Stop Loss, Take Profit und Margin Call erklärt

Wer sich viel und umfangreich mit dem Handel von Aktien und Co. befasst, der wird sich mit den gängigen Fachbegriffen und Handelssignalen bestens auskennen. Stop Loss, Take Profit und Margin Call gehören unter anderem dazu und bietet Ihnen beim Trading einige Möglichkeiten, durch die Sie Risiken minimieren und eine höhere Rendite erzielen können. Damit Sie derartige Handelssignale allerdings auch verwenden und nutzen können, müssen Sie zunächst einmal wissen, was diese Maßnahmen auslösen können oder wofür sie geeignet sind. Im Folgenden erhalten Sie zahlreiche Details rund um den Stop Loss, Take Profit und Margin Call und können somit den eigenen Handel professioneller ausrichten.

Um Verluste zu reduzieren, sollten Sie vor allem die Stop Loss Order beherrschen und sich damit eine Möglichkeit schaffen, allzu starke Kursverluste abzufangen. Zusammen mit Take Profit können Sie somit Gewinne in Anspruch nehmen und sich vor der Nachschusspflicht schützen. Der sogenannte Margin Call ist es nämlich, der die aktuelle Position schließt, bevor Sie bei allzu hohen Verlusten der eigenen Anlage, dazu auffordert werden, weiteres Kapital bereitzustellen. Manchmal können Ihre Verluste somit weitaus höher sein als das an sich dafür zur Verfügung stehende Kapital. Erfahren Sie im Folgenden, wie Sie Stop Loss und Take Profit anwenden können und durch welche Maßnahmen Sie sich vor einem Margin Call schützen.

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Die Stop Order und ihre Funktion im Überblick

Bei einer Stop Order handelt es sich um einen Orderzusatz, der die Position stoppt, sobald ein dafür festgelegtes Signal erreicht wird. Die Order bleibt dann solange unberührt, bis der festgelegte Stop Kurs erreicht wird. Auf diese Weise können Sie allzu hohe Verluste vermeiden und Ihr Kapital absichern. Die Platzierung eines Stop Signals ist in jedem Fall zu empfehlen und sollte zu den Bereichen gehören, die sich Anfänger zunächst aneignen sollten. Andernfalls können Sie beim Trading mitunter hohe Verluste erreichen und Ihr eingesetztes Kapital verlieren.

Handelt es sich um einen Kaufauftrag, wird die Stop Order dafür sorgen, dass der Auftrag in einen Verkaufsauftrag umgewandelt wird, wenn der Stop Kurs überschritten wird. Andersherum wird der Verkaufsauftrag in einen Kaufaufrag umgewandelt, wenn der Stop Kurs unterschritten wird. Insofern handelt es sich beim Stop Kurs eher um eine Umwandlung als um ein Signal – der bisherige Trade wird in gewisser Weise umgekehrt. Eine Form hierbei ist das Stop Loss Signal. Dieses dient dazu, Long Positions zu beenden, wenn ein festgelegter Kurs unterschritten wird. Fällt der Kurs unter diese Grenze, ist ein Verkauf aller beteiligten Handelswerte die Folge.

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Tipps für einen effektiven Nutzen von Stop Loss Orders

Setzt man eine Stop Loss Order, übernimmt der Computer beim Broker den Verkauf, wenn ein festgelegter Kurs erreicht wird. Dies kann man sich in gewisser Weise zu Nutze machen – beispielsweise dann, wenn man einen ungeraden Kurs wählt. Diese Kurse werden für Stop Signale seltener genutzt und bei geraden Kursen kommen beim Erreichen des Stop Signals vielfach Aktien auf den Markt und sorgen für noch niedrigere Kurse. Höhere Verluste können eine Folge sein. Daher sollten Sie nach Möglichkeit die Stop Signale leicht über derartigen geraden Kursen festlegen. Somit wird Ihr Verkauf eher ausgeführt und Sie können davon profitieren.

Zudem können Sie auch darauf achten, ob Ihr Broker automatisch angepasste Stop Signale unterstützt. Diese würden sich bei einem Kursanstieg automatisch nach oben korrigieren, sodass Sie bei einem deutlich höheren Kurs bereits verkaufen würden. Auf diese Weise sind für Sie höhere Gewinne möglich. Das sogenannte Trailing Stop Loss wird bisher allerdings nur von wenigen Brokern angeboten und ist längst nicht bei jedem Anbieter zu finden. Wie immer gilt daher, dass sich ein Vergleich unterschiedlicher Broker lohnen kann, damit Sie am Ende bestmöglich von Ihrem Trading profitieren können. Insgesamt sorgen solche Stop Signale jedoch dafür, dass Sie ohne viel Aufwand von Ihrem Handel profitieren können.

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Take Profit: Was bedeutet das und wie nutzt man es?

Auch der Orderzusatz Take Profit bezieht sich auf das vorzeitige Ende einer Transaktion, soll allerdings keine Verluste abwehren, sondern stattdessen bereits erzielte Gewinne absichern. Das Prinzip ähnelt dem Stop Loss sehr stark. Hat ein Kurs ein vorher festgesetztes Ziel erreicht, wird der Auftrag automatisch in einen Verkauf umgewandelt, sodass Sie von der bisher erreichten Rendite profitieren können. In diesem Fall kalkulieren Sie also ein, dass der Kurs nach Erreichen der Take Profit Grenze wieder sinken könnte – sodass Sie stattdessen lieber eine (eventuell geringere) Rendite absichern möchten.

Gegen eine eventuelle Haltegebühr können Sie bei einem Erreichen des Take Profit Signals aber auch noch abwarten und möglicherweise einen höheren Ertrag erzielen. Dies ist jedoch nur für erfahrene Trader zu empfehlen, die das dabei vorhandene Risiko vollkommen abschätzen und einkalkulieren können. Andernfalls besteht für Sie das Risiko, dass der Kurs wieder fallen könnte, wodurch Sie statt eines Gewinns einen Verlust erwirtschaften. Die Take Profit Order sollten Sie als Anfänger ebenso schnell verinnerlichen und kennenlernen wie auch die Stop Loss Order. So können Sie insgesamt effektiver und erfolgsorientierter am Handel teilnehmen und von flexiblen Handelsmöglichkeiten profitieren.

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Analysen helfen bei der Platzierung von Take Profit Orders

Möchten Sie mit Hilfe von Take Profits Orders Ihren Gewinn beim Handel absichern, kann sich im Vorfeld eine genaue Analyse lohnen. Vielfach geben erkennbare Trends Auskunft über lukrative Take Profit Grenzen und Sie können auf diese Weise aktiv etwas für eine höhere Rendite tun. Eine Chartanalyse ist dabei von großer Bedeutung und Sie sollten sich damit einen umfangreichen Überblick verschaffen und verschiedene Aspekte unter die Lupe nehmen. Erkennbare Trends spielen dabei eine wichtige Rolle, da einzelne Strategien beispielsweise der Annahme folgen, dass sich bestehende Trends weiter fortsetzen werden. Darauf können Sie aufbauen und mit Hilfe einer Analyse mögliche Bruchstellen finden, an denen sich der Kurs in der Vergangenheit entgegen einem Trend verändert hat.

Grundsätzlich können Ihnen Analysen dabei helfen, effektiver am Handel teilzunehmen und Marktentwicklungen besser zu verstehen. Dies muss sich nicht nur auf Stop Loss Signale oder auf Take Profit Orders beziehen, wobei dieser Ansatz auch in dieser Hinsicht sehr dienlich ist. Zudem behalten Sie durch Analysen Bodenhaftung und laufen nicht Gefahr, unrealistische Erwartungen zu haben, durch die Sie am Ende weniger motiviert würden. Für erfahrene Trader gehören Analysen zum Trading Alltag, so sollte es allerdings auch bei Einsteigern der Fall sein.

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Der Margin Call als Schreckgespenst des Traders

Beim Handel mit verschiedenen Handelsinstrumenten wie zum Beispiel CFDs haben Sie als Trader den Vorteil, dass Sie mit Kapital in den Handel investieren können, das Ihnen eigentlich gar nicht gehört. Dies bietet ein hohes Potential für hohe Gewinne und ermöglicht Ihnen lukrative Geschäfte an den Märkten. Allerdings muss in Ihrem Handelskonto dazu auch ein gewisser Betrag vorhanden sein, die sogenannte Margin. Dieser Betrag dient als Sicherheit, sollten die von Ihnen gehandelten Werte absinken und die Kurse an Kraft verlieren. Der Margin Call wäre dabei die letzte Konsequenz – der Broker fordert Sie als Trader auf, zusätzliches Kapital bereitzustellen. In vielen modernen Handelssystemen wird die Position automatisch geschlossen, damit es zu keiner Nachschusspflicht kommt. Ansonsten könnten Sie mitunter mehr Geld verlieren, als Sie eigentlich für den Handel investieren wollten. Das Risiko des Margin Call sollten Sie daher in jedem Fall einkalkulieren.

Der Margin Call beschreibt also die Schließung einer Position bevor es zu einer Nachschusspflicht kommt. Es gibt dabei immer eine vom Broker festgelegte Mindestgrenze, die Ihre Margin im Account überragen muss – erst wenn dies nicht mehr der Fall ist, wird der Margin Call ausgeführt und Sie müssen entsprechend frisches Kapital nachzahlen. Ansonsten könnte der Broker auch gegen Ihre Wünsche agieren und eine aktuell laufende Position beenden, damit nicht noch mehr Kosten entstehen.

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Größere Reserven sind in jedem Fall eine Voraussetzung

Sollten Sie mit einer Margin handeln wollen, sollte in jedem Fall sichergestellt sein, dass Ihnen eine finanzielle Reserve zur Verfügung steht, die Sie im Falle eines Falles in Anspruch nehmen können, um Deckungslücken zu füllen. Für Sie kann der Margin Call ebenfalls weitreichende Folgen haben und es besteht das Risiko, dass Sie sich verschulden. Aus diesem Grund sollten Sie grundsätzlich nur mit wirklich „freiem“ Kapital in den Handel investieren und zudem auch immer eine Reserve zur Sicherheit zur Verfügung stehen haben.

Ohne finanziellen Rückhalt ist der Handel mit einer Margin in jedem Fall sehr riskant und sollte vermieden werden. In diesem Fall können Sie mitunter ohne Margin am Handel teilnehmen und ausschließlich eigenes Kapital investieren, welches Ihnen auch tatsächlich zur Verfügung steht.

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Fazit: Mit Handelssignalen können Sie Gewinne und Verluste besser steuern

Insgesamt sind für Sie als Trader Stop Loss und Take Profit Orders von großer Wichtigkeit, da Sie hiermit im Falle eines Falles auch den Margin Call vermeiden können. Dank der Handelssignale können Sie eigene Gewinne frühzeitig absichern und somit sicherstellen, dass Sie mit Gewinn aus dem Handel herausgehen. Zudem bietet Ihnen dies auch die Möglichkeit, höhere Gewinne auszuschließen und schneller riskante Handelswerte abstoßen, sofern diese eine festgesetzte Grenze erreichen.

Sofern Sie als Trader noch keine große Erfahrung vorweisen können, sollten Sie sich möglichst zeitnah und intensiv mit derartigen Schutzmechanismen vertraut machen, da Sie auf diese Weise einfacher und vielfach auch erfolgreicher am Handel teilnehmen können. Langfristig kann sich dies in jedem Fall positiv für Sie auswirken und Sie können den Margin Call eventuell vermeiden.