Postbank Test – Online Broker Testbericht

von A.Schwankowksi 2017

Die Postbank zählt in Deutschland zu den größten Finanzdienstleistern und bietet ihren Kunden neben verschiedenen Konten und anderen Bank-Angeboten wie Krediten auch ein umfangreiches Brokerage Angebot. Die Postbank agiert dabei als reiner Online Broker und besticht beim Angebot mit günstigen Gebühren für Orders. Bereits ab 7,95 Euro sind einzelne Orders zu platzieren – und das ohne weitere Gebühren wie Kommissionen oder Aufschläge. Die Postbank hat insgesamt mehr als vierzehn Millionen Kunden und ist somit durchaus als zuverlässig und seriös einzustufen. Langjährige Erfahrung und eine breite Aufstellung an Handelsobjekten macht die Bank dabei auch als Broker sehr interessant.

 
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Je nach Handelsvolumen kann das Depot bei der Postbank kostenfrei geführt werden, für Kunden unter diesem Limit bietet der Broker allerdings auch sehr attraktive Konditionen und nur geringe Gebühren. Bei den Postbank Erfahrungen spielen darüber hinaus auch noch andere Aspekte eine Rolle. So kommen im Postbank Test die Möglichkeiten für den mobilen Handel zu tragen, es wird ein Blick auf mögliche Demo-Depots geworfen und auch der Support spielt eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Für Sie als Trader bedeutet das einen idealen Überblick über die Postbank als Online Broker und die Option, sich von der Postbank auf einen Blick ein eigenes Bild zu machen.

Postbank Erfahrungen – Vor- und Nachteile der Postbank als Broker

Vorteile:

  • Orderplatzierung ab günstigen 7,95 Euro
  • Umfangreicher Service für die Kunden
  • Breit aufgestelltes Angebot
  • Zusätzlich Bankangebote nutzbar
  • Deutsche Post AG als Mutterkonzern

Nachteile:

  • Depot nicht bedingungslos kostenfrei
  • Gebühren für Orderänderungen

Schon auf den ersten Blick überwiegen beim Online Broker Postbank die Vorteile. Als Kunde hat man hier vielseitige Handelsmöglichkeiten und kann von einem umfangreichen Angebot an handelbaren Wertpapieren profitieren. Dazu bietet die Postbank als einhundertprozentige Tochter der Deutschen Post AG ein hohes Maß an Seriosität und weiterhin kann man als Kunde des Brokers auch von den umfangreichen Banking-Angeboten Gebrauch machen. Somit findet man mit der Postbank mehr als nur einen zuverlässigen Broker. Die Postbank bietet ihren Kunden dabei auch noch einen umfangreichen Service und die Gebühren für Oderplatzierungen sind transparent gestaltet und ab einem Preis von 7,95 Euro im Vergleich zu vielen anderen Brokern auch noch relativ günstig.

Allerdings sollte man beim Postbank Erfahrungsbericht auch die Nachteile des Brokers nicht außer Acht lassen. So ist das Depot grundsätzlich zwar kostenfrei, dafür sind aber einige Bedingungen zu erfüllen. In der Regel muss das durchschnittliche Handelsvolumen bei mindestens 50.000 Euro liegen, damit das Depot kostenfrei geführt werden kann. Zudem fallen auch für das Verrechnungskonto Gebühren an. Die Postbank stellt ihren Kunden zudem auch Gebühren in Rechnung, wenn Orders geändert oder gestrichen werden sollen; gleiches gilt auch für Limitorders, die bei den meisten anderen Brokern kostenlos möglich sind.

Insgesamt ist die Postbank als Online Broker durchaus interessant und vor allem die niedrigen Gebühren für Orderplatzierungen kommen vielen Tradern sicherlich zugute. Dazu kommt das umfangreiche Angebot und auch der gute Service, den der Broker bietet. Allerdings sind die Gebühren für das Depot und Verrechnungskonto unter Umständen ein Aspekt, der viele Investoren abschreckt. Denn andere Broker wie Duksacopy, Valutrades oder auch die Commerzbank bieten diese Aspekte in den meisten Fällen kostenfrei für ihre Kunden an.

Die Brokerage Konditionen der Postbank im Überblick

Für Orderplatzierungen an inländischen Börsen beginnen die Gebühren bei der Postbank bei günstigen 7,95 Euro. Dieser Preis gilt bis zu einem Ordervolumen von 1.200 Euro, bei höheren Investitionen werden 9,95 Euro fällig. Ab einem Wert von 2.601 Euro fallen für eine Orderplatzierung 14,95 Euro an und Odervolumen über 5.200 Euro werden mit 19,95 Euro berechnet. An ausländischen Börsen ist ein Handel mit Wertpapieren bei der Postbank ebenfalls möglich – hier beginnen die Gebühren bei 33 Euro je Trade. Limitorders und Änderungen oder Streichungen werden bei innerdeutschen Geschäften mit jeweils 2,50 Euro, bei ausländischen Transaktionen mit 4,50 Euro in Rechnung gestellt. Vormerkungen für Zeichnungsaufträge sind bei der Postbank hingegen kostenlos möglich und auch Stockdividenden sind ohne Kostennote verfügbar.

 
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Für das Depot berechnet die Postbank Ihnen als Trader pro Quartal eine Gebühr in Höhe von 2,46 Euro. Diese Gebühr entfällt ab einem Handelsvolumen von 50.000 Euro im Quartal. Gleiches gilt bei der Postbank auch für die Kontoführung – diese würde ansonsten mit 2,25 Euro je Quartal berechnet werden.

Die Postbank überzeugt somit mit sehr transparenten und klar nachvollziehbaren Gebühren. Auf Kommissionen oder Zuschläge auf das Ordervolumen wird auf ganzer Linie verzichtet, sodass die Postbank als Online Broker auch für Investoren mit niedrigerem Budget eine Option sein dürfte. In den Postbank Erfahrungen waren die Gebühren des Brokers sehr positiv zu werten.

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Einlagensicherung sowie Regulierung bei der Postbank

Bei der Postbank sind alle Kundengelder entsprechend der gesetzlichen Einlagensicherung bis zu einem Wert von 100.000 Euro je Kundendepot abgesichert. Darüber hinaus ist die Postbank dem Einlagensicherungsfond deutscher Banken angeschlossen, sodass die Einlagen je Kunden bis zu einem Wert von 1,08 Milliarden Euro abgesichert sind. Für die Kunden bietet dies ein sehr hohes Maß an Sicherheit und zudem wird die Postbank durch die deutsche Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin reguliert, was die Sicherheit für die Kunden noch einmal stark erhöht.

Die Postbank kann man von diesem Aspekt her als Broker durchaus empfehlen und jedem Trader ans Herz legen.

Das Demo-Konto bei der Postbank

Bisher verzichtet die Postbank darauf, ihren Brokerage Kunden ein Demo-Depot zur Verfügung zu stellen. Dies ist durchaus als negativ zu werten, da auf diese Weise keine Möglichkeit besteht, sich mit dem Handelssystem und den einzelnen Handelsmodi zu befassen. Auch können keine Strategien ausprobiert werden – dies wäre zum Beispiel im Bezug auf die Hedging Strategie durchaus eine Möglichkeit. Vor allem wäre ein kostenloses Demo-Depot auch für Neueinsteiger in den Handel mit Wertpapieren eine gute Option, um erste Schritte nachvollziehen zu können.

Über Pläne der Postbank, ein derartiges Musterkonto anzubieten sind aktuell nicht bekannt.

Mobile Trading-Möglichkeiten bei der Postbank

Eine eigenen App für mobile Brokerage Aktivitäten bietet die Postbank ihren Kunden nicht an. Dafür aber steht eine mobile Webseite zur Verfügung, über die man systemunabhängig von unterwegs auf das eigene Depot zugreifen und viele Funktionen in Anspruch nehmen kann. So ist es zum Beispiel kein Problem unterwegs die eigenen Transaktionen zu überblicken oder eine neue Order zu platzieren.

 
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Dies bietet für die Kunden der Postbank einen gewissen Komfort, wobei eine App sicherlich komfortabler und in gewisser Weise auch praktischer wäre. Dennoch ist der Aspekt, dass eine mobile Trading-Option vorhanden ist, grundsätzlich zu begrüßen ist.

Schulungen, Webinare und Co. bei der Postbank

Direkt ein Angebot für Schulungen um das eigene Trading zu verbessern, finden Sie bei der Postbank nicht. Es gibt auch kein regelmäßiges Angebot an Webinaren oder anderweitigen Lernmitteln. Von Zeit zu Zeit scheint es bei der Postbank aber themenrelevante Webinare zu geben – zum Beispiel im Bezug auf die SEPA-Umstellung. Das kommt zwar den Trading Kunden nicht zugute, bietet aber insgesamt eine Grundlage für einen kundenorientierten Service.

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Postbank Test – Die Anmeldung eines Depots und der Postbank Kundenservice

Die Eröffnung eines Depots ist bei der Postbank nicht an einen aufwändigen Vorgang gebunden. Stattdessen kann man als Neukunde einfach ein Formular ausfüllen, dieses online übermitteln und zudem den Antrag ausdrucken. Dieser wird unterschrieben und danach sendet man den Antrag mitsamt PostIdent Verfahren an die Postbank gesandt. Im Anschluss erfolgt die Depoteröffnung und man kann mit den ersten Transaktionen beginnen.

Für Bestandskunden der Postbank ist die Depoteröffnung auch in vollem Umfang online möglich. Dafür benötigt man nur die Zugangsdaten zum Online Banking und kann darüber dann bequem und schnell ein eigenes Depot eröffnen. Somit ist der Anmeldevorgang bei der Postbank insgesamt sehr komfortabel und mit nur wenigen Schritten erledigt.

Der Support der Postbank arbeitet kompetent und hilft bei Kundenanfragen zuverlässig weiter. Ob per Hotline oder auch per Mail bekommt man schnell und passend eine entsprechende Rückmeldung.

Auszeichnungen für das Brokerage Angebot bei der Postbank

Die Postbank erhielt in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen und Bewertungen. Neben Auszeichnungen als Beste Online-Bank oder auch für den Besten Ratenkredit bekam die Postbank unter anderem auch das Votum „sehr gut“ für die beste Anlagenberatung. Bei den Direktbanken im Bereich Brokerage wurde die Postbank zudem als Testsieger gekürt.

Fazit: Die Postbank Erfahrungen sind vorwiegend positiver Natur

Grundsätzlich kann man die Postbank als Online Broker auf ganzer Linie empfehlen, wenngleich verschiedene relevante Aspekte fehlen. So gibt es weder ein Demo-Konto noch eine Möglichkeit, an Schulungen teilzunehmen. Zusammen mit den Depot-Gebühren ist die Postbank somit als Broker für Neueinsteiger oder Trader mit geringem Handelsvolumen weniger zu empfehlen. Dafür kann man von einem ausgezeichneten Service profitieren und auch mobil über eine optimierte mobile Webseite auf das eigene Depot zugreifen. Darüber hinaus ist die Depoteröffnung bei der Postbank sehr einfach möglich und dank dem PostIdent Verfahren als sehr sicher einzustufen. Dazu kommt auch noch die hohe Einlagensicherung im Milliardenbereich.

Die Gebühren bei der Postbank für das Trading an sich sind sehr transparent und bieten somit für die Kunden klare Strukturen. Ab 7,95 Euro kann man bereits eine Order platzieren und es kommen keinerlei Kommissionen mehr hinzu. Allerdings ist der Handel an ausländischen Börsen erst ab 33 Euro möglich.

 
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Die Postbank im Video: Die Depot-Eröffnung

Im Video zur Postbank als Online Broker erfahren Sie, wie einfach die Depot-Eröffnung abläuft und welche Schritte dafür durchlaufen werden müssen. Auf anschauliche Art und Weise bekommen Sie so einen direkten Einblick und können im Anschluss das eigene Depot bei der Postbank sehr simpel und schnell eröffnen.