Strategie

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  5. Momentum Strategie erklärt

Für viele Anleger, die ihr Geld bisher auf Tagesgeld- und Festgeldkonten aufbewahrten, klingen die Begriffe CFD- und Forexhandel wie Bezeichnungen von Handelsstrategien aus einer anderen Welt. Und tatsächlich war es noch bis vor wenigen Jahren für private Anleger sehr schwierig bzw. unmöglich, diese Handelsformen in eigener Initiative zu betreiben. Doch mittlerweile bietet eine Reihe von Online Brokern die Möglichkeit, auch selber von den Vorteilen zu profitieren, die diese Instrumente bieten. Dabei sollten die Anleger aber beachten, dass längst nicht jeder Broker bzw. Depotbetreiber Zugang zu diesen Handelssegmenten ermöglicht. Wer sich tatsächlich für Produkte aus dem Bereich Forex sowie für CFDs interessiert, sollte sich vorher möglichst genau darüber informieren, ob und zu welchen Konditionen die Produkte angeboten werden.

Und auch auf die Auswahl kommt es an, denn anders als bei einem klassischen Depot, welches den Anlegern die Möglichkeit für den Kauf von Aktien an den Kapitalmärkten bietet, sind Anleger im Bereich des CFD- oder Forexhandels darauf angewiesen, welche konkreten Produkte durch den Broker angeboten werden. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Frage, welche Strategien angeboten werden bzw. welche Strategien überhaupt erlaubt sind. In den folgenden Abschnitten möchten wir zunächst darüber aufklären, worum es sich bei CFD und Forexhandel überhaupt handelt. Darüber hinaus möchten wir auf einige wichtige Strategien eingehen, die in diesem Segment erfolgsversprechend eingesetzt werden können und welche Voraussetzungen hier von den Anlegern erwartet werden.

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Worum handelt es sich beim Forex und CFD Handel eigentlich?

Im Prinzip handelt es sich bei den Anlageformen CFD und Forex um zwei separate Segmente, die aber in vielen Aspekten sehr ähnlich sind. Fangen wir bei den Gemeinsamkeiten an. In beiden Bereichen kaufen die Anleger nicht wie etwa am Aktienmarkt die eigentlichen Werte und legen sie in ihr Depot, sondern sie investieren in Derivate, also abgeleitete Produkte. Der Begriff CFD steht in diesem Zusammenhang für Contract for Difference oder auch Differenzkontrakt und bietet seinem Besitzer eine bestimmte Hebelwirkung in Bezug auf ein Basisprodukt. Diese Hebelwirkung wird dadurch erreicht, indem von Seiten des Brokers eine bestimmte Menge an Fremdkapital zur Verfügung gestellt wird. So kann etwa mit einem Einsatz von 1.000 Euro ein DAX – CFD gekauft werden. Tatsächlich wird durch den eingesetzten finanziellen Hebel aber deutlich mehr Geld am Markt bewegt. Bei einem Hebel von 1 zu 100 werden bei der genannten Investitionssumme am Markt 100.000 Euro eingesetzt.

Entsprechend stark wirken sich auch kleinere Kursbewegungen auf das Ergebnis des Anlegers aus. Dies gilt allerdings nicht nur für Gewinne, sondern auch für mögliche Verluste. Entwickeln sich die Kurse anders als erwartet, kann dieser Verlust unter Umständen auch höher ausfallen als der eigentliche Einsatz. Damit die Broker auf diesen Verlusten nicht sitzen bleiben, sichern sie sich gegenüber ihren Kunden ab, indem eine sogenannte Margin verlangt wird. D.h., auf dem Handelskonto muss stets eine bestimmte Summe vorgehalten werden, um die offenen Positionen zu sichern. Reicht die Margin auf Grund einer negativen Kursentwicklung nicht mehr aus, muss entweder Kapital nachgeschossen werden oder die Position wird durch den Broker zwangsweise und mit Verlust aufgelöst.

Hohe Gewinne möglich – aber auch hohe Verluste

Auf der anderen Seite sind natürlich beachtliche Gewinne möglich. Selbst bei schwachen Kursbewegungen eines Indexwertes wie dem DAX lässt sich mit entsprechender Hebelwirkung der Einsatz in kurzer Zeit verdoppeln. Als Basiswerte kommen im Prinzip alle Börsenprodukte in Frage, die der Markt derzeit bietet. Neben Indizes können per CFD etwa auch Aktien, ETFs oder Anleihen gehandelt werden. Werden darüber hinaus Produkte wie Währungen, Edelmetalle, landwirtschaftliche Erzeugnisse oder Energiewerte wie Öl und Gas gehandelt, spricht man vom Forexhandel. Auch hier werden den Anlegern von Seiten der Broker entsprechende Hebel zur Verfügung gestellt. Im Falle des Währungshandels werden dabei zahlreiche Währungspaare für den Handel angeboten. So können die Anleger darauf setzen, wie sich bestimmte Währungsverhältnisse zueinander entwickeln.

Das weltweit wichtigste Währungspaar ist dabei das Euro-Dollar Verhältnis. Insgesamt fällt der Großteil des Handels auf die vier Majors, neben Euro und Dollar auch das Britische Pfund und der Japanische Yen. Prinzipiell ist die Auswahl, die von einzelnen Brokern zur Verfügung gestellt wird, riesig und reicht von weiteren Dollarwährungen über die Türkische Lira und den Südafrikanischen Rand bis hin zum Israelischen Schekel. Die Anleger haben dabei zunächst die Möglichkeit, einfach auf eine bestimmte Wertentwicklung zu setzen und davon zu profitieren. Dabei unterscheidet sich die Anlagestrategie zunächst nicht von denen klassischer Aktienhändler, die einzelne Titel kaufen um sie später mit Gewinn zu veräußern. Das Spektrum an Möglichkeiten im Bereich CFD und Forexhandel ist aber deutlich breiter. Einige spezielle Strategien möchten wir nun vorstellen.

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Mit Hedging immer auf der sicheren Seite?

Dem einen oder anderen wird bereits der Begriff Hedgefonds geläufig sein. Dahinter stehen spezielle Fonds, die sich bestimmter Strategien bedienen dürfen, dabei aber als eher riskante Anlagemöglichkeit gelten. Grundprinzip dieser Strategie ist zunächst, dass eine Investition immer durch eine andere, gegenläufige abgesichert wird. So kann etwa eine große Aktienposition, bei der auf eine positive Kursentwicklung gesetzt wird, durch den Kauf von Verkaufsoptionen für eben diesen Wert, abgesichert werden. Steigt der Kurs der erworbenen Aktien wie erhofft, streicht der Anleger den entsprechenden Gewinn ein und die Verkaufsoptionen verfallen. Fällt der Kurs jedoch unerwartet, kann der nun entstehende Verlust durch den Gewinn mit den Verkaufsoptionen ausgeglichen werden. Denn diese gewinnen bei fallenden Kursen an Wert.

Um entsprechende Strategien einsetzen zu können, sind natürlich profunde Kenntnisse über die Entwicklungen an den Kapitalmärkten notwendig. Anleger sollten möglichst genau Bescheid wissen, wie sich einzelne Produkte in Abhängigkeit zueinander entwickeln. Wichtig ist außerdem, das richtige Verhältnis der beiden Positionen zu bestimmen, um ein ausgewogenes Risikoprofil zu erreichen. Einige Online Broker bieten dabei eine automatische Funktion für das Hedging an, die den Anlegern die Arbeit abnehmen soll. Doch auch hier ist dringend zu empfehlen, dass Anleger die Funktionen, die sie nutzen, auch verstehen und nachvollziehen können. Neben dem Vorteil, einer gewissen Absicherung bei riskanten Positionen sollten Anleger natürlich auch bedenken, dass für jeden einzelnen Kauf zusätzliche Gebühren gezahlt werden müssen, was die gesamte Rendite am Ende mindert. Grundsätzlich ist eine Strategie des Hedgings nur für Anleger mit ausreichend Erfahrung zu empfehlen und sollte nach Möglichkeit im Vorfeld mit einem Demokonto getestet werden.

Scalping – mit kleinen Schritten zum Gewinn im Währungshandel

Eine weitere Strategie, auf die wir hier eingehen möchten und die vor allem im Währungshandel eine weite Verbreitung findet, ist das sogenannte Scalping. Im Grunde macht sich diese Strategie die vielen kleinen Kursbewegungen zu Nutze, die in den hoch liquiden Währungsmärkten zu beobachten sind. Die Kurse pendeln dabei häufig in Sekundenschnelle um einen bestimmten Wert. Werden dann geschickt um diesen Wert viele Kauf- und Verkaufsorders platziert, besteht eine gute Chance, von vielen kleinen Gewinnen zu profitieren, die sich zu einem stattlichen Gesamtgewinn summieren. Insbesondere bei Märkten, die sich bei starken Umsätzen lange nur seitwärts bewegen, also keine klare Richtung erkennen lassen, bietet diese Strategie eine interessante Möglichkeit, trotzdem beachtliche Gewinne zu erzielen.

Natürlich ist es auch möglich, diese Strategie einzusetzen, wenn der Markt eine bestimmte Richtung vorgibt. Wichtig ist vor allem, dass der Anleger die Entwicklungsrichtung richtig voraussagt. Das Risiko dieser Strategie besteht vor allem darin, dass der Markt plötzlich dreht und der Anleger dann auf seinen Positionen sitzen bleibt bzw. diese zu ungünstigeren Kursen verkaufen muss. Auch hier ist der Hebel, der im Handel eingesetzt wird, Chance und Risiko zugleich. Während kleinste Kursbewegungen hohe Gewinne nach sich ziehen können, birgt eine plötzliche Marktveränderung auch erhebliche Risiken. So wurden etwa zahlreiche Anleger durch die Entscheidung der Schweizer Notenbank auf dem falschen Fuß erwischt, als diese bekanntgab, den Franken nicht mehr auf einem stabilen Niveau halten zu wollen. Darüber hinaus ist zu beachten, dass längst nicht alle Broker die Strategie des Scalpings zulassen. Hintergrund ist in der Regel einfach die fehlende Technik, auf deren Grundlage die schnellen Kursveränderungen der Märkte nicht ausreichend schnell abgebildet werden können.

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Mit Carry Trading von Zinsdifferenzen profitieren

Bei der Entwicklung der Zinsen denken viele Anleger zunächst an die mageren Renditen, die ihr Tagesgeldkonto momentan abwirft. Dabei gibt es aber auch Strategien, die sich die niedrigen Zinsen zu Nutze machen. Eine Strategie ist das sogenannte Carry Trading. Voraussetzung ist dabei eine zweite Währung, bei der aktuell hohe Zinsen gezahlt werden, wie etwa der Russische Rubel oder die Türkische Lira. Der Kern dieser Strategie besteht darin, dass sich der Anleger Geld in einer Währung mit niedrigen Zinsen leiht und mit diesem Geld in eine Währung mit hohen Zinsen investiert. Durch den Zinsunterschied entsteht dann der entsprechende Gewinn. Auch hier kann mit entsprechenden Hebeln der Gewinn potenziert werden. Das Prinzip funktioniert aber nur so lange, wie sich beide Währungen im Verhältnis zueinander nicht wesentlich verändern. Stürzt eine der beteiligten Währungen unerwartet ab, kann dies auch empfindliche Verluste nach sich ziehen.

Fazit – Mit dem passenden Anbieter zu neuen Strategien

In den letzten Jahren haben sich auch die Möglichkeiten für private Trader enorm erweitert, an den Kapitalmärkten mit Strategien zu handeln, die bisher nur Profis vorbehalten waren. Voraussetzung ist natürlich, dass ein entsprechender Broker gefunden wird, der nicht nur technisch auf dem neusten Stand ist, sondern auch fair und seriös mit seinen Kunden umgeht. Drei Anbieter, die wir in diesem Zusammenhäng absolut empfehlen können, sind GKFX, XM und ActivTrades. Bei allen drei Anbietern handelt es sich um Online Broker, die auf EU Standard reguliert werden, bei denen sich die Anleger also auf einen hohen Sicherheitsstandard verlassen können. GKFK und ActivTrades verfügen darüber hinaus über ein Demokonto, mit dem neue Strategien risikolos getestet werden können. Alle drei Anbieter sind führende Vertreter im Bereich des CFD und Forexhandels und bieten eine breite Auswahl an Basiswerten und Strategiemöglichkeiten. Zudem können die Anleger von umfangreichen und in der Regel kostenlosen Weiterbildungsangeboten profitieren, mit denen sie sich neue Perspektiven und Strategien in der Handelstechnik erschließen können.