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Vorteile beim Handel mit ETFs im Überblick

Beim Trading stehen Ihnen als Trader grundsätzlich zahlreiche Wege offen und Sie haben die Möglichkeit, sehr abwechslungsreich und umfangreich am Handel teilzunehmen. Dabei können Sie längst nicht mehr nur mit Aktien handeln, auch CFDs und Währungen stehen zur Verfügung. Hinzu kommen Binäre Optionen, Fonds und viele weitere Möglichkeiten. Unter anderem auch ETFs. Diese bieten Ihnen beim Trading viele Vorteile und sind daher inzwischen sehr beliebt bei den Tradern. Welche Vorteile Ihnen der Handel mit ETFs bietet und worauf Sie dabei auf jeden Fall achten sollten, erfahren Sie im nachfolgenden Text. So bekommen Sie eine erste Übersicht über den Handel mit ETFs.

Bei ETFs handelt es sich um einen Fond, der einen Index wie zum Beispiel den DAX direkt abbildet. Die Fondstruktur wird dabei automatisch ermittelt und setzt sich bei einem DAX-ETF genauso zusammen, wie die Gewichtung der jeweiligen DAX-Werte auf den deutschen Leitindex. Gerade Anfänger haben die Möglichkeit, sich mit der Wahl mehrerer ETFs ein Portfolio zu erstellen, welches breit gestreut ist und wenig Aufwand in der Verwaltung benötigt.

Diese Vorteile bietet der Handel mit ETFs für Sie als Trader
Der größte Vorteil beim Handel mit ETFs ist sicherlich finanzieller Natur. Denn ETFs sind zum Teil deutlich günstiger als andere Investmentfonds und bieten Ihnen somit ein großes Potential. Auch auf Ausgabeaufschläge wird bei ETFs in der Regel verzichtet und die Kostenstruktur dieses Handelsinstruments ist insgesamt sehr gut zu überblicken. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass ETFs nicht durch ein aktives Management betreut werden, sodass auch hier die Kosten eher niedrig anzusiedeln sind. Beim Verkauf von ETF-Anteilen zahlen sie neben der Ordergebühr lediglich noch den Spread, der von Broker zu Broker variieren kann. Deswegen kann sich ein Vergleich passender Anbieter für Sie als Trader lohnen.

ETFs sind zusätzlich sehr flexibel und lassen sich daher sehr einfach handeln. Sie können als Trader jederzeit an der Börse mit ETFs handeln, sodass diese ebenso flexibel sind wie Aktien. Auch diese stehen Ihnen an den Börsen der Welt jederzeit zur Verfügung. Natürlich immer in Abhängigkeit von den Börsenzeiten. Auf diese Weise können Sie aber in jedem Fall aktiv und schnell auf sich verändernde Begebenheiten reagieren und einen Verlust reduzieren oder einen Gewinn maximieren. Das in ETFs investierte Kapital ist zudem als Sondervermögen gekennzeichnet und steht Ihnen auch im Falle einer Insolvenz zur Verfügung – dies ist bei Index-Zertifikaten beispielsweise nicht der Fall.

Weitere Vorteile, die Ihnen das Trading mit ETFs bieten kann
Es gibt noch weitere Vorteile, die Ihnen der ETF Handel bietet. So sind diese Fonds sehr transparent und beinahe wie Aktien zu verstehen. Auch alle Börsendetails wie Kursverläufe oder Spreads können Sie jederzeit einfach einsehen, gleiches gilt auch für das aktuelle Ordervolumen. ETFs unterliegen bei zahlreichen Brokern zudem einer hohen Liquidität. Die Broker ermöglichen somit einen ständigen Verkauf und Ankauf von ETFs und sorgen somit für ein hohes Maß an Transparenz und Flexibilität. Die hohe Diversifikation ist ebenfalls ein klarer Vorteil, den ETFs mit sich bringen. Sie sind sehr breit gestreut, sodass das Risiko für Sie kalkulierbar und zumeist auch sehr überschaubar bleibt.

Zusätzlich sind ETFs auch für Anleger und Trader interessant, die lediglich ein geringes Budget investieren möchten und nicht als Großanleger bekannt sind. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie ETFs in Form eines Sparplans handeln möchten. Bei vielen Brokern und Banken ist dies bereits mit geringen monatlichen Summen realisierbar. Beispielsweise ist es vielfach ausreichend, wenn Sie Ihren Sparplan mit monatlich 25 Euro bedienen – so können Sie langsam aber stetig Geld ansparen.

Nachteile und Risiken beim Handel mit ETFs
Wo es viele Vorteile gibt, muss es in gewisser Hinsicht auch Nachteile geben. Dies ist beim ETF Handel ebenso der Fall. Dazu zählt vor allem das inzwischen übergroße Angebot an ETFs, sodass es für Sie als Trader sehr schwierig geworden ist, einen Überblick zu behalten oder die passenden Anlagemöglichkeiten ausfindig zu machen. Es gibt eine Vielzahl an handelbaren Titeln und zudem werden auch diverse Nischenthemen behandelt, sodass es in diesem Bereich wirklich eine breite Vielfalt gibt. Dies kann vor allen unerfahrene Trader schnell überfordern und Sie haben kaum eine Möglichkeit, sich genauer zu orientieren.

Zudem schwanken beim ETF Handel natürlich auch die Kurse, wodurch Sie unter Umständen einen Verlust erwirtschaften können. Das Risiko dafür ist allerdings überschaubar, sollte Ihnen aber auf jeden Fall bekannt sein. Allerdings braucht es von Ihrer Seite in jedem Fall eine gewisse Grundlage an Fachwissen, vor allem dann, wenn Sie an internationalen Märkten mit ETFs handeln möchten. Die Nachteile sind insgesamt aber deutlich geringer zu bewerten als die vielen Vorteile. Insbesondere im Vergleich zu anderen Finanzinstrumenten können Sie von den deutlich günstigeren Konditionen profitieren. Für viele Trader bieten ETFs somit eine sehr interessante Form für das Trading und die Geldanlage.

So finden Sie die passenden ETFs für Ihr Trading
Um beim Handel mit ETFs Erfolg zu haben, sollten Sie darauf achten, dass Sie die passenden Fonds für das Trading auswählen. Dabei spielt natürlich der abgebildete Index eine nicht außer Acht zu lassende Rolle. Bei ETFs wird der Index immer nur passiv gebildet und Sie sollten bereits hier darauf achten, einen passenden Index zu finden, der zu Ihrem Trading passt. Manche ETFs sind lediglich mit Aktien ausgestattet, andere hingegen sind nur schwer zu überblicken. Wenn Sie bisher nur wenig Erfahrung mit dem ETF Handel haben, ist es sicherlich zu empfehlen, auf bekannte und große Indizes zu setzen. Diese sind in der Regel systematisch aufgestellt und bieten ein solides Potential.

Die meisten ETFs sind für Sie sehr kostengünstig. Dennoch sollten Sie natürlich auch die anfallenden Gebühren und Kosten im Blick behalten und diese bei der Auswahl des Index berücksichtigen. Die Verwaltungsgebühr ist vielfach gering und somit können Sie von geringen Grundkosten profitieren. Dennoch kann es auch hier Schwankungen geben, wodurch sich ein Vergleich verschiedener Angebote und auch Broker lohnt. Sollte der von Ihnen gehandelte ETF eher exotischer Natur sein, also Werte aus dem Ausland beinhalten, kann dadurch auch die Gebührenkonstellation steigen, sodass Sie insgesamt höhere Kosten zu tragen haben.

Wie sollten solide ETFs aufgebaut sein?
Es spielt für Sie als Trader auch eine Rolle, ob es sich um einen ETF mit voller Replikation handelt, oder ob die Replikation synthetisch durchgeführt wird. Bei einer vollen Replikation werden innerhalb des ETFs alle Aktien tatsächlich gehalten – und zwar in exakt der Form, wie Sie auch im Index zu finden sind. Bei einer synthetischen Replikation wird der Index künstlich nachgebildet. Das bedeutet, dass innerhalb des Fonds irgendwelche Wertpapiere vorhanden sind – gleichzeitig aber ist eine Bank involviert, welche die tatsächlichen Kursschwankungen originalgetreu ausgleicht.

Ihr Fond sollte in jedem Fall nicht zu klein sein, also ein ordentliches Volumen aufweisen. Ein geringeres Volumen bedeutet vielfach die Gefahr, dass der Fonds möglicherweise geschlossen wird. Dadurch könnten für Sie als Trader weitere Kosten entstehen, wenn Sie eine erneute Anlage durchführen müssen. Bei größeren ETFs bietet sich vor allem auch der bessere Effekt der Streuung, sodass Sie einzelne Verluste nicht allzu schwer treffen. Dies kann bei ETFs auf kleinere Indizes schnell anders aussehen, sodass dann die gesamte Investition in Gefahr geraten kann. Vor allem aus diesem Grund sollten Sie vornehmlich in größere ETFs investieren, die insgesamt ein recht hohes Potential für Sie als Trader bieten.

Fazit: Der Handel mit ETFs erweist sich als sehr lukrativ
Für Trader und Anleger kann der Handel mit ETFs viele Vorteile bedeuten. Vor allem überwiegen die Vorteile die dabei vorhandenen Nachteile deutlich, sodass der Handel mit ETFs als sehr lukrativ bezeichnet werden kann. Vor allem der Kostenfaktor ist dabei von großer Bedeutung. Durch das fehlende, aktive Management der ETFs ist die Verwaltungsgebühr sehr gering und Sie können zudem von einer recht hohen Sicherheit profitieren. Letzten Endes kann sich ein Vergleich verschiedener Broker aber auf jeden Fall lohnen, sodass Sie das Beste aus dem ETF Handel herausholen können.

Bei diesen Brokern können Sie attraktiv mit ETFs handeln
Für den Handel mit Investmentfonds sowie mit ETFs finden Sie zahlreiche Broker, die Ihnen dabei umfangreiche Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Das Angebot am Markt ist allerdings sehr vielseitig, sodass es vor allem für Einsteiger sinnvoll ist, einen ersten Überblick zu bekommen. Die nachfolgenden Broker bieten den ETF Handel sehr professionell und lukrativ an und sind daher eine klare Empfehlung. Es gibt aber noch weitere Broker, die sich in dieser Hinsicht eignen. Beim Broker benk können Sie beispielsweise international und national in Fonds investieren und in dieser Hinsicht viel Komfort erleben. Sie haben die Gelegenheit, ETFs sehr flexibel zu handeln und auf viel Abwechslung dabei zu vertrauen.

Auch beim Brokerage Angebot der Wüstenrot bietet man Ihnen den ETF Handel an und Sie können hier natürlich von einem sehr hohen Maß an Erfahrung profitieren und somit erfolgreich und zielorientiert am Handelsgeschehen teilnehmen. Die Depotführung ist bei diesem Broker zudem kostenfrei möglich. Auch die Consorsbank ist für den Handel mit ETFs zu empfehlen. Hier finden Sie ein umfangreiches Angebot und können auf eine kostenlose Plattform für den Handel zurückgreifen. Somit werden Ihnen auch hier optimale Bedingungen für den Handel mit ETFs geschaffen.

ETFs vs. Indexfonds – denn Fonds ist eben nicht gleich Fonds

Stellen Sie sich vor, Sie wissen, Sie möchten Ihr Geld ganz oder zumindest zu einem gewissen Teil in Fonds anlegen. Nun stellt sich die folgende Frage: in einen Indexfonds oder doch in einen ETF. Große Fragezeichen, beide haben ihre Vorteile aber auch ihre kleinen Eigenheiten.

Die größte Frage ist allerdings: was ist das eine und was das andere? Überhaupt wo liegen die Unterschiede und Feinheiten? Um dieses Thema zu entwirren, wollen wir in den folgenden Abschnitten die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale Liquidität, Transaktionskosten, Performance und Indexnachbildung ansprechen und klären.

Allgemeines

Die Nachbildung von Indizes für die Geldanlage boomt. Aber warum eigentlich? Kommen wir zunächst zu den allgemeinen Gründen.

Die Rendite der Nachbildungen ist, auf lange Zeit gesehen, höher und verspricht eine sehr transparente und breite Risikostreuung. Dazu ist sie um einiges kostengünstiger. Aber Achtung: bei beiden Produkten handelt es sich um indexierte Produkte. Das sind Produkte, die einen Referenzindex replizieren.

Definitionen

Im Folgenden wollen wir zuerst einmal ein paar allgemein gültige Definitionen aufstellen, um ein Gespür dafür zu kriegen, was das eine eigentlich von dem anderen unterscheidet.

Indexfonds

Indexfonds tauchten erstmals 1972 in den USA auf. Sie verfolgen eher eine passive Anlagestrategie und bilden einen ihnen zugrunde liegenden Index ab. Dabei kauft und verkauft der Anleger Wertpapiere. Sie haben dabei aber eine niedrigere Rendite, als die typisch aktiv gemanagten Investmentfonds. Diese Transaktionen generieren Gewinnanteile, welche an die Anteilseigner ausgezahlt werden.

Beispiele für aktuelle Indexfonds sind der Deutsche Aktienindex DAX, Branchenindizes sowie Indizes mit wenigen Aktien.

Da die exakte Nachbildung nicht immer möglich ist, entstehen Abweichungen in der Performance, wenn der zugrunde liegende Index verglichen wird. Dadurch kann der Anleger die genaue Gewichtung seiner Portfolio-Strukturierung im Auge behalten, weil er Anteilsrechte kaufen kann. Zudem haben zuschlagsfreie Fonds keine zusätzlichen Transaktionskosten. Die Preisaufstellung für den jeweiligen Fonds erfolgt einmalig auf Basis der Schlusskurse.

Zusammengefasst ist zu sagen, dass ein Indexfonds ein Sondervermögen eines Unternehmens ist. Das Sondervermögen verwaltet eine Fondsgesellschaft. Die Verwaltung kann unbefristet oder befristet geschehen. Die Vermögensgegenstände werden von einer Depotbank treuhänderisch verwaltet und sind von Gläubigern geschützt. Dadurch kann kein Emittentenrisiko entstehen. Der Anleger selbst erwirbt mit den gekauften Fondsanteilen einen Anteil am Indexfonds, kann diesen jedoch auch später wieder zurückgeben.

Deutsche Fonds unterliegen verschiedenen Gesetzen. Diese sind zum einen das Investmentgesetz (InvG), welches seit 2004 das Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften und das Auslandsinvestment-Gesetz ersetzt, zum anderen das Kreditwesengesetz (KWG).

ETFs

ETFs dagegen sind sogenannte Exchange Traded Fonds, also börsengehandelte Fonds. Sie sind seit 10 Jahren in Deutschland bekannt und haben seitdem stark an Bedeutung gewonnen. Inzwischen gehören sie fest zu den eigenständigen Anlageklassen und werden eher bevorzugt als eine direkte Anlageklasse.

Vergleich ETFs Europa USA

Anzahl der ETFs in Europa und den USA im Vergleich

Der Anleger trägt hier eine geringere Steuerlast, als wenn er in einen gleichwertigen Indexfonds investieren würde. Das liegt daran, dass bei der passiven Verwaltung von ETFs keine Wertpapiere weiterverkauft werden. Stattdessen werden Dividenden oder Zinsen über die Wertpapiere des verfolgten Index angehäuft, bis sie am Ende jedes Quartals an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Das ermöglicht einen Intraday-Handel.

Entscheidend für die Entwicklung von Indexprodukten sind zahlreiche verschiedene Faktoren. Neben einer hohen Marktabdeckung sind dies vor allem die Preisgestaltung und die Handelbarkeit. Daneben auch die Transparenz der Struktur, sowie die Reputation des Emittenten im Falle einer Swap-Konstruktion. Die Akzeptanz von Indexprodukten ist umso stärker, je größer die Abdeckung des Marktes für Indexprodukte. Die Transparenz dient der Eingrenzung der Produktvielfalt auf gute und für den Anleger geeignete Produkte. Dabei entscheidend sind die Präferenzen der Anleger. Diese müssen berücksichtigt werden. Dabei sollte die Bewertung den unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung tragen. Das hilft, eine Anlageentscheidung einzugrenzen und zu vereinfachen.

Vergleich der Unterschiede

Als Nächstes wollen wir Ihnen die wesentlichen Unterschiede zwischen einem Indexfonds und einem ETF genauer vorstellen. Als ersten wichtigen Unterschied ist hier der Börsenhandel zu nennen. Hier entsteht der Preis und innerhalb eines Bruchteils muss der Anleger entscheiden und reagieren. Das ist bei beiden Fonds gleich. Allerdings beschaffen sie Fondsanteile auf unterschiedliche Art und Weise und unterscheiden sich in der Investierung des Kapitals. Eine weiterer Unterschied, liegt in den Anlagebeträgen und den Gebühren. Allgemein gilt aber, dass Privatanleger in kleinere Beträge investieren und dafür höhere Gebühren in Kauf nehmen müssen als institutionelle Investoren, die große Summen anlegen.

Indexfonds

Der Indexfonds erhält direkte Barmittel von Ausgaben seiner Anteile und kauft mit diesen Wertpapiere. Dabei entstehen Transaktionskosten, welche der Fonds übernimmt. Bei einer Rückgabe der Anteile muss der Fonds Teile der Wertpapiere veräußern, um Barmittel zu beschaffen. Das wiederum verursacht erneute Transaktionskosten. Der ganze Prozess kann zeitaufwendig sein und ist allgemein gesehen relativ teuer.

Indexfonds zielen oft auf unterschiedliche Anlegergruppen und bieten deshalb verschiedene Fonds für institutionelle Investoren und Privatanleger an. Der Fonds erhält eine Liquiditätsreserve. Diese dient dazu, allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Vor allem denen, die am wichtigsten sind. Diese ist jedoch niedrig verzinst, was sich nachteilig auf die Performance des Indexfonds auswirkt, wenn man den nachgebildeten Index vergleicht. Die Anteilsnahme kann ausgesetzt werden, wenn nicht ausreichend Liquidität besteht, um die Fondsanteile zu bedienen. Dies gilt auch dann, wenn die erforderliche Liquidität nicht in ausreichender Zeit beschafft werden kann.

ETF

Der ETF umgeht das oben genannte Problem der Liquiditätshaltung und der Transaktionskosten durch den sogenannten Creation- und Redemption-Mechanismus. Statt Barmittel, tritt die Übertragung eines Wertpapierkorbes neben einen Baranteil. Dieser wird vom Fonds börsentäglich neu festgesetzt und richtet sich nach den Nettofondsvermögen. Das ist der Wert, der die im Portfolio enthaltenen Vermögenswerte verringert. Damit verringern sich auch die Verbindlichkeiten. So sichert er das gewünschte Portfolio und entlastet sich von kosten- und zeitaufwendigen Transaktionen am Kapitalmarkt.

Der Handel von ETFs findet in 2 Märkten, dem Primärmarkt und dem Sekundärmarkt statt. Der Primärmarkt beinhaltet die Ausgabe der Fonds durch die Fondsgesellschaft an den Market Maker. Zusätzlich beinhaltet er die Anteilsrücknahme basierend auf dem Creation- und Redemption-Mechanismus. Der Sekundärmarkt umfasst den Handel zwischen Marktmachern und Anlegern. Der Marktmacher veröffentlicht die Kauf- und Verkaufspreise.

Die Börse dient als Kommunikationsplattform mit den Kunden. Der Gewinn wird erzielt aus der Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis, der sogenannten Geld-Brief-Spanne. Damit trägt der Market Maker jedoch das Risiko, zu einem späteren Zeitpunkt zu einem schlechteren Preis handeln zu müssen als gedacht. Er ist stets bestrebt, den Fondsbestand in seinem Portfolio ausreichend, gleichzeitig aber so gering wie möglich zu halten.

ETF Überblick Märkte

Überblick über den Primär- und Sekundärmarktes der ETFs

Swap-basierte ETFs: was ist das denn?

Swap-basierte ETFs existieren seit 2001 in Europa. Dabei werden die zugrundeliegenden Wertpapiere nicht direkt gekauft. Mit einem Swap-Partner wird ein Vertrag über den Austausch von Zahlungsströmen geschlossen. Dabei investiert ein ETF in ein Portfolio, dessen Zahlungen der Swap-Partner im Austausch gegen die Wertentwicklung des abgebildeten Kredits erhält.

Der Vertragspartner ist meist das Kreditinstitut, zu dem die jeweilige Fondsgesellschaft des ETFs gehört. Aus dem Swap-Vertrag entsteht ein Bonitätsrisiko durch den Swap-Partner. Dieses existiert bei einem traditionellen ETF nicht. Allerdings ist dieser Vorgang trotz allem von Vorteil, da er die Indexentwicklung exakt nachbildet.

Intensiver hineingeschaut: ein Vergleich in die Tiefe

Kommen wir nun zu einem tieferen Vergleich, der nicht nur das Allgemeine abgleicht. Hier wollen wir uns die Liquidität, die Transaktionskosten, die Performance, sowie die Indexnachbildung genauer anschauen. Zu Beginn fassen wir das oben beschriebene nochmals zusammen.

Bei einem Indexfonds kann der Anleger mit einem Kauf an der Performance und der Risikostreuung des zugrundeliegenden Index, mit geringem Kapitaleinsatz teilnehmen (Diversifikationseffekt). Die Fondsstruktur schützt den Anleger vor einem Insolvenzrisiko der Fondsgesellschaft. Diese Struktur ist gleichzeitig der Grund für Performancenachteile im Vergleich zum Index.

Das Fondsergebnis ist belastet durch die Liquiditätshaltung und den Transaktionskosten. Die Ursache dafür sind die mittelflussinduzierten Kosten, die ein Indexfonds im Gegensatz zu einem ETF trägt. Für Anleger ist dabei nachteilig, dass der Nettovermögenswert höchstens einmal börsentäglich festgestellt wird. Das kommt daher, da sich der Fondspreis, unter Berücksichtigung möglicher Aufschläge beim Kauf beziehungsweise Abschläge beim Verkauf, nach dem Nettovermögen richtet. Um verbleibende Fondsanleger nicht zu benachteiligen, darf die Ausgabe eines Anteils nur zum aktuellen Vermögenswert erfolgen.

Bei einem ETF besteht der Vorteil sowohl in der sofortigen Handelbarkeit der Fondsanteile als auch in der Kalkulierbarkeit der Transaktionen bei Ordererteilung. Diese Vorteile resultieren aus dem Creation- und Redemption Mechanismus und sind verbunden mit einer niedrigen Liquiditätshaltung. Dabei ist jedoch gleichzeitig eine geringere Zahl von Kapitalmarkttransaktionen zu erwarten.

Indexfonds und ETFs betreiben ein passives Portfoliomanagement, um den ihnen zugrundeliegenden Index nachzubilden. Eine Überrendite ist somit nicht zu erwarten. Beide Fonds erweitern die Investitionsmöglichkeiten von Anlegern. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Anlegerschutz, da Anleger nun geeignetere Instrumente vorfinden. Diese werden ihren Bedürfnissen gerechter als andere Alternativen. Der sich daraus ergebende Wettbewerb zwischen Anbietern reduziert deren Geld-Brief-Spannen und dient somit letztlich auch dem Schutz der Anleger. Vor diesem Hintergrund ist auch die Konkurrenz zwischen Indexfonds und ETFs zu sehen.

Liquidität

Bei einem Indexfonds findet die Preisaufstellung einmal täglich statt. Anteile die zurückgegeben werden oder die Schaffung neuer Anteile, sind mit Transaktionskosten verbunden. Bei der Rückgabe von Anteilen müssen Wertpapiere verkauft werden und bei der Ausgabe neuer Anteile wird Bargeld in Wertpapieren angelegt. Die dabei entstehenden Transaktionskosten tragen die verbleibenden Fondsanleger, das reduziert jedoch die Performance des Indexfonds. Der Fonds bietet also eine Liquiditätsversicherung gegen unvorhergesehene Liquiditätsbedürfnisse für Anleger. Gleichzeitig impliziert diese Konstruktion ein moralisches Risiko: Es könnte zu exzessivem Handeln kommen mit nachteiligen Entwicklungen für die Wertentwicklung des Fonds.

Bei einem ETF tragen die Anleger die Transaktionskosten selbst in Form der Geld-Brief-Spanne sowie weiterer Kosten.

Für beide fallen Managementgebühren in unterschiedlicher Höhe an.

Transaktionskosten

Bei einem Indexfonds umfasst die sogenannte TER, also die Total Expense Ratio, die Managementgebühren und die Depotgebühren in Relation zum durchschnittlichen Anlagevolumen des Fonds. Diese TER ist damit die Gesamtkostenquote und damit nicht unbedingt hilfreich für die Rendite. Im Gegensatz dazu stellen sie bei einem ETF für langfristig orientierte Anleger eine Investitionsmöglichkeit dar.

Performance

Die Performance bei einem Indexfonds wird üblicherweise im Vergleich zu einem Referenzindex beurteilt. Bei aktiv gemanagten Fonds zeigt die Überrendite, dass der Fondsmanager bessere Entscheidungen getroffen hat als der zugrunde liegende Index. Bei einem ETF kann der Renditeunterschied zum Index von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. Dabei zeigt sich, dass die Gesamtkostenquote ein wesentlicher Bestandteil ist.

Außerdem können die Liquiditätshaltung oder steuerliche Aspekte, zum Beispiel der Einbehalt von Teilen der Dividende, zu Renditeeinbußen führen. Sofern ein Marktmacher mehrere ETFs betreut, die gleiche oder ähnliche Indizes nachbilden, kann er Effizienzgewinne erzielen und kann diese teilweise an die Anleger weitergeben. In der Praxis können aber auch andere Effekte, zum Beispiel eine unterschiedliche Besteuerung, einen Einfluss auf die Fondsperformance und damit auf die Anlageentscheidung haben.

Indexnachbildung

Gewöhnlich vergeht zwischen der offiziellen Dividendenausschüttung und der Verfügbarkeit des Geldes beim Fonds Zeit. Der verzögerte Geldzufluss kann zu einer abweichenden Zusammensetzung der beschafften Vermögensgegenstände führen. Index-Anpassungen treten meist beim Ausscheiden von Anlagetiteln aus dem Index oder der Aufnahme in diesen auf. Eine Veränderung der Zusammensetzung des Index kann sich auch durch eine Veränderung der Marktkapitalisierung eines Anlagetitels ergeben. Bei ETFs bleiben Indexanpassungen und Dividendenzahlungen Einflussfaktoren für den Tracking-Error.

Der Tracking Error spielt bei der Beurteilung der Qualität eines Fonds bei beiden eine wichtige Rolle. Anleger erwarten, dass ein Fonds den Index möglichst genau nachbildet. Ein Tracking-Error soll die Abweichung der Fondsrendite von der Rendite des Referenzindex erfassen. Dabei gibt es drei Varianten:

  1. Variante eins verwendet die Standardabweichung der Renditedifferenz zwischen Fonds und dem Referenzindex.
  2. Variante zwei beruht auf der durchschnittlichen absoluten Abweichung der Fondsrendite des zugrundeliegenden Index. Beide Varianten stellen auf einen direkten Vergleich mit dem Index ab.
  3. Die dritte Variante basiert auf einem Regressionsmodell.

Die unten abgebildete Tabelle fasst die oben genannten Punkte nochmals kurz zusammen und bietet einen guten Überblick.

Vergleich ETF-Indexfonds

Tabelle: Vergleich von ETF und Indexfonds

Fazit

Indexfonds und ETFs unterscheiden sich nicht unbedingt im Namen, da beide innerhalb der Fachliteratur als Fonds bezeichnet werden. Schaut man sich jedoch die Aspekte Liquidität, die Transaktionskosten, Performance, sowie den der Indexnachbildung genauer an, erkennt man schnell, dass sie sich, gerade in den Kostenpunkten und der Nachbildung der zugrundeliegenden Indizes stark unterscheiden.

Genau in diesen Aspekten sind sie sich aber auch zum Teil sehr ähnlich. Möchte man als Anleger keine zu hohen Kosten, ist man mit einem ETF auf der sicheren Seite, jedoch sind Indexfonds in Deutschland und auch allgemein in Europa etablierter. Da kommt es auf die Beratung und das eigene Vorwissen an, was am Besten zu Ihnen passt. Wir raten, sich gut zu informieren damit am Ende genau das rauskommt, was zu Ihnen passt.

ETFs handeln und Potentiale nutzen

ETFs – kurz für Exchange Traded Funds – sind Fonds, die an der Börse gehandelt werden und dabei einen Index abbilden. Ein DAX-ETF zeigt somit immer genau an, wie sich der DAX entwickelt und bietet dabei nicht das Risiko des Handels mit einzelnen Aktien. Als Anleger kann man hier stattdessen von den Vorteilen des Fonds-Handels profitieren. Durch ETFs können Sie günstig in viele Märkten investieren und dabei nicht nur im Aktienbereich bleiben. Auch mit Rohstoffen oder auch Gold wird in Form von ETFs gehandelt, was in vielen Fällen eine große Attraktivität für Sie als Trader bedeutet. Vor allem für private Anleger spielen ETFs in vielen Fällen eine wichtige Rolle.

Der Index eines Marktes wird durch einen ETF identisch nachgebildet und bietet somit das Potential auf Gewinne, aber auch das Risiko auf Verluste. Der Handel von ETFs ist an der Börse jederzeit möglich und bietet insofern viele Optionen für Ihr Trading. Im Folgenden finden Sie diverse Informationen rund um ETFs und den Handel damit, sodass Sie sich näher mit dieser Thematik befassen können und einfach und schnell ein umfangreiches Bild davon bekommen. Erfahren Sie so, wie Sie ETFs handeln können, welche Anlageklassen dabei wichtig sind und auch, wie Ihnen Portfoliobuilder dabei helfen können, den Einstieg in den Handel mit ETFs zu finden.

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Wer emittiert ETFs beziehungsweise legt sie auf?

Damit Sie mit ETFs handeln können, müssen Sie zunächst einmal eine Plattform finden, bei der dies möglich ist. Da der Handel mit ETFs inzwischen zu einer der beliebtesten Formen beim Trading zählt, finden Sie diese Option bei den allermeisten Brokern und es steht Ihnen hier oftmals eine große Auswahl an handelbaren Instrumenten zur Verfügung. In Deutschland können Sie seit dem Jahr 2000 von dieser Handelsoption Gebrauch machen und somit auch schon seit einigen Jahren mit ETFs handeln. Bei Online-Brokern, bei Banken und auch bei Direktbanken haben Sie hierfür in aller Regel eine Gelegenheit.

Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, kann auch die Frage noch interessant sein, wer die ETFs auflegt. Dafür gibt es eine Reihe an Anbietern, die Ihnen somit den Handel überhaupt erst möglich machen. iShares und Power Shares zählen zum Beispiel zu den Gesellschaften, die ETFs auflegen. Handeln können Sie mit ETFs unter anderem via XETRA, an den Börsen in München, Berlin oder auch Stuttgart sowie auch über Lang & Schwarz und TradeGate. Insgesamt haben Sie somit eine hohe Flexibilität für den Handel und können das gebotene Potential auf verschiedenen Wegen in Anspruch nehmen.

ETFs bieten optimales Investment

Beim Handel mit ETFs haben Sie als Trader die Möglichkeit, viele Vorteile für sich zu nutzen und diese für sich arbeiten zu lassen. Dazu zählen unter anderem diese Aspekte:

  • ETFs sind breit diversifiziert
  • Sie sind flexibel
  • Sie sind günstig zu handeln
  • Langfristig bieten sie eine hohe Rendite
  • ETFs sind breit aufgestellt und bieten Abwechslung

Vor allem die niedrigen Kosten für den Handel mit ETFs und die Möglichkeit, hohe Renditen zu erhalten, sind dabei sehr interessant. Vielfach bieten Ihnen ETFs auf lange Sicht höhere Renditen als andere Anlageformen. Dazu sind ETFs auch sehr flexibel zu handeln.

Durch die gebotene Diversifikation haben Sie eine insgesamt sehr breite Abwechslung für den Handel und können somit einfach und umfangreich am Trading teilnehmen. Zusätzlich verursachen ETFs beim Trading nur geringe Kosten, wodurch sie natürlich für die Trader sehr interessant sind. Oftmals sind hierfür nur sehr geringe Gebühren zu zahlen, wodurch am Ende die Rendite zu einem sehr großen Teil als Gewinn bezeichnet werden kann. Die hohen Renditeoptionen im Vergleich zu anderen Anlageformen sind ebenfalls ein klarer Vorteil, der für den Handel mit ETFs spricht. Durch die hohe Flexibilität bietet sich der ETF-Handel somit beinahe für jeden Anleger gleichermaßen an und bietet viel Potential.

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ETF-Suche: Wie geht man dazu vor?

Das Risiko auf Verluste kann man als Anleger reduzieren, wenn man bei der ETF-Suche die richtigen Entscheidungen trifft. Dazu gehört es auch, sich im Vorfeld des Handels umfangreich und ausführlich zu informieren. Welche Möglichkeiten bietet der Handel mit ETFs? Welche Risiken gibt es dabei? Alle Kosten und Gebühren sollte man vorher kennen, damit es am Ende keine bösen Überraschungen gibt. Um am Ende passende ETFs zu finden, sollte man die Anlageklassen eingrenzen und außerdem auch die anfallenden Kosten vorher limitieren. So kann man optimal kalkulieren und wird von negativen Erfahrungen bestmöglich verschont.

Im ersten Schritt steht die Wahl des Brokers, bei der man sich für einen geeigneten Anbieter entscheiden sollte. Danach sollten Sie sich mit Informationen ausstatten und den ETF Handel ausreichend vorbereiten. Der Blick auf die Kosten ist dann ebenso wichtig und bietet für Sie die Gelegenheit zur Kalkulation des Tradings. Informieren Sie sich über die Risiken einzelner ETFs und entscheiden Sie sich letztlich für einen passenden ETF, mit dem Sie dann handeln möchten. Vereinzelt gibt es auch entsprechende Tools, die Ihnen bei der Suche nach passenden ETFs behilflich sein können. Auf diesem Weg finden Sie schneller passende ETFs, die für Ihr Trading in Frage kommen können.

Eigenständig ETFs handeln?

ETFs sind in der Regel für fast jeden Trader geeignet und bieten dabei einen sehr geringen zeitlichen Aufwand. Zudem unterliegen ETFs einem nur geringen Risiko und sind auch mit einem geringen Budget gut handelbar. Das macht sie für nahezu jeden Trader interessant. Eigenständig handeln müssen Sie ETFs dabei nicht – sie werden stattdessen passiv verwaltet, was der Grund dafür ist, dass Sie hierfür nur wenig Zeit aufbringen müssen. Zwar besteht die Möglichkeit, einen Index vom Markt eigenständig nachzubilden, was aber viel Zeit und in der Regel auch höhere Kosten verursacht.

Exchange Traded Products: Was sind ETPs?

Unter der Bezeichnung ETP versteht man alle börsennotierten Produkte, die eine Performance vom Markt abbilden. ETPs sind somit der Überbegriff auch für ETFs und für andere Handelsgüter dieser Art. Es kann sich dabei also um den Handel mit Aktien, Rohstoffen, Edelmetallen oder auch Indizes handeln. Entwickelt wurden ETPs, um die Vorteile von Aktien und Co. zu kombinieren. Inzwischen sind ETPs – und damit auch ETFs – als Anlageform sehr beliebt und immer gefragter bei den Anlegern. Sie bieten vornehmlich Vorteile, sind mit geringeren Kosten verbunden und unterliegen meist auch einem geringeren Risiko.

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Die wichtigsten Anlageklassen beim Handel mit ETFs

Wie Sie bereits festgestellt haben, sind Sie beim Handel mit ETFs sehr flexibel und können dabei auf zahlreiche Anlageklassen zugreifen. Neben der Möglichkeit, Aktien-Indizes abzubilden und diese in den Handel einzubeziehen, ist diese Option auch bei Rohstoffen möglich. Ebenso erfreut sich auch der Handel mit Gold-ETFs großer Beliebtheit. Dies liegt alleine daran, dass Gold ganz allgemein als sicheres Anlageobjekt dient und vor allem in Krisenzeiten immer wieder als sicher und stabil bezeichnet wird. Ein Vorteil dabei: Statt physisches Gold vor Ort oder bei der Bank einlagern zu müssen, werden Gold ETFs einfach an der Börse gehandelt und bieten für Sie somit deutlich mehr Flexibilität.

ETF Sparplan oder eine einmalige Investition?

Beim Handel mit ETFs haben Sie die Möglichkeit, diese in Form eines Sparplans zu handeln oder aber auch eine Einmalinvestition vorzunehmen. Dies bietet beidseitig Vor- und Nachteile, sodass es sinnvoll ist, sich hierzu einen Überblick zu verschaffen. Bei einem Sparplan haben Sie die Möglichkeit, Ihr Anlagekapital nach und nach auszubauen und somit regelmäßig Anteile an einem ETF erwerben. Dies bietet sich an, wenn Sie langfristig investieren möchten und monatlich zum Beispiel einen festen Betrag in die Anlage anlegen möchten. Viele Anbieter machen es inzwischen möglich, ETFs in Form eines Sparplans zu handeln.

Ebenso kann für Sie aber auch eine Einmalinvestition interessant sein, bei der Sie einmalig einen festen Betrag in einen ETF investieren und diesen dann passiv für sich arbeiten lassen. Hierfür sollten Sie allerdings den richtigen Zeitpunkt für den Einstieg finden. Steigen Sie zu einem passenden Zeitpunkt ein, kann dies über Ihre Gewinnchancen entscheiden. Durch den Kauf verschiedener Anteile über mehrere Wochen können Sie hier ein wenig entzerrend agieren und sind nicht auf einen einzigen optimalen Zeitpunkt angewiesen. Für eine Einmalanlage ist das auf jeden Fall eine vielfach lukrative Option beim Handel mit ETFs.

Schneller zum Erfolg durch Portfoliobuilder

Vor allem für Einsteiger sind sogenannte Portfoliobuilder oftmals eine gute Wahl. Sie bieten für den Einstieg ein großes Potential und helfen Ihnen dabei, mit dem Handel von ETFs zurechtzukommen. Dabei haben Sie die Möglichkeit, auf verschiedene Dienstleister zurückzugreifen. Anbieter wie easyfolio, vaamo oder auch Cashboard bieten Ihnen für die Anlage Ihres Kapitals umfangreiche Optionen und sind vor allem zu Beginn ein gern genommenes Mittel. Statt lange und aufwändig nach ETFs suchen zu müssen, können Sie hier direkt mit der Geldanlage starten und vom Komfort dieser Anbieter profitieren. Für Einsteiger ist das eine gute Gelegenheit, den ETF Handel auszuprobieren und sich erstmalig ein eigenes Bild davon zu machen.

Fazit: Mit ETFs haben Sie viele Möglichkeiten

Insgesamt kann der Handel mit ETFs für Sie ein großes Potential bieten, wenn Sie ein geringes Risiko und dafür recht ordentliche Renditechancen wünschen. Es werden dabei Indizes abgebildet, sodass Sie Aktien und Co. nicht direkt und einzeln selber kaufen müssen. Dennoch profitieren Sie als Anleger von Kursgewinnen und können auf diese Weise sehr einfach mit ETFs handeln. Als Einsteiger sollten Sie sich im Vorfeld allerdings genau mit dieser passiven Anlageform befassen, sodass Sie letztlich alle anfallenden Kosten und die möglichen Risiken im Blick haben. Ansonsten steht der ETF-Geldanlage nichts im Wege.

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