eToro Erfahrungen – Wie schlägt sich der beliebte Social Trading Broker in unserem Test?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 16.11.2018

eToro Erfahrungen

Da eToro viel Werbung betreibt, dürfte der Anbieter vielen Menschen schon einmal über den Weg gelaufen sein. Der Broker hat sich dabei auf das sogenannte Social Trading spezialisiert. Damit kann man die Trades anderer Trader kopieren und im Idealfall an deren Performance partizipieren. Wir werden daher eToro im Folgenden ausführlich testen und vor allem auch die möglichen Kosten und Gebühren des Brokers unter die Lupe nehmen. Zudem werden wir auf das gute Schulungsangebot eingehen und auch auf den Kundensupport zu sprechen kommen.

  • eToro Kosten: Die Spreads sind im Vergleich zu anderen Brokern zu hoch
  • Der eToro Kundensupport ist leider nicht telefonisch erreichbar
  • Sehr gute Schulungsmaterialien: Webinare, Trading Videos und ein eKurs
  • Zum Traden wird leider nur eine Plattform angeboten – diese eignet sich vor allem für das Social Trading
 
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eToro Erfahrungen: Vorteile und Nachteile des Brokers

Vorteile

  • Große Auswahl an handelbaren Finanzprodukten
  • Social Trading sehr gut in die Trading Plattform integriert
  • Sehr gutes Schulungsangebot

Nachteile

  • Kein telefonischer Kundensupport
  • Hohe Kosten durch sehr hohe Spreads

1. eToro Test: Welche Finanzprodukte kann man bei dem Broker handeln?

Nach unseren eToro Erfahrungen kann man bei dem Broker sehr viele unterschiedliche Finanzprodukte handeln. Nachfolgend haben wir eine kurze Übersicht über die handelbaren Märkte erstellt:

  • Indices wie zum Beispiel der Deutsche Aktienindex (DAX) und die amerikanische Nasdaq
  • Aktien
  • Rohstoffe wie zum Beispiel Öl, Silber und Gold
  • Währungen wie das beliebte Devisenpaar Euro / US Dollar (abgekürzt: EUR / USD)
  • Kryptowährungen wie beispielweise Bitcoin (abgekürzt: BTC), Ethereum (ETH) und Litecoin (LTC)
  • ETFs (Exchange Traded Funds)

Aufgrund der Vielzahl der angebotenen Finanzprodukte ist es bei eToro sehr einfach möglich, sein Portfolio zu diversifizieren. Wenn man sein gesamtes Vermögen zum Beispiel nur in eine oder wenige Akten investiert, besteht das hohe Risiko, dass man viel Geld verliert, sobald sich die Aktie in die falsche Richtung bewegen sollte. Dies kann man aber unseren Erfahrungen nach leider niemals ausschließen. Es ist daher besser, das Risiko zu streuen und sich möglichst breit aufzustellen. Wenn dann zum Beispiel der Aktienmarkt einmal nicht gut laufen sollte, so besteht die Chance, dass im Gegenzug Rohstoffe wie Gold oder Öl gute Gewinne erwirtschaften.

Wer möchte, kann bei eToro auch mit den derzeit beliebten Kryptowährungen handeln. Dabei sollte man aber nur wenig Kapital einsetzen, da diese sehr stark schwanken können. Großen Gewinnchancen stehen daher ebenso große Verlustrisiken gegenüber. Insgesamt hat uns jedenfalls das Handelsangebot bei eToro sehr gut gefallen.

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2. Welche Kontotypen bietet der Broker eToro an?

Bei eToro gibt es standardmäßig nur ein Konto für das Trading. Daneben kann man sich für den sogenannten „eToro Professional Trader Club“ anmelden. Allerdings muss man dafür bestimmte Kriterien erfüllen. Zum Beispiel muss man eToro bestätigen, dass man schon über ausriechend Erfahrung mit dem Trading verfügt. Der Hauptunterschied zwischen dem normalen Konto und dem professionellen Konto besteht in den unterschiedlichen Hebeln. Beim normalen Konto ist dieser Hebel auf maximal 1 : 30 begrenzt. Dagegen kann man als professioneller Trader auch Hebel von 1 : 400 verwenden. Der Hebel gibt dabei an, wie viel Geld man mit Hilfe seines zur Verfügung stehenden Kapitals bewegen kann.

Beträgt zum Beispiel der Hebel 1 : 20, so bedeutet dies, dass man mit dem 20fachen seines Kapitals traden kann. Hat man 1.000 Euro auf seinem Konto, so kann man damit zum Beispiel ein Dax CFD handeln: Denn bei einem Kurs von rund 12.000 Punkten beim Dax würde man rund 12.000 Euro benötigen. Möchte man daher mit 2 Dax CFD handeln (das sollte man als Anfänger nicht tun), so würde man auf seinem Konto 2.000 Euro benötigen. Wie man sieht, sind daher Hebel von 1 : 20 oder 1 : 30 für den Handel völlig ausreichend. Mit höheren Hebeln kann man zwar potentiell auch mehr Gewinne erzielen, dafür steigen aber auch die Verlustrisiken an.

3. eToro Erfahrungen mit den Kosten beim Trading

Viele Trader schauen bei einem Broker vor allem auch auf die möglichen Kosten, die beim Trading entstehen werden. Leider hat sich in unserem eToro Test gezeigt, dass der Broker hier schlecht abschneidet. Gut verdeutlichen kann man dies zum Beispiel an den Preisen für den Handel des beliebten Währungspaares Euro / US Dollar. Hier verlangt eToro einen Spread von 3 Pips. Pip verwendet man beim Währungshandel anstelle von Punkten. Der Spread bezeichnet dabei den Unterschied zwischen dem Kauf- und dem Verkaufspreis. Je niedriger der Spread ist, desto besser ist dies daher für den Trader. Es gibt aber nicht nur eine Art von Spread, denn vielmehr kann man die folgenden drei Arten voneinander unterscheiden:

  • Feste Spreads
  • Variable Spreads
  • Variable Spreads und Kommissionen (dabei wird bei jedem Trade eine bestimmte Gebühr fällig, damit man möglichst geringe Spreads erhält)

Allerdings bietet eToro nur feste Spreads an, was schade ist, denn variable Spreads sind für den Trader häufig günstiger. Auch die angebotenen festen Spreads sind bei eToro allerdings zu teuer. Denn bei anderen Anbietern erhält man Spreads schon zwischen 1,5 und 2 Pips. Mit 3 Pips verlangt eToro daher deutlich zu viel. Allerdings hängt es von der individuellen Strategie ab, wie negativ sich die hohen Spreads auf das Trading auswirken: Je mehr Trades man ausführt, desto höher sind auch die Kosten. Insgesamt wäre es gut, wenn eToro seine Kosten für den Trader senken würde.

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4. eToro Trading Test: Welche Zahlungsmethoden bietet der Broker an?

Bei einem Broker sollte man auch darauf achten, welche Zahlungsmöglichkeiten er anbietet, um Geld auf oder von seinem Handelskonto zu transferieren. Einzahlungen können dabei folgendermaßen vorgenommen werden:

  • per Banküberweisung
  • mit Sofortüberweisung
  • über Kreditkarte (Visa, MasterCard und Diner’s Club)
  • per Online Zahlungsdienstleister (PayPal, Skrill, Neteller usw.)

Wer darauf Wert legt, dass sein Geld möglichst schnell auf seinem Handelskonto ankommt, der sollte unseren Erfahrungen nach Kreditkarten oder Online Zahlungsdienstleister wie PayPal für Einzahlungen verwenden. Denn bei Banküberweisungen kann eine Transaktion unseren Erfahrungen nach bis zu drei Werktagen in Anspruch nehmen. Der Broker eToro verlangt dabei für Auszahlungen generell 25 US Dollar. Zudem sollte man beachten, dass Auszahlungen erst ab einem Mindestbetrag von 50 US Dollar vorgenommen werden können.

Unseren Erfahrungen nach gibt es durchaus Broker, die auf eine Gebühr bei Auszahlungen verzichten. Daher überzeugt uns eToro in diesem Punkt nicht. Zudem ist es ärgerlich, dass der Broker eine sogenannte „Inaktivitätsgebühr“ von seinen Kunden verlangt, sofern diese ihr Konto über einen längeren Zeitraum nicht nutzen. Die Gebühr beträgt dabei 10 US Dollar und wird monatlich erhoben. Ab wann die Gebühr fällig wird, hängt dabei davon ab, ob auf dem Konto Einzahlungen vorgenommen wurden oder nicht: Ohne Einzahlungen wird die Gebühr bereits ab vier Monaten erhoben, mit Einzahlungen fällt die Inaktivitätsgebühr dagegen erst nach zwölf Monaten an.

Am besten wäre es selbstverständlich, wenn der Broker komplett auf diese Gebühr verzichten würde.

 
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5. eToro Erfahrungen mit der Homepage des Brokers

Unseren Erfahrungen nach zeigt sich gerade an der Homepage eines Brokers, wie transparent und kundenfreundlich dieser ist. So fällt bei eToro auf, dass die Startseite übersichtlich gestaltet ist und man darauf schnell die benötigten Informationen findet. Mit nur zwei Klicks erreicht man dabei auch die Seite mit den verfügbaren Finanzprodukten und vor allem auch den eToro Gebühren. Man kann also als Trader hinterher nicht behaupten, man hätte von den zu hohen Spreads (siehe oben) bei eToro nichts gewusst. Insgesamt weist eToro auf seiner Homepage an vielen Stellen auf das Social Trading hin.

Dies ist nicht verwunderlich, da es sich bei dem Broker um einen der größten Anbieter in diesem Beriech handelt. Beim Social Trading besteht die Möglichkeit, anderen Tradern zu folgen und vor allem auch deren Strategie und Trades zu kopieren. Im besten Fall kann man daher von einem erfolgreichen Trader profitieren. Zum Social Trading bietet eToro sehr viele Informationen auf seiner Homepage an. Wer sich daher näher mit dem Thema auseinandersetzten möchte, findet dazu bei eToro eine gute Möglichkeit. Auch findet man viele FAQ (häufig gestellte Fragen), die sich explizit mit dem Social Trading befassen.

6. eToro im Test: Welche Trading Plattformen bietet der Broker an?

Der Broker eToro stellt einem leider nur eine Plattform für das Trading zur Verfügung. Wahrscheinlich liegt der Grund dafür in der starken Fokussierung des Anbieters auf das Social Trading: In Plattformen von Drittanbietern wäre dies wohl schwerer umzusetzen gewesen. Trotzdem ist es schade, dass man bei eToro zum Beispiel nicht mit dem MetaTrader handeln kann. Denn bei diesem handelt es sich um die am weitest verbreitete Trading Software. Wenn man sich daher einmal in den MetaTrader eingearbeitet hat, kann man in der Regel davon ausgehen, dass man damit bei fast jedem Broker traden kann.

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Der MetaTrader ist dabei nicht umsonst sehr beliebt: So ist es zum Beispiel sehr einfach möglich, das Programm mittels sogenannten „Expert Advisors“ zu erweitern. Auf diese Weise kann man neue Indikatoren oder gar ganze Handelssysteme hinzufügen. Damit ist es zum Beispiel auch möglich, einen automatisierten Handel relativ einfach umzusetzen. Dies ist unseren Erfahrungen nach sehr nützlich, denn auf diese Wiese ist man nicht gezwungen, den ganzen Tag vor den Trading Monitoren zu verbringen. Daher ist es sehr bedauerlich, dass eToro einem den MetaTrader nicht anbieten kann. Insgesamt kann man aber unseren Erfahrungen nach auch mit der eigenen eToro Plattform gut handeln. So werden sich auch Anfänger nach einer kurzen Einarbeitungsphase gut damit zu Recht finden.

7. eToro Erfahrungen mit dem Kundensupport

Wer schon einmal ein Problem mit seiner Trading Plattform oder einem Trade hatte, der wird froh sein, wenn einem sein Broker einen guten und kompetenten Kundensupport zur Seite stellt. Unseren Erfahrungen nach kann man vor allem dann von einem guten Support sprechen, wenn man möglichst schnell und unkompliziert mit seinem Kundenbetreuer in Kontakt treten kann. Dies kann häufig am besten dadurch gewährleistet werden, dass man den Broker auch per Telefon erreichen kann. Leider besteht aber bei eToro diese Möglichkeit gerade nicht. Vielmehr gibt es bei dem Broker nur die Möglichkeit, ein sogenanntes Support Ticket zu beantragen.

So kann man zu einer bestimmten Zeit einen Termin mit einem eToro Mitarbeiter beantragen, um dann per Live Chat mit diesem zu kommunizieren. Dieses System erscheint uns als zu umständlich. So gibt es viele andere Broker, die deutlich mehr Wert auf einen guten Kundensupport legen. Der Broker eToro scheint an dieser Stelle bewusst Personal einsparen zu wollen. Wie sich in unserem eToro Test gezeigt hat, hat der Broker durch seine zahlreichen Marketing Aktivitäten hohe Ausgaben. Anscheinend muss daher an anderer Stelle eingespart werden. Für den Kunden ist dies natürlich weniger erfreulich.

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8. eToro Test: Welche Zusatzangebote bietet der Broker für seine Kunden an?

In diesem Punkt hat uns eToro durch sein vielfältiges Angebot überzeugt: Der Broker bietet seinen Kunden viele Zusatzangebote an. Vor allem haben uns dabei die Schulungsangebote gut gefallen. Denn als Anfänger weiß man bekanntlich nichts oder nur recht wenig über den Handel an der Börse. Es ist daher sehr wichtig, dass man sich in das Trading einarbeitet. Dies kann man unseren Erfahrungen nach entweder durch das Lesen der zahlreich vorhandenen Trading Literatur bewerkstelligen. Für viele Menschen ist es aber effektiver, wenn sie in eine neue Materie durch einen erfahrenen Trader eingeführt werden.

Dazu eignen sich unseren Erfahrungen nach zum Beispiel Videos hervorragend. Es ist daher erfreulich, dass eToro seinen Kunden Webinare und Trading Videos anbietet. Auch steht ein sogenannter eKurs zur Verfügung. Dort lernt man Schrittweise, wie das Trading an der Börse funktioniert. Der Kurs ist dabei nicht nur für Anfänger geeignet, sondern auch für Trader, die ihr Wissen auffrischen möchten. Insgesamt ist es lobenswert, dass eToro ein gutes und vielfältiges Schulungsangebot anbietet. In diesem Punkt könnten sich andere Anbieter an eToro orientieren und ebenfalls ein besseres Schulungsangebot für ihre Kunden anbieten.

9. eToro im Test: Einlagensicherung und Regulierung des Brokers

Da es sich beim Broker eToro nicht um einen deutschen Broker handelt, ist es auch wichtig, wie die Einlagen der Kunden im Falle einer eventuellen Insolvenz des Anbieters geschützt sind. Denn in Deutschland greift bekanntermaßen die deutsche Einlagensicherung bis zu einem Betrag von 100.000 Euro. Der Broker eToro hat jedoch verschiedene Firmensitze und Niederlassungen außerhalb Deutschlands. Eine davon befindet sich zum Beispiel in Großbritannien. Daher ist auch die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA zuständig. Angesichts des Brexits ist jedoch unklar, wie sich der dortige Standort in Zukunft entwickeln wird. Daneben verfügt eToro auch über weitere Standorte auf Zypern und in Australien, wo das Unternehmen durch die ASIC reguliert wird.

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Von Bitcoin bis Ripple können sie zahlreiche Kryptowährungen bei eToro traden.

Für deutsche Kunden ist dabei vor allem der Standort auf Zypern interessant. Denn als Mitgliedsstaat der Europäischen Union greift auch hier eine Einlagensicherung in einer Höhe von 100.000 Euro. Kontrolliert wird eToro von der zypriotischen Finanzaufsichtsbehörde CySEC. Der Broker ist unseren Erfahrungen nach auch nicht der einzige Broker, der seinen Firmensitz auf Zypern hat. Insgesamt spricht aus unserer Sicht daher nichts dagegen, bei dem Broker ein Konto zu eröffnen. Wer sich dagegen bei einem deutschen Broker sicherer fühlt, für den gibt es auch zahlreiche Anbieter, die über einen Firmensitz in Deutschland verfügen.

 
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10. Meinungen in der Fachpresse über eToro

In der Fachpresse liest man häufig relativ positive Bewertungen über den Anbieter eToro. Es verwundert dabei nicht, dass sich die meisten Artikel dabei mit dem Social Trading befassen. So wird an vielen Stellen gelobt, dass man mit Hilfe der eToro Plattform sehr einfach anderen Tradern folgen und auch unkompliziert deren Trades kopieren kann. Auch wird das umfangreiche Schulungsangebot hervorgehoben, welches es vor allem Anfängern erleichtert, das Trading zu erlernen. Jedoch sind bei vielen Tests auch die sehr hohen Kosten bei eToro negativ aufgefallen. Zum Beispiel verlangt der Broker beim Währungspaar Euro / US Dollar 3 Pips. Bei anderen Anbietern kann man auch Spreads zwischen 1,5 und 2 Pips finden.

Zudem bietet der Broker leider nur feste und keine variablen Spreads an. Insgesamt wird empfohlen, den Handel bei eToro zunächst auf dem kostenlos angebotenen Demokonto testen. Auf diese Weise kann man sich vor allem auch mit der eToro Trading Plattform vertraut machen. Man kann dann auch ausprobieren, Trades von anderen Tradern zu kopieren. Insgesamt gehen daher die Meinungen in der Fachpresse über den Broker eToro auseinander. Wirklich empfohlen wird er nur in dem Fall, in dem man das Social Trading einmal ausprobieren möchte.

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eToro transformiert immer wieder die Branche durch neue Innovationen.

Fazit: eToro ist hauptsächlich für diejenigen Trader interessant, die sich für das Thema Social Trading interessieren

Im Rahmen unseres Tests hat sich gezeigt, dass der Broker eToro vor allem beim Thema Social Trading punkten kann. So ist die bei eToro zur Verfügung stehende Trading Plattform speziell auf das Social Trading zugeschnitten. Dies ist aber im Gegenzug leider mit dem Nachteil verbunden, dass keine weiteren Plattformen angeboten werden. So haben wir zum Beispiel den beleibten MetaTrader vermisst. Gut gefallen hat uns bei eToro vor allem das sehr gute Schulungsangebot. Wer daher gerade erst mit dem Trading beginnt, kann bei eToro viel Material finden, um sich in den Börsenhandel einzuarbeiten. Es ist bedauerlich, dass eToro bei seinem Kundensupport auf eine telefonische Kontaktmöglichkeit verzichtet.

Das System, dass man sich erst ein Support Ticket besorgen muss, um mit einem Mitarbeiter des Supports in Kontakt zu treten, erscheint uns als zu kompliziert. Zudem sind uns die hohen Gebühren bei eToro negativ aufgefallen. Denn andere Broker bieten hier deutlich niedrigere Spreads. Zur Erinnerung: eToro verlangt beim beliebten Währungspaar Euro / US Dollar einen Spread von 3 Pips. Üblich wären aber 1,5 oder maximal 2 Pips. Wer daher keinen Wert auf Social Trading legt, kann in jedem Fall einen anderen Anbieter finden, der deutlich günstiger ist. In Jedem Fall empfehlen wir jedoch, bei eToro zunächst auf einem Demokonto zu handeln, bevor man echtes Geld für das Trading einsetzt. Auf diese Weise kann man sich auch gefahrlos mit dem Social Trading vertraut machen.

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