Postbank Trading Erfahrungen von Werner Schultemüller

von A.Schwankowksi 2017

Meine ersten Erfahrungen mit Wertpapiergeschäften sammelte ich noch direkt in meiner Bankfiliale – das ist jetzt rund sieben Jahre her. Heute nutze ich für meine Orderplatzierungen längst keinen persönlichen Broker mehr oder die Hotline meiner Bank, stattdessen habe ich mich für die Postbank als Online-Broker entschieden. Hier habe ich schon einige Jahre lang ein zusätzliches Girokonto und bin damit sehr zufrieden, sodass die Anmeldung bei der Postbank relativ nahe lag. Ich habe wochenlang einzelne Broker verglichen und immer wieder andere Aspekte in den Vordergrund gestellt, am Ende bin ich aber bei der Postbank hängen geblieben. Als Online Broker bietet man mir hier viele Möglichkeiten und ich bin bei meinem täglichen Handeln sehr flexibel. Dazu kommen auch die recht niedrigen Gebühren, die mich bei der Postbank als Broker landen ließen.

 
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Weiterhin finde ich bei der Postbank recht gut, dass ich mobil handeln kann und somit mein Depot zu jeder Zeit im Blick behalten kann. Es gibt allerdings auch negative Aspekte, die ich nicht außer Acht lassen möchte. Denn wenn ich schon meine Erfahrungen mit anderen Tradern teilen will, dann sollten diese auch umfangreich sein und sowohl positive als auch negative Punkte rund um den Broker beinhalten – dazu komme ich aber an späterer Stelle noch genauer. Grundsätzlich aber bin ich als Postbank Trader sehr zufrieden und kann den Broker wirklich weiterempfehlen.

Meine Anmeldung bei der Postbank und die ersten Erfahrungen

Da ich bei der Postbank bereits ein Girokonto hatte, brauchte ich nicht mehr als ein Formular ausfüllen und dieses an die Postbank übermitteln. Das kostete mich kaum zehn Minuten und ich hatte das Depot sehr schnell eröffnet. Für Neukunden ist dieser Vorgang etwas umfangreicher, da an dieser Stelle auch noch ein PostIdent Verfahren notwendig ist. Damit sichert sich die Postbank als Broker ab und stellt sicher, dass die Depoteröffnung auch tatsächlich durch den Antragssteller vorgenommen wird.

Ich selber musste nur meine groben finanziellen Begebenheiten angeben und meine Login-Daten für das Online-Banking hinterlegen. Das war es schon und wenige Minuten später war mein Depot bereits eröffnet. Ich empfand den Eröffnungsvorgang für mein Depot somit als sehr angenehm und hatte keine Probleme damit. Alle Schritte waren für mich nachvollziehbar und ich hatte keinerlei Fragen. Bei diesen hätte ich mich sonst aber auch durchaus an den Support gewandt. Dieser hilft in solchen Fällen zuverlässig weiter, das habe ich inzwischen auch schon feststellen können. Somit ist der Vorgang für die Depoteröffnung bei der Postbank wirklich simpel und auch für Neukunden schnell zu erledigen.

Die erste Einzahlung bei der Postbank – ein sicheres Gefühl

Ich hatte vor, mein Depot von der Merkur Bank zur Postbank übertragen, dennoch entschied ich mich anfangs dafür, eine erste Einzahlung vorzunehmen. Daher habe ich zu Beginn erst einmal 500 Euro eingezahlt und diesen Betrag von meinem Girokonto bei der Postbank eingezahlt. Die Überweisung ging sehr schnell und zuverlässig und schon nach wenigen Minuten hatte ich den Betrag auf meinem Depot gutgeschrieben. Das war wirklich sehr komfortabel und ich konnte eben ohne Wartezeit von meiner Einlage Gebrauch machen, eine Wartezeit gab es nicht.

Zudem fühlte ich mich auch durchaus sicher, denn was sollte ich mir bei meiner Bank auch großartig Sorgen machen, wenn ich dort schon mit meinem Konto sehr zufrieden bin? Zudem sind die Einlagen bei der Postbank auch in einem sehr hohen Umfang gesichert – bis zu einem Wert von mehr als einer Milliarde Euro je Kundendepot. Da kann meinen „Peanuts“ ja nun wirklich nichts passieren. Die Regulierung durch die BaFin sorgte bei mir für einen weiteren Sicherheitsfaktor. Somit habe ich die Einzahlung schnell vorgenommen und konnte dann schon mit den ersten Transaktionen beginnen – aber einen kleinen Überraschungsmoment gab es vorher doch noch.

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Ich erhielt einen Bonus für den Depot-Umzug

Nach dem ich dann auch mein altes Depot zur Postbank umgezogen hatte, bekam ich nach einigen Wochen einen Bonus gutgeschrieben. Diesen bietet die Postbank ihren neuen Kunden von Zeit zu Zeit, sodass sich die Anmeldung eines Depots bei diesem Broker wirklich lohnen kann. Ich weiß gar nicht mehr, wie hoch der Bonus war und ich hatte es da auch gar nicht drauf abgesehen. Dennoch freute mich ein solcher Bonus natürlich sehr und ich konnte somit mit einem höheren Betrag traden. Dies bot mir viel Komfort und mein Handeln konnte ich somit mit einem etwas höheren Budget durchführen.

 
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Die Gutschrift des Boni kam mir natürlich sehr gelegen und ich hatte eben schnell und einfach ein erhöhtes Budget für meine Trading Aktivitäten. Das wollte ich auf jeden Fall im Bereich Anleihen investieren.

Die Trading Funktionen, der Aufbau und die Handelsmöglichkeiten bei der Postbank

Vom Umfang der Funktionen und vom Komfort her bin ich mit dem Handelssystem der Postbank sehr zufrieden. Ich finde es hier vor allem gut, dass ich bequem und schnell handeln kann, sodass ich einzelne Orders sehr einfach platzieren kann. Die vielen Funktionen fand ich sehr schnell und konnte mich somit sehr schnell einarbeiten. Insgesamt komme ich bis heute mit dem Handelssystem der Postbank sehr gut zurecht. Mit dem Meta Trader hatte ich bei anderen Brokern – ich habe auch ZoomTrader und sino – nie so viel Komfort erlebt und ich empfand das Tool immer auch irgendwie lästig. Das habe ich beim Postbank Trading so nicht erlebt.

Dazu kann ich bei der Postbank auch mobil ganz bequem und einfach handeln. Leider gibt es keine mobile App, dafür aber eine mobile Webseite – diese funktioniert unabhängig vom Betriebssystem meines Smartphones und ich kann darauf auch mit meinem Tablet zugreifen. Da ich viel unterwegs bin ist das natürlich sehr schön für mich und ich habe viele Möglichkeiten zum Handeln. Davon bin ich wirklich begeistert und ich komme damit wirklich gut zurecht. Mobil kann ich auf diese Weise Orders platzieren und auch sehr schnell mein Depot im Blick behalten.

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Meine ersten Trading Erfahrungen bei der Postbank

Nachdem ich mein Depot umgezogen und meine Einzahlung erledigt hatte, wollte ich dann auch mit dem Trading beginnen. Dazu habe ich mich erst einmal auf die Bereiche fokussiert, die ich schon kannte und somit vorwiegend direkt in Aktien investiert. Den Bonus investierte ich dabei als erstes und ich habe mich damit auch einmal an Anleihen versucht. Damit war ich nur bedingt zufrieden, sodass ich mich danach wieder auf Aktien konzentriert habe. Seit einigen Jahren handele ich jetzt schon mit der Postbank und kann wirklich nur Gutes berichten. Ich habe meine Rendite hier auf einem konstant hohen Level und kann regelmäßig nette Summen auszahlen. Somit bin ich als Anleger bei der Postbank wirklich sehr zufrieden und kann hier wunderbar handeln und meine Investitionen so durchführen, wie ich es möchte. Das umfangreiche Angebot an Handelsoptionen bietet mir genau den Komfort, den ich mir wünsche. So habe ich für mich den optimalen Broker gefunden und kann hier viele Handelsinstrumente für mich in Anspruch nehmen.

Ich bin inzwischen aber auch in vielen Bereichen risikobereiter geworden, sodass ich ab und an auch höhere Verluste „in Kauf nehmen“ muss. Damit kalkuliere ich aber beinahe bei jeder Transaktion, sodass ich negative Umsätze auch abfedern kann.

Kritische Worte: Es gibt keine Schulungen und direkt wenig Unterstützung

Wie bereits am Anfang erwähnt, habe ich aber auch Kritik an der Postbank als Broker. Denn es gibt bei der Postbank keinerlei Webinare für Trader oder anderweitige Schulungsangebote. Das hätte ich gerne in Anspruch genommen aber bei vielen Direktbanken ist dies ein Aspekt, der leider vernachlässigt wird. Somit kann ich die Postbank selber kaum kritisieren, stattdessen muss sich diese Kritik eher auf das System an sich beziehen.

 
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Allerdings hilft mir der Support bei der Postbank jedes Mal sehr zuverlässig weiter und auf alle Anfragen erhielt ich – vor allem an der Hotline – kompetente und zuverlässige Auskünfte. Ich nutze meistens die Hotline, aber auch per Mail bekam ich innerhalb weniger Stunden eine Anfrage. Dennoch schätze ich vor allem auch den persönlichen Kontakt mit den Kundenberatern bei der Postbank.

Fazit: Die Postbank ist grundsätzlich ein toller Broker

Wie schon aus meinen bisherigen Erfahrungen herauszulesen ist, bin ich mit der Postbank als Broker grundsätzlich sehr zufrieden. Die Flexibilität gefällt mir hier und auch die mobilen Möglichkeiten für den Handel mit Wertpapieren gefallen mir sehr gut. Allerdings gibt es hier kein Demo-Konto und das kann vor allem für Neueinsteiger in diesen Bereich ein negativer Aspekt sein. Ich wusste, worauf ich mich einlasse – aber ist das bei allen Tradern der Fall? Auch das Fehlen von Webinaren und anderen Schulungen gefällt mir nicht wirklich. Ab und an finden zwar Webinare statt, aber diese beziehen sich dann eher auf die Bank-Angebote der Postbank. Davon können dann aber zumindest andere Kunden profitieren.

Dafür kann ich bei der Postbank mit ganz unterschiedlichen Wertpapieren handeln und genieße insgesamt sehr viel Freiheit, natürlich auch durch die mobile Handelsoption über die mobile Webseite. Allerdings würde mir eine echte App dennoch besser gefallen, da diese meist noch praktischer zu bedienen ist. Ich habe mir die mobile Seite aber als Icon auf dem Screen meines Smartphones gespeichert und kann diese somit mit nur einem Klick direkt aufrufen.

Ich kann die Postbank als Online Broker insgesamt weiterempfehlen, aber die Gebühren sollte man dabei auch immer im Kopf haben. Denn das Depot ist nur ab einem Volumen von mindestens 50.000 Euro je Quartal kostenfrei – sonst fallen hierfür knappe drei Euro je Quartal an.

 
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