Fundamentaldatenanalyse: Strategisch zum Trading-Erfolg

von A.Schwankowksi 2017

Verschiedene Strategien spielen für Sie als Trader beim Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren wie Devisen eine zum Teil sehr wichtige Rolle. Auf diese Weise haben Sie nämlich die Option, Ihr Trading optimal auszurichten und sich entsprechend zu positionieren. Die Fundamentaldatenanalyse spielt hierbei eine wichtige Rolle, wenngleich Sie hierbei keine Kursverläufe oder auch Charts in Anspruch nehmen. Stattdessen spielen hierbei verschiedene wirtschaftliche Faktoren eine Rolle, die Sie zur Analyse heranziehen. Auf diese Weise können Sie einen Ansatz bekommen, welche Entwicklung der Kurs in nächster Zeit nehmen wird. Worauf es bei der Fundamentaldatenanalyse ankommt und wie Sie diese anwenden können, erfahren Sie im nachfolgenden Text.

Mit Hilfe der Fundamentaldatenanalyse wird versucht, den fairen Preis eines Wertpapiers zu ermitteln, der dem aktuell tatsächlichen Wert auch widersprechen kann. Die betriebswirtschaftlichen Daten des entsprechenden Unternehmens sind dabei ebenso relevant wie auch das wirtschaftliche Umfeld. Das Verhältnis zwischen Kurs und Gewinn kann bei dieser Analyseform eine Rolle spielen, zudem auch die Dividende, die an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Die Fundamentaldatenanalyse eignet sich nicht nur für den Handel mit Aktien, auch beim Währungshandel können Sie diese anwenden. Eine Alternative stellt die Technische Analyse dar, die als anders ausgerichtete Option zu verstehen ist und anders funktioniert und andere Schritte erforderlich macht.

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Der Ansatz, der hinter der Fundamentaldatenanalyse steckt

Diverse wirtschaftliche Indikatoren spielen für die Fundamentaldatenanalyse eine wichtige Rolle und müssen bei dieser hinzugezogen werden, sodass sich ein umfassendes Bild ergibt. Beim Forex Handel wird dabei der Hintergrund einer Währung untersucht oder auch ermittelt, welche Bedingungen und Ereignisse im Land dieser Währung aktuell eine Rolle spielen. Im Falle des Euro könnten dies also Entwicklungen innerhalb der Europäischen Union beziehungsweise der Euro-Zone sein. Dabei kommt es aber weniger auf die Kursveränderungen an sich an, als auf die Analyse dieser. Auf diese Weise kann die Fundamentaldatenanalyse für eine Prognose der zukünftigen Kursentwicklung verwendet werden.

Weiterhin spielt beim Forex Handel natürlich die Zinsentwicklung eine wichtige Rolle, die auch auf den Devisenhandel an sich eine Auswirkung haben kann. Aus diesem Grund spielen die Zinsen eine wichtige Rolle für die Fundamentaldatenanalyse. Höhere Zinsen außerhalb der Euro-Zone würden demnach dafür sorgen, dass Anleger in andere Währungen investieren, was negative Auswirkungen auf den Euro-Kurs haben kann. Die ausländische Währung – beispielsweise also das Britische Pfund – wird dadurch stärker nachgefragt und kann einen Kursanstieg verzeichnen. Die Fundamentaldatenanalyse ist bereits auf dieser Basis sehr interessant, es gibt allerdings noch diverse andere Faktoren, die hier eine Rolle spielen und demnach berücksichtigt werden sollten.

Inflation und Co. und ihre Auswirkungen auf die Fundamentaldatenanalyse

Auch die Inflation einer Währung hat Auswirkungen und sollte berücksichtigt werden. Die Inflation lässt Rückschlüsse ziehen, wie sich die Währungskurse in der nächsten Zeit entwickeln können. Eine inländische Inflation hat für die Wirtschaft im betreffenden Land vorwiegend nachteilige Folgen, während ausländische Währungen im Kursverlauf vielfach davon profitieren können, wenn die Inflation entsprechend niedriger liegt. Neben der Inflationsrate kann aber auch die Bilanz im Außenhandel Details verraten, die einer Analyse dienlich sind. Der Import sowie Export ist dabei ein entscheidender Faktor und muss natürlich berücksichtigt werden. Der Import stärkt eine Währung beispielsweise dann, wenn er höher liegt als der Export.

Die Fundamentaldatenanalyse spielt beim Forex Handel eine wichtige Rolle, sodass sich viele der hier genannten Faktoren auf diese Tradingform beziehen. Im Bezug auf die Wechselkurse von Währungen spielt dabei auch die Kaufkraft eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Die Kaufkraftparität gibt dabei Auskunft über mögliche Unterschiede im Wert von Währungen, wenn man entsprechende Produkte erwerben möchte. Auch das Bruttoinlandsprodukt ist wichtig, wenn eine Fundamentaldatenanalyse für den Forex Handel erstellt werden soll. In diesem Fall kann gemessen werden, welche Entwicklung die Volkswirtschaft in einem Staat hat und welche Güter und Dienstleistungen produziert oder ausgeführt worden sind.

Beim Aktienhandel: Informationen durch eine Unternehmensanalyse erhalten

Wenn die Fundamentaldatenanalyse im Rahmen des Tradings mit Aktien durchgeführt wird, können unter anderem auch andere Details interessant sein. Aus diesem Grund kann dann eine Unternehmensanalyse sinnvoll sein, durch die Sie sich einen Überblick über die aktuellen Ereignisse und Entwicklungen innerhalb einer Firma informieren. Qualität und Quantität sind dabei gleichermaßen zu berücksichtigen. Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, auch Daten zu erfassen, die ansonsten nicht immer offiziell bereitgestellt werden. Unter Umständen können auch Daten genutzt werden, die von Ratingagenturen erhoben und zur Verfügung gestellt werden.

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Die Unternehmensbilanz steht dabei im quantitativen Teil der Unternehmensanalyse im Vordergrund und ermöglicht es, Verkaufszahlen und weitere wichtige Daten heranzuziehen. Der Jahresüberschuss ist dabei ebenso wichtig wie der Cash Flow und zudem sollten Sie auch die Management-Qualität unter die Lupe nehmen. Die Effizienz der präsentierten und vertriebenen Produkte ist hingegen im qualitativen Sektor von Bedeutung und dieser Aspekt hat bei der Prognose für die Zukunft eine sehr relevante Rolle – daher sollten auch die qualitativen Aspekte nicht vernachlässigt werden. Zuletzt sind es auch die tatsächlichen Umsätze, die eine Bedeutung haben und insgesamt bei der Unternehmensanalyse Berücksichtigung finden sollten, sodass Ihnen detaillierte Daten vorliegen.

Probleme bei der Anwendung der Fundamentaldatenanalyse

Bei der Fundamentaldatenanalyse haben Sie als Trader eventuell das Problem, dass nur wenige Daten zu erfassen sind, sodass diese Analyseform gar nicht erst genutzt werden kann. Wenn wichtige Aspekte nicht bekannt sind und somit im Bereich der Analyse fehlen, sollten Sie auf eine entsprechende Analyse eher verzichten, da diese Mängel zu falschen Ergebnissen oder Prognosen führen können. Außerdem liefert die Fundamentaldatenanalyse keine Details zu kurzfristigen oder auch gerade stattfindenden Veränderungen, sodass sie einzig bei langfristigen Prognosen optimal genutzt werden kann und dann auch einen Erfolg in Aussicht stellt. Ansonsten eignet sich die Technische Analyse möglicherweise eher.

Wenn Sie von der Fundamentaldatenanalyse überzeugt sind, nehmen Sie an, dass sich der Kurs von Aktien und anderen Werten auf lange Sicht immer an seinem fairen Preis orientieren und angleichen wird, während kurzfristige Veränderungen und Einflüsse komplett außer Acht gelassen werden. Es ist aber in der Realität auch möglich, dass ein Kurs über einen sehr langen Zeitraum vom „fairen Niveau“ abweicht und darüber oder auch darunter liegt. Ein Nachteil ist es zudem, dass Sie für eine aussagekräftige Analyse zahlreiche Werte und Daten nutzen und analysieren müssen. Die Fundamentaldatenanalyse ist aus diesem Grund meist sehr komplex und umfangreich und eignet sich für Einsteiger lediglich bedingt.

In Eigenregie eine Fundamentaldatenanalyse durchführen

Vielfach wollen Trader eine Fundamentaldatenanalyse komplett in Eigenregie durchführen und diese im Anschluss für ihr Trading nutzen. Hierzu ist zu sagen, dass dieses Unterfangen mitunter kompliziert sein kann – alleine schon aufgrund der großen Komplexität. Daher sollten Sie als Trader auch auf externe Daten zurückgreifen, die Ihnen zum Beispiel von den Medien oder auch vom Broker selber zur Verfügung gestellt werden. Diese Daten können zusammengefasst werden und bieten meistens eine optimale Basis für eine Analyse. Das spart nicht nur eine Menge Zeit, liefert vielfach zudem auch die Ergebnisse und Erkenntnisse echter Experten auf ihrem Gebiet.

Sollten Sie als Trader jedoch die ausreichende Zeit und Erfahrung mitbringen und Zugriff auf die benötigten Quellen haben, steht dem Erfassen der Daten nichts im Wege und Sie können Ihre Fundamentaldatenanalyse alleine erstellen, sodass Sie einen Vorteil beim Trading in Anspruch nehmen können. Dabei sollten Sie aber auch in Betracht ziehen, ob Sie die notwendige Zeit für die Analyse nicht in anderer Form besser investieren könnten. Grundsätzlich besteht letztlich doch die Möglichkeit, eine solche Analyse eigenständig zu erstellen und durchzuführen. Ansonsten finden Sie Ansätze für die Analyse aber auch vielfach bei Brokern oder in anderen Quellen.

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Fazit: Effektiver traden durch die Fundamentaldatenanalyse

Durch eine fundamentale Analyse haben Sie als Trader die Gelegenheit, langfristige Prognosen für Kursverläufe zu erstellen. Dabei bezieht sich die Fundamentaldatenanalyse auf den Handel mit Aktien, wird aber oftmals auch beim Trading mit Währungen genutzt. Dem gegenüber steht die Technische Analyse, die einen anderen Ansatz verfolgt und auch die Charts mit einbezieht. Eine fundamentale Analyse lässt Charts und Kurse vollkommen außen vor und fokussiert sich stattdessen auf unternehmerische Aspekte sowie auf wirtschaftliche Entwicklungen.

Hierfür werden zahlreiche Daten benötigt, die jedoch nicht in jeder Situation zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund kann eine solche Analyse nicht in jedem Fall durchgeführt werden.

Broker, die beim Handel mit Währungen und Aktien Komfort bieten

Es gibt an den Märkten eine Vielzahl an Brokern, bei denen Sie einfach und effektiv am Handel teilnehmen können. Bei vielen Brokern finden Sie zudem auch Details für eine entsprechende Analyse und können somit mit Strategien am Handel teilnehmen. Im Folgenden werden drei Broker vorgestellt, sodass Sie einen ersten Überblick erhalten, welche Anbieter sich eignen. Beim Anbieter xCFD haben Sie flexible und sehr moderne Handelsmöglichkeiten und können in alle großen Anlagen investieren. Dies bietet viel Flexibilität und Sie können außerdem auch mit jedem möglichen Gerät am Handel teilnehmen.

Beim Anbieter heavy-trader können Sie besonders gut investieren, wenn Sie umfangreich und mit hohem Budget in den Handel einsteigen möchten. Der Broker bietet hierfür günstige Konditionen sowie äußerst professionelle Rahmenbedingungen. Auf diese Weise können Sie erfolgreich und mit hoher Rendite am Trading teilnehmen. Bei youtradeFX stehen Ihnen für den Handel eine professionelle Plattform sowie mobile Apps zur Verfügung. Weiterhin bietet dieser Broker günstige Spreads, die bereits bei 0,8 Pips beginnen. Auf diese Weise können Sie günstig investieren und einen höheren Gewinn erzielen. Ein Demokonto sowie Schulungen können Sie bei diesem Anbieter ebenfalls in Anspruch nehmen.