hierfür ist es nun noch notwendig, dass sich der Antragsteller mit einem gültigen Ausweisdokument in eine Post Filiale begibt, und diesen Vorgang gemeinsam mit einem Mitarbeiter vor Ort abwickelt.

consorsbank_zinsgarantie

Sind diese Schritte erledigt, dauert es nun je nach Bankinstitut noch etwa vier bis acht Werktage, bis die erforderlichen Unterlagen beim Antragsteller eingehen. Zu diesem Zeitpunkt ist das Konto bereits vollständig eingerichtet und kann von nun an genutzt werden. Das heißt, unter Angabe der Kontoverbindung kann vom Girokonto aus Guthaben auf das Tagesgeldkonto überwiesen werden.

Prinzipiell kann das alte Konto nun gekündigt werden, eine zwingende Voraussetzung für einen vollständigen Wechsel ist dies jedoch nicht. Unter Umständen vermeidet der Kontoinhaber damit jedoch Kosten, etwa wenn die Jahresabrechnung für das alte Konto oder Informationen über Zinsänderungen kostenpflichtig zugestellt werden müssen.

Ebenfalls erledigt werden sollte nach Möglichkeit die Übertragung des Freistellungsauftrages auf das neue Institut, da sonst die Kapitalertragssteuern auf die erzielten Zinsen automatisch abgeführt werden.

Fazit – Ein Wechsel des Tagesgeldkontos bedeutet kaum Aufwand

Wer stets die besten Zinsen auf täglich verfügbare Einlagen erhalten will, kommt nicht daran vorbei, sein Tagesgeldkonto zu wechseln. Da es sich bei den besten Angeboten um Eröffnungsangebote handelt, bei denen die attraktiven Zinsen nur für einige Monate gelten, muss dieser Vorgang auch mehrfach wiederholt werden. Der hierfür notwendige Aufwand ist zwar überschaubar, macht aber langfristig trotzdem Mühe. Hierzu sollte der Sparer grundsätzlich bereit sein, ansonsten bieten sich eher Angebote an, bei denen ein langfristig guter Zins gilt. Solche Konten kommen allerdings nicht an die Spitzenangebote heran. Grundsätzlich bietet der Markt aber eine große Auswahl an attraktiven Tagesgeldkonten, so dass diese Strategie durchaus langfristig betrieben werden kann.

Zum Abschluss möchten wir noch einige Beispiele von attraktiven Angeboten für Tagesgeldkonten vorstellen. Ein Angebot, welches derzeit die Ranglisten dominiert, ist das Tagesgeldkonto der Audi Bank. Diese bietet ihren neuen Kunden für den Zeitraum von vier Monaten den Zinssatz von 1,25 Prozent, für einen Betrag von bis zu 100.000 Euro. Nach dieser Eröffnungsphase wird auf das Guthaben dann ein Zinssatz von 0,3 Prozent gezahlt. Deutlich länger können Kunden von einem Eröffnungsangebot bei der Consorsbank profitieren. Diese bietet ihren attraktiven Zinssatz von einem Prozent sogar für ein ganzes Jahr an. Allerdings gilt dieses Angebot nur für ein Guthaben von 20.000 Euro. Nach diesem ersten Jahr beträgt der reguläre Zins dann nur noch 0,2 Prozent. Und auch die Ing-DiBa versucht, neue Kunden mit einem Eröffnungsangebot zu locken. Für vier Monate zahlt sie einen Zinssatz von ebenfalls einem Prozent, wobei dieses Angebot für die ersten 100.000 Euro gilt. Durchaus attraktiv ist auch der Zins, den der Sparer danach erwarten kann: Bei immerhin 0,5 Prozent liegt der reguläre Zins bei diesem Institut. Dazu muss allerdings angemerkt werden, dass Zinsraten auf Tagesgeld täglich verändert werden können, und es keinerlei Garantie dafür gibt, dass nach Ende der Eröffnungsphase dieser Zins noch gilt.

Tagesgeldkonto kündigen – das gilt es zu beachten

Spätestens nachdem es seit einigen Jahren keine Zinsen mehr auf Einlagen auf dem privaten Girokonto gibt, haben Tagesgeldkonten Hochkonjunktur. Bietet diese Anlageform doch die einzige Möglichkeit, Guthaben, über welches der Sparer tag-täglich verfügen möchte, sicher und gleichzeitig zu einem einigermaßen vertretbaren Zins zu verwalten. Doch auch bei den meisten Tagesgeldkonten wachsen die Bäume mit Blick auf die Zinsen schon lange nicht mehr in den Himmel. Bei einer durchschnittlichen Zinsrendite bei Tagesgeldkonten in Deutschland von derzeit etwa 0,2 Prozent (Stand April 2016) halten sich die jährlichen Erträge ebenfalls in sehr übersichtlichen Grenzen. Wer mehr will, kann versuchen, mit sogenannten Eröffnungsangeboten, seinen Zinsertrag deutlich zu optimieren.

Dabei bieten die Bankinstitute für einen begrenzten Zeitraum Zinsen von bis zu 1,25 Prozent p.a., und garantieren dabei sogar noch den Zinssatz für einen festen Zeitraum. Da dieser Zeitraum in den meisten Fällen bei nur drei oder vier Monaten liegt, sind Sparer, die dauerhaft von einer höheren Zinsrendite profitieren wollen, mehr oder weniger dazu gezwungen, kontinuierlich neue Tagesgeldkonten zu eröffnen. Um den Überblick nicht zu verlieren, sowie um unnötige Folgekosten zu vermeiden, erweist es sich nach unserer Erfahrung als sehr sinnvoll, nicht genutzte Tagesgeldkonten ordnungsgemäß zu kündigen. In den folgenden Abschnitten möchten wir uns mit der Frage beschäftigen, was Sie in diesem Zusammenhang beachten sollten, und wie Sie im Einzelfall vorgehen.

Muss ein Tagesgeldkonto überhaupt gekündigt werden?

Grundsätzlich handelt es sich bei einem Tagesgeldkonto um ein sehr kundenfreundliches Produkt. Mit dessen Eröffnung geht der Kunde nämlich keine Verpflichtungen ein, und solange er darauf achtet, dass es sich um ein kostenloses Tagesgeldkonto handelt, fallen auch langfristig keine Gebühren an, unabhängig davon, ob das Konto nun genutzt wird oder nicht. Aus dieser Sicht gibt es prinzipiell auch keinen zwingenden Grund, warum ein Tagesgeldkonto gekündigt werden sollte, wenn es der Kunde nicht mehr nutzt. Zunächst können für die vorübergehende Nichtnutzung des Kontos durchaus verschiedene Gründe vorliegen. Unter anderem ist es durchaus üblich, dass der Kontoinhaber das Geld benötigt, und es von seinem Tagesgeldkonto abhebt. Dies kann etwa der Fall sein, wenn das Tagesgeldkonto dazu genutzt wird, um für eine größere Anschaffung Geld anzusparen. Ist das Sparziel erreicht, und die Anschaffung wird getätigt, wird das Tagesgeldkonto zunächst einmal leergeräumt, um im Anschluss erneut Geld auf dem Konto anzusparen. Das Konto vollständig zu räumen, muss also nicht damit einhergehen, das Konto in Zukunft dauerhaft nicht mehr zu benutzen.

Ein weiterer, derzeit sicher nicht ganz seltener Grund, das Guthaben vom aktuellen Tagesgeldkonto komplett abzuziehen, kann aber auch darin liegen, dass der Sparer ein besseres Angebot bei einem anderen Institut gefunden hat. Nachdem das neue Konto eröffnet ist, wird das Guthaben über das eigene Girokonto vom alten auf das neue Tagesgeldkonto transferiert. Doch auch in diesem Fall gibt es prinzipiell keine Notwendigkeit, das alte, und nun nicht mehr genutzte Konto zu kündigen. Denn grundsätzlich können beliebig viele Tagesgeldkonten im Zusammenhang mit einem Girokonto geführt werden auch hier gibt es keine rechtliche Begrenzung.

Gerade für Sparer, die stets die besten Angebote der Institute in Bezug auf das Tagesgeld nutzen, kann es aber aus verschiedenen Gründen sehr sinnvoll sein, dass nicht mehr genutzte Tagesgeldkonto ordnungsgemäß zu kündigen.

Warum sollte das Tagesgeldkonto trotzdem gekündigt werden?

Auch wenn rein formal sowie aus rechtlichen Gründen keine Notwendigkeit besteht, das Tagesgeldkonto zu kündigen, wenn es nicht mehr genutzt wird, sprechen doch einige Gründe dafür, dies trotzdem zu tun. Letztendlich haben auch diese Gründe mit Geld und damit mit der möglichen langfristigen Rendite zu tun, die ein Sparer mit Tagesgeldkonten erzielen kann. Zunächst die wichtigsten Gründe im Überblick:

  • Bessere Übersicht über eigene Finanzen
  • Vermeiden von unnötigen Kosten
  • Um zu einem späteren Zeitpunkt wieder als Neukunde zu gelten

Im Prinzip lassen sich drei Gründe unterscheiden, die für eine ordnungsgemäße Kündigung des Tagesgeldkontos sprechen, sofern dieses nicht mehr genutzt werden sollte. Zunächst geht es ganz einfach um den Grund, möglichst klare Strukturen in Bezug auf die eigenen Finanzen zu schaffen. Auch wenn es sich nur um eine passive Nutzung handelt: Je mehr Produkte dabei gleichzeitig genutzt werden, desto größer ist die Gefahr, dass der Sparer den Überblick verliert, auf welchem Konto sich derzeit eigentlich sein Geld befindet. Schließlich müssen für jedes Konto eigene Unterlagen vorgehalten werden, wie etwa die Zugangsdaten, oder die Transaktionsnummern, so dass sich ein unnötiger Berg von Akten und Unterlagen ansammelt, und unter Umständen lange gesucht werden muss, bis die richtigen Unterlagen zur Hand sind.

Der fehlende Überblick über die aktiven Konten kann aber auch ganz handfeste finanzielle Folgen haben. Denn auch wenn die Kontoführung von Tagesgeldkonten in der Regel kostenlos ist, so heißt dies nicht, dass unter Umständen trotzdem Kosten anfallen können. Dies ist etwa der Fall, wenn Informationen an den Kontoinhaber weitergeleitet werden sollen, zu deren Weitergabe sich die Bank rechtlich verpflichtet hat. Dies kann etwa bei der Übermittlung der jährlichen Kontoauszüge der Fall sein, oder etwa bei einer Mitteilung über eine Änderung der Geschäftsbedingungen oder auch des gültigen Zinssatzes. Wurde mit der Bank vereinbart, dass diese Informationen über das Postfach in Online Account zugestellt werden, so ist es in der Regel notwendig, dass der Bankkunde die Kenntnisnahme bestätigt. Unterbleibt ein Abruf, bzw. eine Bestätigung der Kenntnisnahme, werden die Dokumente kostenpflichtig zugestellt.

Eine Kündigung eines nicht mehr genutzten Tagesgeld Kontos kann aber auch aus dem Grund sinnvoll sein, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder als neuer Kunde zu gelten, und erneut von einem lukrativen Eröffnungsangebot profitieren zu können. Viele Institute haben hierfür Fristen festgelegt, die zwischen sechs Monaten und einem Jahr liegen. Bei anderen Anbietern darf der Kunde allerdings niemals ein Konto bei dem entsprechenden Institut besessen haben, um als Neukunde zu gelten.

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Wie geht man konkret bei der Kündigung vor?

Ebenso einfach, wie ein Tagesgeldkonto bei einer Bank eröffnet werden kann, so leicht lässt es sich nach unserer Erfahrung auch wieder kündigen. Grundsätzlich stehen hierfür zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen bieten die allermeisten Institute Formulare auf ihren eigenen Webseiten an, die für diesen Zweck genutzt werden können. In vielen Fällen kann die Kündigung so auch online erfolgen. Darüber hinaus bieten viele Webseiten entsprechende Kündigungsvordrucke an, mit denen dieser Vorgang ebenfalls mit sehr geringem Aufwand erledigt werden kann.

Notwendig sind auf dem Kündigungsschreiben in jedem Fall die Kontonummer, sowie die persönlichen Daten des Kontoinhabers, sowie die klare Formulierung, dass das Konto gekündigt werden soll. Eine Begründung ist dagegen nicht erforderlich. Abgeschlossen ist eine Kündigung dann mit der Bestätigung, die entweder per Post oder auch per Email dem Kunden zugestellt wird. Diese Bestätigung sollte sich der Bankkunde nach Möglichkeit einige Jahre aufbewahren, um im Zweifelsfall nachweisen zu können, dass das Konto tatsächlich gekündigt wurde. Die Kündigungsbestätigung erhält der Kontoinhaber in der Regel nach einigen wenigen Werktagen. Ist das Bestätigungsschreiben nach mehr als zehn Werttagen noch nicht eingetroffen, sollte nach Möglichkeit persönlich nachgefragt werden. Neben der Servicehotline bietet sich hierzu auch die offizielle Email Adresse oder das Email Formular der Bank an. Nach unserer Erfahrung verhalten sich die Banken aber in diesen Fällen ausgesprochen kooperativ, so dass nicht mit Problemen zu rechnen ist.

Ein wichtiger Schritt, der im Rahmen einer Kündigung des Tagesgeldkontos nicht vergessen werden sollte, ist die Übertragung des jeweiligen Freistellungsauftrages. Der Freistellungsauftrag wird einer Bank erteilt, damit diese dazu berechtigt ist, die fälligen Zinsen vollständig, also ohne Abzug der Kapitalertragssteuer, dem Bankkunden gutzuschreiben. Um diesen Vorteil auch beim nächsten Tagesgeldkonto in voller Höhe in Anspruch nehmen zu können, ist es notwendig, diesen vom alten Institut zum neuen zu übertragen. Auch dies kann mit einer einfachen Mitteilung an die beiden beteiligten Institute erledigt werden.

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Fazit – Kleine Mühe der Kündigung bringt eher Vorteile als Nachteile

Auch wenn es aus rein rationalen oder auch rechtlichen Gründen keine zwingende Notwendigkeit dazu gibt, ein Tagesgeldkonto zu kündigen, sobald es nicht mehr genutzt wird, sprechen mehr Gründe dafür dies trotzdem zu tun, als dagegen. Nach unserer Erfahrung empfiehlt es sich vor allem aus Gründen der Übersicht, sowie zur Vermeidung von eventuellen Folgekosten, das Konto zu kündigen, nachdem ein neues eröffnet wurde. Insbesondere Sparer, die das sogenannte Tagesgeld-Hopping betreiben, also immer das beste Angebot nutzen, erhalten sich auf diese Weise gleichzeitig die Chance, so schnell wie möglich wieder als neuer Kunde zu gelten.

Tatsächlich bieten sich allein für Neukunden die besten Chancen auf hohe Zinsen, wie u.a. das Angebot der Audi Bank zeigt. Diese bietet bei Neueröffnung eines Tagesgeldkontos aktuell einen Zinssatz von 1,25 Prozent p.a., und zwar für 100.000 Euro und für volle vier Monate. Im Anschluss fällt der reguläre Zins auf den Satz von 0,3 Prozent. Deutlich länger kann der Kontoinhaber einen attraktiven Zins bei der Consorsbank nutzen. Für Einlagen von bis zu 20.000 Euro bietet das Institut derzeit ein Prozent für ein komplettes Jahr. Nach dieser Frist fällt der Zinssatz dann auf ein Niveau von 0,2 Prozent. Ein drittes Angebot, welches derzeit sehr attraktive Zinsen bietet, ist das Tagesgeld Konto der 1822direkt, einer Direktbank Tochter der Frankfurter Sparkasse. Für die Zeit von drei Monaten kann der Sparer hier Zinsen in Höhe von einem Prozent kassieren, und zwar ebenfalls für den Betrag von maximal 20.000 Euro. Nach Auslaufen dieses Eröffnungsangebotes sind bei diesem Institut dann immer noch 0,4 Prozent möglich.

Mögliche Gebühren bei Tagesgeldkonten

Wer ein Tagesgeldkonto eröffnet, kann in aller Regel damit rechnen, mit seinem Geld eine kleine dafür aber sichere Rendite zu erzielen. Denn das niedrige Zinsniveau, welches derzeit am Kapitalmarkt herrscht, geht natürlich nicht an den Angeboten vorbei, die die Banken ihren Kunden auch bei einem Konto für Tagesgeld unterbreiten. Während es mittlerweile sogar Tagesgeldkonten gibt, bei denen überhaupt kein Zins mehr gezahlt wird, sind bei besseren Angeboten zumindest Zinsrenditen von bis zu 0,5 Prozent p.a. drin, während die durchschnittliche Rendite aktuell nur noch bei etwa 0,2 Prozent liegt. Der einzige Trost für die Sparer kann darin gesehen werden, dass auch die Inflation zurzeit extrem gering ist, so dass zumindest keine nennenswerte Entwertung des Geldvermögens zu befürchten ist.

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Angesichts der mageren Zinsen, die, wenn überhaupt, auf Einlagen auf dem Tagesgeldkonto gezahlt werden, ist es umso wichtiger, darauf zu achten, dass die Rendite so wenig wie möglich durch zusätzliche Kosten oder Gebühren gedrückt wird. Zwar werden die allermeisten Tagesgeldkonten grundsätzlich kostenlos angeboten, d.h. weder für die Eröffnung, noch für die Kontoführung, aber auch für die Kündigung eines Tagesgeldkontos werden nicht irgendwelche Kosten verlangt. Trotzdem ist der Kontoinhaber keineswegs davor sicher, dass die Banken Geld für zusätzliche Dienstleistungen verlangen. Zunächst haben wir einige Möglichkeiten zusammengestellt, in deren Zusammenhang es auch bei einem grundsätzlich kostenlosen Tagesgeldkonto zu zusätzlichen Gebühren bzw. ungeplanten Kosten kommen kann:

  • Gebühren für Nachsendung nicht abgerufener Kontoauszüge
  • Porto für Versand von Dokumenten
  • Gebühren für Nachforschungsaufträge
  • Nutzung ohne Online Zugang
  • Zusätzliche Kosten bei Kombiangeboten
  • Gebühren bei Inaktivität

Bei allen hier dargestellten Möglichkeiten handelt es sich um Kosten, die nur unter besonderen Umständen entstehen. In den folgenden Abschnitten soll die Frage geklärt werden, in welchen Fällen diese Kosten entstehen können, und natürlich, wie der Kontoinhaber diese Kosten langfristig vermeiden kann.

Grundsätzlich sind Tagesgeldkonten kostenlos

Grundsätzlich können Bankkunden davon ausgehen, dass Tagesgeldkonten vollständig kostenlos angeboten werden. Trotzdem sollten Kunden bestimmte Kostenfallen im Blick haben, um nicht eine böse Überraschung zu erleben, die in den meisten Fällen auch nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Es gilt also, diese Kostenfallen bereits im Vorfeld weiträumig zu umschiffen. Weiterhin darf bei einigen Banken vermutet werden, dass auch auf die Trägheit von Bankkunden spekuliert wird, um sich so über die anfallenden Gebühren zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. Während aber in den Werbeprospekten und in den Anzeigen die kostenfreie Kontoführung hervorgehoben werden, finden sich die Hinweise auf Sondergebühren und versteckte Kosten maximal im Kleingedruckten, oder auch nur in den allgemeinen Geschäftsbedingungen. Und nur die wenigsten werden sich bei der Eröffnung eines Kontos die Zeit nehmen, die AGB vollständig zu lesen. Wichtig ist zunächst die Erkenntnis, dass eigentlich alle Kosten durch ein vorausschauendes Verhalten vermieden werden können.

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Kosten für die Zustellung von Dokumenten

Eine wichtige Quelle für zusätzliche Kosten kann die Nach- oder Zusendung von Dokumenten sein, zu der die Banken unter Umständen sogar verpflichtet sind. Hier sollte bereits bei der Eröffnung des Kontos darauf geachtet werden, dass entsprechende Dokumente ausschließlich online zugestellt werden sollen. Wenn dies nicht im Rahmen des Eröffnungsantrags festgelegt werden kann, so findet sich im Online Account eine entsprechende Einstellung. Allerdings ist es noch nicht damit getan, auf eine reine Online Zustellung umzustellen, der Kunde muss die Dokumente von seinem digitalen Postfach auch regelmäßig abgerufen. Versäumt er dies, ist die Bank dazu verpflichtet, die nicht abgerufenen Dokumente als Zwangsdokument postalisch zuzustellen, was entsprechende Kosten für Porto sowie eventuell zusätzliche Gebühren nach sich zieht. Hierzu kann es allein schon dadurch kommen, dass der Kontoinhaber einfach Geld auf sein Konto einzahlt und es für längere Zeit liegen lässt, ohne sich weiter damit zu beschäftigen. Online zugestellte Kontoauszüge oder auch Infos über Veränderungen der Geschäftsbedingungen werden so häufig nicht bemerkt. Viele Banken bieten es in diesem Zusammenhang an, ihre Kunden per Email darüber zu informieren, das neue Nachrichten im Postfach warten.

Darüber hinaus kann es in diesem Zusammenhang zu zusätzlichen Kosten kommen, wenn die postalische Zustellung nicht klappen sollte. Dies kann etwa der Fall sein, wenn der Kunde seine Adresse wechselt, oder etwa durch eine Heirat einen neuen Namen annimmt. Kann ein Brief von der Bank an den Kunden nicht ordnungsgemäß zugestellt werden, wird durch die Bank in aller Regel ein sogenannter Nachforschungsauftrag ausgelöst, welcher ebenfalls mit stattlichen Gebühren für den Kunden verbunden ist. Während die Versendung eines Dokuments per Post neben den Portogebühren maximal eine Gebühr von 0,70 Euro nach sich zieht, können die Kosten für einen Nachforschungsauftrage gut und gerne 50 Euro betragen. Um dies zu umgehen, sollte der Bankkunde alle Adressänderungen unverzüglich seinem Institut mitteilen. Häufig lässt sich dies in wenigen Schritten über den Online Account erledigen. Nur in wenigen Fällen muss hierfür die Bank persönlich kontaktiert werden.

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Kosten bei der Offline Nutzung

Kosten können darüber hinaus drohen, wenn der Kunde darauf angewiesen ist, Transaktionen offline vorzunehmen. Zumeist handelt es sich bei kostenlosen Tagesgeldkonten um Angebote reiner Direktbanken, und auch wenn das Konto von einer klassischen Filialbank angeboten wird, ist in aller Regel ausschließlich ein Online Zugang im Rahmen der kostenlosen Kontoführung vorgesehen. Nun kann es aber selbst in unserer technologisch hoch entwickelten Gesellschaft dazu kommen, dass das Internet in einen bestimmten Zeitraum nicht verfügbar ist. Unabhängig von den Gründen dafür hat dies für den Kontoinhaber zur Folge, dass er nicht über sein Konto verfügen kann. Insbesondere wenn der Kunde darauf angewiesen ist, schnell über das Geld auf seinem Tagesgeldkonto zugreifen zu müssen, kann es zu Problemen kommen.

Normalerweise steht für Tagesgeldkonten auch nicht das Terminal in der entsprechenden Bankfiliale zur Verfügung, so dass in aller Regel auf den telefonischen Service zurückgegriffen werden muss. Dieser ist wiederum bei den meisten Banken mit zusätzlichen Gebühren verbunden. Dies gilt genauso, wenn bei einer Filialbank die Transaktion am Schalter in Auftrag gegeben wird. Um derartige Kosten zu umgehen, sollte der Kontoinhaber also immer alternative Möglichkeiten für den Online Zugang bereithalten. Denkbar ist hier etwa der Internetzugang von Freunden und Bekannten, aber natürlich auch eine Banking App, mit der per Mobiltelefon Überweisungen vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto in Auftrag gegeben werden können. Die Apps selber werden in den meisten Fällen kostenlos von den Instituten zur Verfügung gestellt.

Weitere Möglichkeiten für Kosten bei der Kontonutzung

Neben den genannten Möglichkeiten gibt es noch einige weitere Kosten, die unter Umständen auf einen Nutzer von Tagesgeldkonten zukommen können. Dabei handelt es sich allerdings um Sonderbedingungen, auf die im Rahmen des Angebotes, also etwa auf dem Verkaufsprospekt, eindeutig hingewiesen werden muss. Die erste Form von Kosten tritt hin und wieder im Zusammenhang mit sogenannten Kombiangeboten auf. Dabei wird etwa ein besonders günstiges Tagesgeldkonto in Verbindungen mit einem Girokonto angeboten. Während auf das Tagesgeldkonto attraktive Zinsen gezahlt werden, gelten für das Girokonto unter Umständen spezielle Bedingungen. So kann das Girokonto etwa nur dann dauerhaft kostenlos geführt werden, wenn ein regelmäßiger Gehaltseingang zu verzeichnen ist, oder wenn ein bestimmtes Guthaben bei der Bank hinterlegt wird. Werden diese Bedingungen auch nur kurzzeitig nicht eingehalten, so entstehen Gebühren für die Kontoführung, die für einen bestimmten Abrechnungszeitraum erhoben werden. Geht also innerhalb eines Quartals nur einen Monat kein Gehalt in entsprechender Höhe ein, wird die Kontoführungsgebühr für das komplette Quartal erhoben.

audibank_tagesgeld

Eine zweite Gebühr, die, wenn auch sehr selten, im Zusammenhang mit Tagesgeldkonten erhoben wird, ist eine Art Inaktivitätsgebühr. Grundsätzlich ist eine Bank natürlich daran interessiert, dass auf dem Tagesgeldkonto auch Geld hinterlegt ist, das Konto also auch genutzt wird. Für den Fall, dass sich für eine bestimmte Zeit kein Guthaben auf dem Tagesgeldkonto befindet, wird von einigen wenigen Banken eine sogenannte Inaktivitätsgebühr verlangt. Mitunter ist diese Gebühr auch an ein bestimmtes Mindestguthaben gebunden, welches sich auf dem Tagesgeldkonto befinden muss.

Eine solche Gebühr lässt sich im Prinzip nur umgehen, wenn der entsprechende Betrag auf dem Konto vorgehalten wird, oder, sollte dies dem Kontoinhaber nicht möglich sein, das Konto so schnell wie möglich gekündigt wird. Dies ist nach unserer Erfahrung aber bei allen Banken kostenlos möglich.

Fazit – Gebühren lassen sich einfach umschiffen

In den vorangegangenen Abschnitten haben wir eine ganze Reihe von Möglichkeiten aufgezählt, bei denen auch bei der Führung von Tagesgeldkonten zusätzliche Kosten drohen. Allerdings, so unsere Erfahrung, lassen sich die Gefahren zusätzlicher Kosten relativ einfach kontrollieren, wenn einige wenige Grundsätze beachtet werden. Dies ist wichtig, um die ohnehin schon mageren Zinsen, die auf Tagesgeld gezahlt werden, nicht noch weiter zu schmälern. Zum Abschluss haben wir noch einige gute Angebote für Tagesgeld zusammengestellt.

Ein vergleichsweise attraktives Angebot bietet derzeit die Audi Bank, die ihren Kunden auf das Tagesgeld 1,25 Prozent Zinsen p.a. bietet. Allerdings gilt dieses Angebot nur für die ersten vier Monate nach Eröffnung des Kontos, danach fällt der Zins auf nur noch 0,3 Prozent pro Jahr. Das Angebot gilt für 100.000 Euro. Nur für 20.000 Euro, dafür aber für ein komplettes Jahr, gilt das Angebot der Consorsbank mit einem Zinssatz von einem Prozent. Im Anschluss fällt der Zinssatz dann auf nur noch 0,2 Prozent. Vor allem langfristig attraktiv erscheint aus derzeitiger Sicht das Tagesgeldkonto der ING DiBa, die ihren Kunden für Einlagen bis zu 100.000 Euro zunächst ein Prozent für die ersten vier Monate bietet und im Anschluss an diese Phase dauerhaft 0,5 Prozent in Aussicht stellt.

Gleichwohl bleibt anzumerken, dass es bei Tagesgeld über die Eröffnungsangebote hinaus keinerlei Garantie gibt, dass ein bestimmter Zins nicht kurzfristig korrigiert wird.

Mit Tagesgeld Hopping zur besten Rendite

Auch in einem Privathaushalt gehört zu einer vernünftigen Finanzplanung auch eine finanzielle Reserve, auf die man bei unvorhergesehenen Ausgaben jederzeit zurückgreifen kann. Während die Ersparnisse, auf die man für die nächsten Jahre verzichten kann, auf Festgeldkonten, Aktienfonds oder anderen Anlageformen besser aufgehoben sind, kommen für frei verfügbare Mittel nebem Kopfkissen oder Girokonto eigentlich nur das Tagesgeldkonto in Frage. Während höhere Bargeldbestände im Haus ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen, und für Einlagen auf dem Girokonto schon seit einigen Jahren keine Zinsen mehr zu erwarten sind, bleibt das Tagesgeldkonto für diesen Zweck immer noch die beste Lösung. Doch auch bei einem Tagesgeldkonto, einem Produkt, welches mittlerweile bei jeder privaten Hausbank im Angebot ist, wird mittlerweile auch hier fast überall bei den Zinsen geknausert.

Branchenexperten haben berechnet, dass der durchschnittliche Zins, der derzeit auf Einlagen auf dem Tagesgeldkonto von Banken mit Sitz in Deutschland gezahlt wird, bei nur noch etwa 0,2 Prozent liegt. Es gibt mittlerweile sogar Tagesgeldkonten, die mit einem Zinssatz von genau null Prozent angeboten werden. Doch es geht auch anders: Insbesondere mit sogenannten Eröffnungsangeboten versuchen einige Institute, mit ihrem Tagesgeldkonto neue Kunden zu gewinnen. Während bei den besten Angeboten dieser Art Zinsrenditen von über einem Prozent durchaus üblich sind, ist die Laufzeit in den meisten Fällen nur auf drei bzw. vier Monate beschränkt. Will der Sparer also auf seine Einlagen auf dem Tagesgeldkonto dauerhaft eine überdurchschnittliche Rendite erwirtschaften, ist es unausweichlich, kontinuierlich zu wechseln, und auf die jeweils besten Angebote zu setzen. In unserem folgenden Bericht möchten wir zeigen, wir der Sparer konkret bei dieser Strategie vorgehen sollte, die auch unter dem Namen Tagesgeld Hopping bekannt ist.

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Grundsätzliches Vorgehen beim Tagesgeld Hopping

Um bei der Anlage von Tagesgeld dauerhaft eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen, ist ein kontinuierlicher aber durchaus überschaubarer Aufwand notwendig. Zunächst haben wir in einer Übersicht die wichtigsten Bestandteile dieser kontinuierlichen Aufgabe dargestellt:

  • Eigene Strategie / Schwerpunkte festlegen
  • Markt kontinuierlich beobachten / Vergleichsportale benutzen
  • Passendes Angebot auswählen und Konto eröffnen
  • Alte und nicht genutzte Konten ordentlich kündigen
  • Auch auf die Sicherheit achten

Ausgangspunkt sollte in jedem Fall eine individuelle Standortbestimmung sein, um im Anschluss eine Art eigene Strategie festzulegen. Hierzu gehört zum einen die Frage, welchen Aufwand der Sparer überhaupt bereit ist, zu betreiben. Darüber hinaus sollte geklärt bzw. festgelegt werden, wie viel Geld überhaupt als Tagesgeld angelegt werden soll. Erst wenn diese Punkte klar sind, kann sich der Sparer gezielt auf die Suche nach passenden Angeboten machen. Werden bereits Tagesgeldkonten geführt, ist es nach unserer Erfahrung sehr zu empfehlen, diese wieder zu kündigen, sobald diese nicht mehr genutzt werden, und auch vorerst nicht mehr genutzt werden sollen. Im Folgenden werden wir noch einmal ausführlicher darauf eingehen, was aus Sicht des Tagesgeld Hoppers bei jedem einzelnen Punkt konkret beachtet werden sollte und warum dies so ist.

Strategie festlegen und gezielt auswählen

Zur Festlegung der Strategie gehören vor allem die Fragen, nach dem Aufwand und nach der Geldmenge. Bezüglich des Aufwandes sollte sich der Sparer fragen, ob er tatsächlich langfristig die Disziplin aufbringt, kontinuierlich die aktuellen Angebote für das Tagesgeld im Auge zu behalten. Ist diese Voraussetzung gegeben, bedeutet dies bei der Suche nach Angeboten, dass auch eher kurzfristige Zinsgarantien berücksichtigt werden können. Denn die entsprechenden Angebote unterscheiden sich durchaus erheblich. Während einige Tagesgeldkonten nach Eröffnung einen hohen Zinssatz nur für drei Monate garantieren, liegt diese Frist bei anderen Angeboten auch mal bei einem Jahr. Nach dieser Phase fällt der Zins nach unserer Erfahrung bei vielen Angeboten auf ein deutlich niedrigeres Niveau, und zwar in die Nähe des durchschnittlichen Zinssatzes. Kommt der Sparer bei den Festlegungen seiner Strategie eher zu dem Schluss, dass er die erforderliche Disziplin nicht aufbringt, rechtzeitig vor dem Auslaufen eines solchen Eröffnungsangebotes nach neuen Tagesgeldkonten zu suchen, neu Konten zu eröffnen und alte zu kündigen, sollte nach unserer Erfahrung eher nach Angeboten mit längeren Phasen garantierter Zinsen Ausschau gehalten werden.

Ebenso wichtig ist die Frage, wie viel Geld überhaupt auf dem Tagesgeldkonto angelegt werden soll. Denn die jeweiligen Angebote unterscheiden sich auch darin, dass der attraktive Zins nur für eine bestimmte Summe gilt. Während diese Summe bei vielen Angeboten erst bei 100.000 Euro erreicht ist, zahlen andere Institute die Zinsen nur für einen Betrag von bis zu 20.000 Euro oder auch nur 10.000 Euro. Natürlich ist es auch möglich, auf mehrere Tagesgeldkonten parallel zu setzen, jedoch bedeutet auch ein solches Vorgehen einen etwas größeren Aufwand.

Kontinuierlich beobachten und gezielt auswählen

Wenn aufgrund der individuellen Voraussetzung die Kriterien für die Auswahl der besten Angebote festgelegt wurden, kann sich der Sparer nun gezielt auf die Suche nach passenden Angeboten machen. Auch wenn es sich bei Tagesgeldkonten um keinen besonders dynamischen Markt handelt, der einem ständigen Wandel unterliegt, so zeigt unsere Erfahrung doch, dass angesichts der vielen Institute auf diesem Markt, regelmäßige neue Angebote auftauchen können, und alte verschwinden. Ein hilfreiches Instrument können in diesem Zusammenhang Vergleichsportale sein, die, ebenfalls unter der Eingabe von bestimmten Parametern, die aktuell besten und verfügbaren Angebote auflisten. Für die richtige Auswahl sollte sich der Sparer zudem überlegen, welches Niveau an Sicherheit er in Bezug auf seine Einlagen erwartet. Zwar kann bei allen Angeboten für Tagesgeld innerhalb der Europäischen Union von einem hohen Niveau für die Sicherheit der Einlagen ausgegangen werden, da seit einigen Jahren einheitliche Regularien zur Umsetzung der Einlagensicherung gelten. Gleichwohl gibt es durchaus Unterschiede, wie diese Vorgaben in den einzelnen Staaten konkret umgesetzt werden. Grundsätzlich ist in diesem Zusammenhang anzumerken, dass Angebote von Bankeninstituten mit Sitz in Deutschland nach wie vor zu den sichersten gezählt werden können.

Ausgewähltes Konto eröffnen und nicht genutztes wieder kündigen

Wurde das passende Konto ausgewählt und hat sich der Sparer für die Eröffnung dieses Produktes entschieden, muss das Tagesgeldkonto nur noch eröffnet werden. Unsere Erfahrung zeigt, dass sich dieser Prozess bei den meisten Instituten weitgehend gleich, so dass beim Tagesgeld Hopping mit der Zeit auch ein gewisser Übungseffekt eintreten sollte, welcher diesen Vorgang weiter beschleunigt. Grundsätzlich handelt es sich bei den allermeisten Angeboten dieser Art um Online Konten, die sowohl online geführt als auch online eröffnet werden. Zumeist findet sich direkt auf der Produktseite eines Angebotes eine Schaltfläche, mit der der Anmeldungsprozess ausgelöst werden kann.

Es öffnet sich im Anschluss ein Anmeldungsformular, in welches einige persönliche Daten eingetragen werden. Notwendig ist es darüber hinaus, dass das Anmeldungsformular komplett ausgedruckt, persönlich unterschrieben und an das Institut verschickt wird. Neben einem unterschriebenen Antrag wird von Seiten der Bank auch noch der Nachweis der persönlichen Identität des Kontoinhabers, die sogenannte Legitimation, verlangt. In einer klassischen Bankfiliale wird dieser Vorgang durch Vorlage des Personalausweises erledigt werden. Im Falle einer Online Eröffnung ist es jedoch notwendig, dass die Legitimation per Postident Verfahren erfolgt. Dabei wird die Feststellung der Identität in einer Filiale der Deutschen Post durchgeführt, und das Ergebnis an die entsprechende Bank übermittelt.

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Genauso wichtig wie die Eröffnung ist aus unserer Sicht, dass ein Konto im Anschluss an die Benutzung auch wieder gekündigt wird. Neben einer besseren Übersicht über die eigenen Finanzen raten wir vor allem zu diesem Schritt, um sich die Chance offenzuhalten, zu einem späteren Zeitpunkt wieder als Neukunde zu gelten, und erneut von einem Eröffnungsangebot profitieren zu können.

Beide Gründe können dabei durchaus auch finanzielle Konsequenzen haben. So kann eine fehlende Übersicht bei den bestehenden Tagesgeldkonten unter Umständen dazu führen, dass Mitteilungen von Seiten der Institute nicht abgerufen und in der Folge postalisch zugestellt werden, was zu Gebühren und Portokosten führen kann.

Darüber hinaus werden die besten Angebote für Tagesgeldkonten ausschließlich an Neukunden vergeben, so dass ein bestehendes Tagesgeldkonto, selbst wenn es aktuell nicht genutzt wird, ein klares Ausschlusskriterium darstellt. Für die Frage, ab wann ein Kunde als Neukunde gilt, legen die Institute unterschiedliche Kriterien an. Während es bei einigen ausreicht, wenn innerhalb der letzten sechs Monate kein Produkt des Unternehmens genutzt wurde, liegt diese Schwelle bei anderen Instituten bei einem Jahr. Je eher ein nicht genutztes Tagesgeldkonto also gekündigt wurde, je eher können Eröffnungsangebote wieder genutzt werden.

Fazit – Für erfolgreiches Tagesgeld Hopping braucht es eine Strategie und etwas Mühe

Grundsätzlich braucht es für das sogenannte Tagesgeld Hopping, eine Strategie, bei der auf das jeweils beste Angebot gewechselt wird, keinen besonders großen Aufwand. Ein paar Gedanken sollte sich der Sparer im Vorfeld aber auf jeden Fall machen. Im Mittelpunkt sollten dabei die Kriterien eigener Aufwand und angelegte Geldmenge sowie natürlich auch die Sicherheit der Einlagen stehen. Über entsprechende Internetseiten kann der Markt darüber hinaus problemlos beobachtet werden und auch die Eröffnung selber ist für geübte Personen ein überschaubarer Aufwand.

Angebote gibt es in jedem Fall ausreichend. Ein sehr attraktives Angebot stellt nach unserer Erfahrung das Tagesgeldkonto der Volkswagen Bank dar. Für Beträge von bis zu 100.000 Euro erhält der Sparer dabei derzeit 1,25 Prozent p.a. während der ersten vier Monate. Im Anschluss daran ist ein Zinssatz von 0,3 Prozent zu erwarten. Und auch die wüstenrot direct, hat derzeit ein gutes Tagesgeldkonto im Programm. Ebenfalls für vier Monate bietet sie Neukunden einen Zinssatz von 1,11 Prozent p.a., Und zwar für die ersten 20.000 Euro. Danach fällt der Zinssatz allerdings auf nur noch 0,1 Prozent.

Tagesgeld für Firmen – Rendite mit der Liquidität

Zu einer vernünftigen Finanzplanung gehört eine ausreichende Reserve, aus der laufende Kosten oder auch nicht geplante Ausgaben beglichen werden können. Grundsätzlich gilt diese Anforderung genauso für Privatleute, wie auch für Freiberufler und natürlich auch für Unternehmen. Wie hoch die Liquidität im Einzelfall sein sollte, hängt natürlich in erster Linie von den individuellen Voraussetzungen ab. Während bei Privathaushalten empfohlen wird, in etwa das Dreifache eines monatlichen Haushaltseinkommen als täglich verfügbare Einlagen bereit zu halten, hängt es bei Freiberufler und auch Unternehmen natürlich in erster Linie von den jeweiligen Gegebenheiten ab. Entsprechende Daumenregeln können hier nicht gegeben werden. Je nach Größe des Gewerbes kommen für die täglich verfügbare Summe aber durchaus beachtliche Beiträge zusammen, die auch bei kleineren Betrieben einen durchaus fünf- oder sechsstelligen Betrag ausmachen.

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Genau wie für Privatleute gibt es auch für die gewerbliche Nutzung spezielle Angebote für Tagesgeldkonten, auf denen täglich verfügbare Einlagen eingelagert werden können, ohne dass auf eine Zinsrendite vollständig verzichtet werden muss. Angesichts der Beträge sowie über die Jahre betrachtet, können so durchaus zusätzliche Einnahmen erzielt werden.

Allerdings stehen für die gewerbliche Nutzung nicht die gleichen Angebote zur Verfügung, auf die auch private Sparer zugreifen können. Darüber hinaus sind auch noch einige weitere Besonderheiten zu beachten, wenn Unternehmen, Freiberufler oder Selbstständige ein Tagesgeldkonto nutzen.

Für wen bietet sich überhaupt ein gewerbliches Tagesgeldkonto an?

Grundsätzlich scheinen private Kunden bei den Angeboten fürs Tagesgeld deutlich bessere Angebote zur Verfügung zu stehen, als gewerblichen Kunden. Während die Auswahl an Tagesgeldkonten für die private Nutzung extrem groß ist, und sich kaum überblicken lässt, ist die Auswahl von Produkten, welche speziell für die gewerbliche Nutzung angeboten werden, insgesamt doch sehr übersichtlich. Zunächst muss ohnehin zwischen verschiedenen Zielgruppen unterschieden werden, an die sich die Unternehmen mit ihren Tagesgeldkonten richten.

Zunächst sind da die Kleinen und Kleinstbetriebe zu nennen, also Einpersonen-Unternehmen, deren Ansprüche weitgehend mit denen von Privatleuten verglichen werden können. In diese Kategorie können auch Selbstständige und Freiberufler eingeordnet werden. Insbesondere bei letzterer Gruppe ist es nicht selten der Fall, dass das private Girokonto ganz einfach für die gewerblichen Zwecke mit genutzt wird. Damit verbunden ist dann häufig auch eine Nutzung eines Tagesgeldkontos, welches eigentlich nur für private Zwecke konzipiert wurde.

Während diese Praxis von vielen Banken durchaus geduldet wird, so steht sie doch in einem Widerspruch zu den AGB der Institute. Kontoinhaber, die ihr Konto, welches eigentlich ausschließlich für eine private Nutzung konzipiert wurde, teilweise oder sogar hauptsächlich für gewerbliche Zwecke nutzen, begehen zwar keine Straftat, laufen aber Gefahr, dass diese Regelung Praxis wird und dann durch die Bank unterbunden wird. Dies hat dann mit unter unangenehme Folgen, da ein neues Konto eröffnet werden muss, was neben der damit verbundenen Bürokratien häufig auch eine aufwendige Änderung von Geschäftsunterlagen wie etwa Briefköpfen oder Visitenkarten oder auch des Internetauftritts zur Folge haben kann. Das gleiche gilt prinzipiell auch für die Nutzung eines für private Zwecke gedachten Tagesgeldkontos, auch wenn die möglichen Folgen sicher nicht so schwerwiegend sind. Insbesondere, wenn, wie bei Personengesellschaften üblich, das private Vermögen und das Firmenvermögen nicht klar voneinander getrennt sind, spricht prinzipiell auch nichts dagegen, die gewerbliche finanzielle Reserve auf ein privates Tagesgeldkonto zu legen, auf dem es in den meisten Fällen deutlich mehr Zinsen gibt.

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Nicht möglich ist eine solche Vorgehensweise allerdings bei Unternehmen, die nach der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft organisiert sind. Hier stellt die Wahl eines Tagesgeldkontos für die gewerbliche Nutzung die einzige Möglichkeit dar. Wer sich also auf die Suche nach einem Tagesgeldkonto für sein Unternehmen macht, sollte zu aller erst darauf achten, dass eine gewerbliche Nutzung explizit vorgesehen ist. Während sich kleine Unternehmen hier an denen Standardangeboten der Institute orientieren müssen, gibt es für größere Unternehmen auch die Möglichkeit, von individuellen Lösungen zu profitieren. Steht die Suche nach einem Tagesgeldkonto mit der Suche nach einer Hausbank für das Unternehmen in Verbindung, ist es durchaus möglich, dass in Bezug auf das Tagesgeld Sonderkonditionen mit der Bank vereinbart werden können. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass es sich um ein größeres Unternehmen mit einem entsprechenden Bedarf an Finanzdienstleistungen handelt.

Auch wenn es diesbezüglich keine festen Orientierungsgrößen gibt, so kann davon ausgegangen werden, dass für eine individuelle Betreuung durch die Bank Liquidität von deutlich über 100.000 Euro zu verwalten zeigen sollten.

Auf welche Besonderheiten sollte geachtet werden?

Auch bei der Auswahl des konkreten Tagesgeldkontos gibt es für Unternehmen verschiedene Kriterien zu beachten, die sich im Grunde nicht wesentlich von den Kriterien unterscheiden, die auch für die Auswahl eines Tagesgeldkontos für die private Nutzung gelten.

Entscheidend ist für viele natürlich zunächst die Höhe der Zinsen. Hier zeigt ein Vergleich der Angebote zunächst, dass durchschnittlich noch einmal weniger Zinsen zu erwarten sind, als bei vergleichbaren Angeboten für private Tagesgeldeinlagen. Dies liegt zunächst daran, dass in diesem Bereich offenbar überhaupt nicht mit sogenannten Eröffnungsangeboten gearbeitet wird, bei denen die Kontoinhaber für eine bestimmte Phase nach der Kontoeröffnung von einem besonders hohen Zinssatz profitieren können. Mit der Nutzung entsprechender Angebote können private Sparer ihre jährlichen Zinsrenditen auf über ein Prozent schrauben, auch wenn hierfür das Konto mehrfach gewechselt werden muss.

Der durchschnittliche Tagesgeld Zinssatz bei Angeboten für die gewerbliche Nutzung liegt dabei bei nur 0,13 Prozent, was noch einmal deutlich weniger ist, als der durchschnittliche Zins auf private Tagesgeldkonten in Höhe von etwa 0,2 Prozent.

Neben der Höhe des nominalen Zinssatzes hat auch der Turnus, in denen die Zinsen gezahlt werden, eine Bedeutung auf die endgültige Rendite. Je häufiger je Jahr eine Auszahlung der Zinsen erfolgt, desto höher ist der Zinseszinseffekt.

Letztendlich sollte auch darauf geachtet werden, wie schnell das Geld vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto überwiesen werden kann. Mit den kürzesten Fristen ist in diesem Zusammenhang zu rechnen, wenn Girokonto und Tagesgeldkonto beim selben Institut geführt werden. Nur hier kann der Kontoinhaber damit rechnen, dass das Guthaben praktisch in Echtzeit von einem auf das andere Konto transferiert werden kann. Insbesondere wenn der Kontoinhaber von Zeit zu Zeit darauf angewiesen ist, schnell Liquidität auf das Girokonto zu überweisen, etwa weil Abbuchungen durch das Finanzamt oder Lieferanten anstehen, kann eine Verzögerung von einem oder mehreren Tagen durchaus finanzielle Folgen haben, nicht nur weil Gebühren für die Rückweisung eines Lastschriftauftrages fällig werden, sondern auch weil eventuelle Vertragsstrafen gezahlt werden müssen.

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Gilt die Einlagensicherung auf bei der gewerblichen Nutzung?

Die Anforderungen, die an das Tagesgeld neben einer kontinuierlichen Rendite gestellt werden, stehen zum einen in einer schnellen Verfügbarkeit, sowie zum anderen in einer hohen Sicherheit der Einlagen. Während die tägliche Verfügbarkeit im Prinzip bei allen Tagesgeldkonten prinzipiell gegeben ist, gelten auch für die Sicherheit der Einlagen hohe Standards. Hintergrund ist dabei das in Deutschland und Europa geltende System der Einlagensicherung. In Deutschland können sich die Kunden dabei sogar auf ein doppeltes System der Einlagensicherung verlassen. Dabei greift zunächst die staatliche Einlagensicherung, die garantiert Beträge von bis zu 100.000 Euro sichert. Für Beträge, die darüber hinausgehen, kommt zudem eine freiwillige Einlagensicherung auf. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei der zweiten Sicherung um eine freiwillige Maßnahme, an der sich die meisten, aber nicht alle Institute beteiligen. Insbesondere Unternehmen, bei denen der Einlagenbetrag auf dem Tagesgeldkonto über die Summe von 100.000 Euro hinausgeht, stellt die Beteiligung an einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds ein wichtiges Kriterium dar. Grundsätzlich sollten sich die Verantwortlichen in den Unternehmen auch darüber informieren, bis zu welchem Betrag die Einlagensicherung des jeweiligen Instituts greift.

Fazit: Tagesgeld für Firmen lohnt sich

Genau wie Privatpersonen stellt auch für gewerbliche Kunden ein Tagesgeldkonto eine gute Möglichkeit dar, Guthaben, welches kurzfristig als finanzielle Reserve zur Verfügung stehen soll, aufzubewahren, ohne dass auf eine Verzinsung verzichtet werden muss. Da die Zeiten, in denen Zinsen auf Einlagen auf dem Girokonto gezahlt wurden, schon länger der Vergangenheit angehören, kommt hierfür ausschließlich ein Tagesgeldkonto infrage. Auch wenn das Angebot an verfügbaren Produkten für die gewerbliche Nutzung deutlich kleiner als im Privatkundenbereich ist, lohnt es sich durchaus, die wenigen verfügbaren Angebote gründlich zu vergleichen. Neben der Frage, für welche Unternehmensform das Konto überhaupt konzipiert ist, stellt vor allem der Zinssatz das zentrale Auswahlkriterium dar. In Bezug auf die Sicherheit der Einlagen können sich die Firmenkunden zumindest bis zum Betrag von 100.000 Euro auf die gleichen hohen Standards verlassen, wie Privatkunden.

Abschließend wollen wir noch auf einige Angebote für Tagesgeldeinlagen eingehen, die derzeit für die gewerbliche Nutzung zur Verfügung stehen. Das beste Angebot ist dabei derzeit bei der DenizBank zu finden. Diese bietet unbefristet sowohl für Neukunden als auch für Bestandskungen einen Zinssatz von 0,6 Prozent für Einlagen auf dem Tagesgeldkonto. Dabei ist die Auszahlung der Zinsen nicht auf einen bestimmten Höchstbetrag beschränkt. Ebenfalls für die gewebliche Nutzung wird das Business Konto der VW Bank, mit einem Zinssatz von 0,1 Prozent, allerdings bei monatlicher Gutschrift der Zinsen. Laut Angaben des Unternehmens gilt das Angebot zunächst für Beträge bis zu einer Millionen Euro. Speziell für Freiberuflicher wird dagegen das DKB Business der Deutschen Kreditbank angeboten. Für Beträge von bis zu 300.000 Euro können dabei Zinsen von 0,5 Prozent kassiert werden. Bei Beträgen für bis zu 10 Millionen gilt ein Zinssatz von 0,2 Prozent. Alle hier vorgestellten Angebot sind gebührenfrei.

Durch einen Freistellungsauftrag die ganzen Zinsen sichern

Wer heutzutage sein Geld sowohl flexibel als auch sicher und gleichzeitig einigermaßen gut verzinst anlegen möchte, kommt an einem Tagesgeldkonto nicht vorbei. Doch auch hier wachsen die Bäume schon länger nicht mehr in den Himmel. Die durchschnittlichen Zinsen aller derzeit in Deutschland verfügbaren Tagesgeldkonten liegen bei bescheidenen 0,2 Prozent. Wer eine bessere Rendite möchte, muss mit der Lupe nach Angeboten suchen, die einen besseren Zinssatz bieten und mitunter häufiger das Konto wechseln, um gut dotierte Eröffnungsangebote zu nutzen.

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Allerdings handelt es sich bei den erhaltenen Zinsen, und mögen sie auch noch so niedrig sein, um Kapitalerträge, die in Deutschland grundsätzlich steuerpflichtig sind. Seit einigen Jahren gilt dabei die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag sowie im Falle der Kirchenzugehörigkeit die Kirchensteuer, so dass in etwa 28 Prozent einer Zinsgutschrift grundsätzlich dem Finanzamt gehören. Unternimmt der Kontoinhaber nämlich nichts, so wird die Steuer automatisch von der Bank an das Finanzamt überwiesen, d.h., der Kontoinhaber erhält die Zinsgutschrift nur mit dem kompletten Steuerabschlag. Nur bei der Abgabe einer Jahressteuererklärung ist es in diesem Zusammenhang zudem möglich, sich diese Steuer vom Finanzamt wieder zurück zu holen. Aus diesem Grunde sollten die Sparer in jedem Fall vorher bzw. im Zuge der Kontoeröffnung tätig werden und der Bank einen sogenannten Freistellungsauftrag erteilen.

Denn der Gesetzgeber sieht es vor, dass Kapitalertragssteuern erst ab einem Betrag von 801 Euro je Sparer und Jahr steuerpflichtig sind. Das heißt, alle Erträge unter dieser Summe, stehen dem Sparer in vollem Umfang zu. Damit er die vollen Zinsen aber auch erhält, muss er, wie gesagt, einen Freistellungsauftrag einrichten. In den folgenden Abschnitten möchten wir erklären, was es im Zusammenhang mit der Erteilung eines Freistellungsauftrages zu beachten gibt. Diese Frage gilt besonders, wenn der Sparer häufiger sein Tagesgeldkonto wechselt, oder auch, wenn er mehrere Tagesgeldkonten parallel besitzt bzw. neben den Tagesgeldzinsen auch andere Kapitaleinkünfte bezieht. Als weiteren Aspekt möchten wir die Frage beantworten, wie verheiratete Paare den Freistellungsauftrag am besten einsetzen.

Steuern sparen durch den Freistellungsauftrag

Zumindest mit einem durchschnittlichen Tagesgeldkonto und einem durchschnittlichen Vermögen dürfte es aktuell eher unwahrscheinlich sein, dass überhaupt Abgeltungssteuer gezahlt werden muss. So müssten bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 0,2 Prozent mehr als 400.000 Euro auf dem Konto liegen, bevor die jährlichen Zinsen den Freibetrag übersteigen. Somit kommen theoretisch eigentlich nur die wenigsten in die Verlegenheit, Kapitalertragssteuern bezahlen zu müssen. Dies gilt allerdings nur, wenn das komplette Vermögen auf einem Tagesgeldkonto liegt. In der Regel ist das Geld aber bei den meisten Sparern auf mehrere Anlageformen verteilt. Daher ist es notwendig, auch den Sparerfreibetrag entsprechend aufzuteilen und für jede Sparform einen spezifischen Freistellungsauftrag zu erteilen.

Zu den Sparformen, die ebenfalls berücksichtigt werden sollten, gehören unter anderem Bausparverträge, Festgeldanlagen sowie Aktien und Anleihen, die in einem Depot liegen. Der Sparer sollte sich also regelmäßig einen Überblick über seine aktuellen Anlagen verschaffen und die Höhe des entsprechenden Freistellungsauftrages entsprechend verteilen und zuweisen.

Für diesen Zweck werden von den Instituten entsprechende Formulare bereitgestellt, die hierfür ausgefüllt, persönlich unterschrieben und an den Anbieter verschickt werden müssen. Zu achten ist natürlich vor allem darauf, dass die Summe aller erteilten Freistellungsaufträge den Gesamtbetrag von 801 Euro nicht übersteigt.

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Welche weiteren Möglichkeiten gibt es?

Im Prinzip sind die Möglichkeiten, die den Sparern in Bezug auf den Freistellungsauftrag zustehen, begrenzt. Die Summe von 801 Euro ist gesetzlich festgelegt und kann nicht verändert werden. Auch Zinsen, die etwa im Rahmen eines Kredites an die Banken gezahlt werden, können nicht mit den Zinserträgen verrechnet werden. Dagegen ist es möglich, Verluste, die im Rahmen von Kapitalanlagen erlitten wurden, anzurechnen. Wurden etwa bei einer Aktienanlage Wertpapiere mit Kursverlusten verkauft, so können diese Beträge mit den erzielten Kapitalerträgen verrechnet werden. Dabei haben Ehepaare und Familien zusätzliche Möglichkeiten, den gesetzlich bestehenden Rahmen optimal auszunutzen. Der Sparerfreibetrag steht nämlich jedem Bürger zu und damit natürlich auch Kindern. Familien mit einem oder mehreren Kindern können ihren Spielraum hinsichtlich der steuerfreien Kapitalerträge also deutlich erweitern. Dabei gelten für Ehepaare und Kinder von Familien unterschiedliche Regelungen.

Verheiratete Paare können ihren Sparerfreibetrag zusammenlegen, so dass insgesamt 1.602 Euro als einzelner Freistellungsauftrag für ein gemeinschaftlich geführtes Konto erteilt werden können. Ebenso ist es natürlich möglich, separate Freistellungsaufträge zu erteilen. Im Falle eines gemeinschaftlichen Freistellungsauftrages ist es notwendig, dass beide Ehepartner das Formular unterschreiben. In Ergebnis spielt es für die Steuerersparnis aber praktisch keine Rolle, ob ein separater oder ein gemeinsamer Freistellungsauftrag erteilt wird, solange alle Sparformen gleichmäßig berücksichtigt werden.

Eine weitere Möglichkeit, die Ehepartner in diesem Zusammenhang nutzen können, ist eine ehegattenübergreifende Verlustrechnung. Dabei können Verluste aus Kapitalanlagen des einen Partners mit den Gewinnen des anderen Partners verrechnet werden. Auch hierfür spielt es keine Rolle, ob ein gemeinschaftlicher oder ein separater Freistellungsauftrag besteht. Im Falle separater Freistellungsaufträge muss hierzu in dem entsprechenden Formular die gemeinsame Veranlagung der Ehepartner angekreuzt werden. Ist der Freistellungsauftrag des jeweils anderen Ehepartners bereits ausgeschöpft, kann ein Freistellungsauftrag über null Euro erteilt werden, so dass trotzdem eine ehegattenübergreifende Verlustrechnung angewendet werden kann.

Und auch für Kinder kann ein separater Freistellungsauftrag bei der Bank gestellt werden, auch hier liegt der Freibetrag bei 801 Euro. Dies erweitert die Spielräume auch für die Sparanlagen der Eltern. So können im Namen der Kinder Tagesgeldkonten aber auch Aktiendepots eröffnet werden, deren Kapitalerträge im Rahmen des Freibetrages geschützt sind. Rein rechtlich sind dann aber die Kinder die Inhaber der Konten und Depots und damit die Besitzer der Vermögenswerte. Spätestens nach dem vollendeten 18. Lebensjahr zieht dies weitere rechtliche Konsequenzen nach sich. Denn die Kinder sind nun selbstständig geschäftsfähig und können alleine über ihre Konten verfügen.

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Die Bedeutung der Steueridentifikationsnummer

Eine Besonderheit, von der viele Sparer bis heute noch keine Kenntnis haben, die aber bereits seit dem Jahre 2011 gilt, ist, dass der Steuerfreibetrag nur in Zusammenhang mit der Steueridentifikationsnummer gilt. Steuerfreibeträge, die vor 2011 erteilt worden sind, haben dabei zunächst ihre Gültigkeit behalten, diese ist jedoch Ende 2015 ausgelaufen. Seit 2016 ist der Steuerfreibetrag also für alle nur noch in Verbindung mit der Identifikationsnummer gültig. Die Sparer sollten also noch in diesem Jahr ihren Banken die entsprechende Steueridentifikationsnummer an die Bank übermitteln, wenn sie nicht bereits dazu aufgefordert wurden.

Vorgehen bei verschiedenen Tagesgeldkonten

Auch Sparer, die bei ihrer Anlagestrategie darauf setzen, immer wieder neue Eröffnungsangebote verschiedener Tagesgeldanbieter zu nutzen, um dauerhaft einen überdurchschnittlichen Zins zu erzielen, sollten der Bedeutung des Freistellungsauftrages besondere Aufmerksamkeit widmen. Werden immer wieder neue Konten eröffnet sowie mitunter mehrere Tagesgeldkonten parallel genutzt, ist es nicht immer ganz einfach, die Übersicht zu behalten. Entscheidend ist auch hier zunächst die Regelung, dass die Summe aller einzeln erteilten Freistellungsaufträge nicht den Gesamtbetrag von 801 Euro übersteigen darf. Werden also regelmäßig neue Konten eröffnet, sollten die Sparer auch daran denken, die nicht mehr genutzten Konten zu kündigen bzw. den Freistellungsauftrag zu widerrufen. Eine Kündigung eines Kontos, welches mehr genutzt wird, hat zudem unter Umständen den Vorteil, dass ein bestimmtes Eröffnungsangebot mit überdurchschnittlich hohen Zinsen nach einer bestimmten Frist erneut genutzt werden kann, da der Kunde wieder als neuer Kunde gezählt wird.

Fazit – Das sollten Sie bei der Nutzung des Freistellungsauftrages beachten

Auch wenn oder besser gerade weil die Zinsen derzeit im Keller sind, sollten die Sparer darauf achten, dass den Banken jeweils ein Freistellungsauftrag erteilt wird. Sonst sind die Banken dazu verpflichtet, von den anfallenden Zinsen die Kapitalertragssteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer direkt an das Finanzamt abzuführen. An den Kontoinhaber werden dann nur noch etwas mehr als 70 Prozent des Zinsertrages ausgezahlt. Dies lässt sich vermeiden, in dem an die Bank ein Freistellungsauftrag erteilt wird. Bei mehreren Anlageprodukten ist es dabei notwendig, den Freistellungsauftrag auf die verschiedenen Anbieter zu verteilen. Grundsätzlich können auch Verluste, die im Zusammenhang mit Kapitalanlagen angefallen sind, mit den Kapitalerträgen verrechnet werden. Dabei haben Ehepaare und auch Familien mit Kindern zusätzliche Möglichkeiten. Ehepaare können Gewinne und Verluste aus Kapitalerträgen allerdings wechselseitig verrechnen. Innerhalb von Familien können die Freibeträge der Kinder zusätzlich ausgeschöpft werden. Für Sparer, die regelmäßig neue Konten eröffnen, ist es zudem wichtig, immer wieder neue Freistellungsaufträge zu erteilen und die alten zu kündigen.

Doch bevor Kapitalertragssteuer fällig wird, müssen überhaupt erst einmal Kapitalerträge erzielt werden. Im Zusammenhang mit Tagesgeldkonten ist dies angesichts der aktuell sehr niedrigen Zinsen jedoch nicht ganz einfach. Allerdings gibt es durchaus noch Angebote, die deutlich über dem aktuellen durchschnittlichen Tagesgeldzins von nur 0,2 Prozent liegen. Hierzu sollten die Sparer auf sogenannte Eröffnungsangebote achten, die von einigen Instituten für Neukunden angeboten werden. Ein interessantes Angebot gibt es derzeit bei der VW Bank, die neuen Kunden für den begrenzten Zeitraum von vier Monaten einen Zinssatz von 1,1 Prozent pro Jahr anbietet. Dieses Angebot gilt für einen Sparbetrag von maximal 100.000 Euro. Im Anschluss fällt der reguläre Zinssatz bei diesem Konto dann auf 0,3 Prozent. Ein zweites interessantes Angebot kommt von der ING DiBa. Sie bietet neuen Kunden für ebenfalls vier Monate den Zinssatz von einem Prozent und zahlt im Anschluss immerhin noch 0,5 Prozent. Auch dieses Angebot gilt für 100.000 Euro. Den Zinssatz von 1,11 Prozent p.a. bietet die wüstenrot direct Neukunden auf das Tagesgeld, allerdings nur für 20.000 Euro. Danach kann dann nur noch mit 0,1 Prozent p.a. gerechnet werden.

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