DKB Trading Erfahrungen von Felix von Geldern

von A.Schwankowksi 2017

Ich hatte mit dem Thema Trading bis vor einigen Jahren nicht wirklich viel am Hut. Ich wusste zwar, dass der Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren durchaus lukrativ sein kann, aber für mich war das irgendwie gar keine Option. Dann stieß ich auf der Suche nach einem neuen Girokonto auf die DKB und ich bemerkte auch das kostenlose Depot, das die DKB ihren Kunden bietet. Ich weiß nicht warum, aber ich war sofort davon begeistert und so entschied ich mich erst für ein neues Girokonto ohne Kontoführungsgebühren und im Anschluss habe ich wenige Wochen später auch den Antrag auf die Depot-Eröffnung ausgefüllt und abgeschickt.

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Als Tochter der Bayerischen Landesbank hatte ich dabei kein schlechtes Gefühl und die DKB konnte mich von Beginn an überzeugen. Und das tut die Bank auch bis heute. Da sie als reine Direktbank unterwegs ist, muss ich zwar auf einen persönlichen Service vor Ort verzichten, aber das ist bei den meisten Direktbanken in dieser Form der Fall. Auch bei der comdirect gibt es zum Beispiel keine Filialen und keine direkte Beratung für die Kunden. Dennoch kann ich mit der DKB sehr flexibel traden und bin insgesamt sehr zufrieden. Welche Aspekte ich hingegen eher negativ finde, habe ich in meinem Erfahrungsbericht zur DKB als Broker festgehalten.

 
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Die Depotanmeldunge bei der DKB – einfach, schnell und transparent

Die Depoteröffnung empfand ich bei der DKB als sehr angenehm und ich hatte dabei weder Probleme noch gab es irgendwelche Fragen oder Angaben, die ich nicht verstanden habe. Gut, warum wirklich jeder Broker fragt, ob ich US-Bürger bin ist vielleicht etwas nervig, aber auch dieser Aspekt hat ja nun mal seinen guten Grund. Ich habe also online ein Formular ausgefüllt, dieses abgeschickt und ausgedruckt und im Anschluss an die DKB gesandt. Wenige Tage später erhielt ich alle relevanten Informationen und mein Depot war eröffnet.

Ich hatte somit schnell und unproblematisch die Möglichkeit, mein Depot auch zu nutzen und in den Handel mit Wertpapieren einzusteigen. Ich entschied mich allerdings dafür, erst einmal das System und die Handelskonditionen bei der DKB kennenzulernen. Es gibt leider kein Demo-Depot, sodass ich mir vorerst nur einen theoretischen Überblick verschaffen konnte. Vor allem die Konditionen waren für mich dabei sehr leicht verständlich – zehn oder 25 Euro je Transaktion. Das kann man als Kunde gut nachvollziehen und übersichtlich ist die Preisstruktur ebenso. Dazu finde ich es klasse, dass ich mein Depot bei der DKB in vollem Umfang kostenfrei nutzen kann. Andere Anbieter verlangend dafür durchaus quartalsweise Gebühren, wie ich inzwischen gelernt habe.

Die erste Einzahlung bei der DKB ging einfach und schnell

Nun war es soweit und ich wollte die erste Einzahlung auf meinem Depot vornehmen. Wie erwähnt war ich mit meinem Girokonto erst wenige Wochen von der ING DiBa zur DKB gewechselt, sodass die Einzahlung sehr schnell ging. Per Überweisung wurde der Betrag sofort gebucht und ich hatte keine Wartezeit. Somit konnte ich sehr simpel und direkt mit dem Trading beginnen und ich hatte keine Probleme damit, der DKB mein Kapital „zur Verfügung“ zu stellen. Bei anderen Anbietern – vor allem aus dem Ausland – wäre ich da vorsichtiger, aber die DKB hat eben eine entsprechende Geschichte und ist eine Tochter der Bayerischen Landesbank.

 
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Hier greift die Einlagensicherung weit über den gesetzlichen Forderungen und außerdem wird die DKB durch die BaFin reguliert, sodass alle Kundengelder bestmöglich geschützt sind. Daher hatte ich kein schlechtes Gefühl und ohne Grund habe ich mich ja auch nicht für die DKB als Bank entschieden. Die verschiedenen Auszeichnungen als faire Direktbank und als bestes Depot sind ebenfalls ein Aspekt, der mir Sicherheit gab. Ich wurde nicht enttäuscht und bin bis heute sehr zufrieden bei der DKB. Mein Depot ist inzwischen im höheren vierstelligen Bereich einzustufen und ein schlechtes Gefühl hatte ich noch nie.

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Einen Bonus gewährte mir die DKB leider nicht

Für meine Depoteröffnung bekam ich keinen Bonus. Kurz und knapp. Ich habe im Vorfeld auch nicht wirklich gewusst, dass es Broker gibt, die an dieser Stelle Prämien ausschütten. Zur Kundenbindung kann das nach meiner Ansicht nicht beitragen, denn wer sich nur für einen Bonus anmeldet, ist sicher auch schnell wieder weg, wenn das nächste lukrative Angebot wartet. Von daher brauchte es für mich auch keinen Bonus, stattdessen überzeugten mich die Leistungen. Bei der DKB stimmen diese soweit und ich komme mit dem Handelssystem gut zurecht.

Warum sollte ich dann einen anderen Broker wählen, der vielleicht weniger Komfort bietet, dafür aber mit Geld lockt? So ein Mensch bin ich nicht – ich verstehe aber durchaus, wenn sich jemand für einen Bonus entscheidet. Das obliegt ja zum Glück auf jedem selber.

 
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Der Handelsaufbau, die Funktionalität und der Handel selber bei der DKB

Wie schon erwähnt gefällt mir die Handelsplattform TRADEGATE bei der DKB wirklich gut und ich kann damit auf eine Vielzahl an Funktionen zugreifen. Es gibt vor allem keine externen Gebühren und ich kann mit den 10 oder 25 Euro für einzelne Orders fix kalkulieren. Dazu kann ich in der Woche bis in den Abend (bis 22 Uhr) handeln – so komme ich als Berufstätiger gut zurecht und bin flexibel in meinem Tun. Die Plattform ist für mich leicht verständlich und auch ohne Demo-Zugang kam ich damit schnell gut zurecht.

Was mir weniger gut gefällt ist die App der DKB. Diese nutze ich zwar für das mobile Banking fast jeden Tag, für die Brokerage Angebote ist die App allerdings nicht zu gebrauchen. Es fehlen entsprechende Funktionen und somit kann ich unterwegs keinen Blick in mein Depot werfen. Im Jahr 2015 ist das nicht mehr wirklich zeitgemäß und für mich ein echter Kritikpunkt. Ob sich hier aber demnächst etwas ändern wird – ich bin da mal gespannt.

Grundsätzlich kann ich die DKB vom Handelssystem und von den gebotenen Funktionen her aber wirklich empfehlen und ich komme damit sehr gut zurecht. Die Einarbeitung ging sehr schnell und seitdem kann ich mit wenigen Klicks einzelne Orders platzieren oder auch Orders ändern und bei Bedarf löschen. Aus diesem Blickwinkel kann ich die DKB als Online Broker daher wirklich nur weiterempfehlen – selbst als Neuling fühlte ich mich hier auf Anhieb wohl.

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Die ersten Trades bei der DKB – Erfolge und Misserfolge im Überblick

Für den Anfang genügten mir einige kleinere Investitionen, durch die ich erste kleine Gewinne erzielen konnte. Große Sprünge waren für mich damit aber noch lange nicht möglich und ich gewann nach einer Weile auch an Mut. Mit der Zeit handelte ich bei der DKB dann auch in anderen finanziellen Dimensionen und fiel damit zunächst einmal auf den Hosenboden. Knappe 400 Euro Verlust waren für mich zu Beginn ein ordentlicher Betrag. Mit einer passenden Strategie und durch verschiedene Tutorials im Internet fand ich aber einen Weg zurück in die Erfolgsspur und konnte meinen Fauxpas wieder geradebiegen.

 
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Heute ist mein Handel relativ ausgeglichen, die Gewinne überwiegen allerdings, sodass ich eine nette Rendite erwirtschaften kann. Die übersteigt dabei sogar die Zinsen meines Festgeldkontos und ich kann mir davon ab und an etwas Schönes leisten. Auch in diesem Bereich begeistert mit die DKB und ich finde hier für den Handel alle für mich interessanten Handelsinstrumente – vor allem die vielen Fonds gefallen mir inzwischen sehr gut. Ebenso natürlich auch, dass die DKB hier keinen Ausgabeaufschlag in Rechnung stellt.

Demo, App und Schulungen – kein Angebot bei der DKB

Was mich bei der DKB stört ist der fehlende Service. Nicht der Kundenservice an sich, aber fehlende Serviceangebote. Dazu zählt neben dem Demo-Konto, das es eben nicht gibt auch der Verzicht auf eine mobile App für das Trading. Diese wäre vor allem für meine Zwecke sehr interessant. Weiterhin gibt es auch keine Schulungen für mich und andere Kunden bei der DKB. So bleiben mir tatsächlich nur externe Tutorials, um mein Trading zu verbessern. Inwieweit das so klappt, ich weiß ja nicht. Die Volatilitätsstrategie habe ich mir inzwischen von einem befreundeten Trader erklären lassen, sodass ich diese auch anwenden kann.

Mit dem Support der DKB bin ich hingegen wieder sehr zufrieden. Dieser ist per Kontaktformular zuverlässig erreichbar und ich hatte bisher noch nie lange Wartezeiten. Außerdem ist die Hotline der DKB per Festnetz-Nummer erreichbar und ebenfalls sehr kompetent. Ich bekam hier auf meine Fragen immer eine entsprechende Antwort – nur die Frage nach der Trading App konnte man mir bisher noch nicht zu meiner Zufriedenheit beantworten.

Fazit: Die DKB ist als Broker zu empfehlen

Die DKB kann ich als Broker am Ende wirklich empfehlen. Man muss dafür aber einige Einschränkungen hinnehmen können. Wer keine Demo braucht und auch ohne Webinare und Co. auskommt ist hier gut bedient. Wer zudem noch auf eine mobile App verzichten kann und ausschließlich am PC handeln will, kann bei der DKB noch weniger falsch machen.

 
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Dafür bekommt man hier auch klare Strukturen für die Gebühren und Kosten und kann für zehn Euro einen Trade mit einem Ordervolumen bis 10.000 Euro platzieren. Das Handelssystem ist einfach zu verstehen und bietet viele Funktionen, die beim Trading hilfreich sein können. Somit bin ich mit der DKB als Online Broker sehr zufrieden und kann mit den Einschränkungen der Direktbank durchaus leben. Die Bank wird zuverlässig reguliert, die Einlagen sind in hohem Umfang gesichert – was sollte ich mehr wollen?