Mindest- & Maximalanlagebetrag beim Festgeld beachten

von A.Schwankowksi 2017

Mit einer Geldanlage als Festgeld sind Sie in vielen Fällen gut beraten. Sie bekommen hier attraktive Zinsen und können Ihr Kapital für eine feste Laufzeit sicher anlegen. Dabei müssen Sie als Kunde aber auf einige Aspekte schauen und so zum Beispiel auf die Mindestsumme für die Geldanlage achten. Hier werden von Bank zu Bank unterschiedliche Vorgaben gemacht und Sie haben die Möglichkeit, Ihr Kapital dann anzulegen, wenn Sie sich an diese Vorgabe halten können. Geringere Summen können Sie in der Regel dann bei der entsprechenden Bank nicht anlegen. Ebenso kann es auch nach oben hin Maximalgrenzen für die Anlagesumme geben.

Beim sind Sie aber in vielen Fällen flexibler, da nach Absprache oftmals auch eine höhere Anlage möglich ist. Allerdings kann es auch hierbei Ausnahmen geben, sodass tatsächlich nur Summe X eingezahlt werden kann. Im Folgenden bekommen Sie diverse Informationen zum minimalen und zum maximalen Anlagebetrag für Ihr Festgeld und können sich auf diese Weise damit näher befassen. In einigen Fällen ist eine Maximalsumme bei der Geldanlage auch für Ihre eigene Sicherheit relevant, zum Beispiel dann, wenn die Einlagensicherung bei der Bank hiermit zusammenhängt. Durch die nachfolgenden Informationen können Sie sich auch einfach ein genaues Bild machen und sich so für einen Anbieter entscheiden.

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Warum gibt es Mindestsummen für die Festgeldanlage bei Banken?

Bei den allermeisten Banken gibt es für Ihre Geldanlage als Festgeld eine Mindestsumme, die Sie mindestens einzahlen müssen, damit Sie das Festgeldkonto nutzen können. Diese Mindestsummen werden von den Banken festgelegt, da sie wirtschaftlich vielfach sinnvoll für sie sind. So muss die Bank sicherstellen, dass Ihr Kapital ausreichend ist, um damit während der Anlagelaufzeit zu wirtschaften. Die Mindestanlagesumme kann sehr variieren und Sie haben somit die Chance, Banken zu finden, die als Mindestanlagesumme nur 100 Euro festlegen. Bei einigen Banken sind aber auch höhere Summen von 2.500, 5.000 oder gar 10.000 Euro als Mindestsumme für Ihre Geldanlage vorgesehen.

Durch die Mindestanlage kann die Bank ihre Wirtschaftlichkeit sicherstellen, da diese mit Ihrem Kapital während der Laufzeit der Festgeldanlage natürlich arbeitet. Somit ist ein Festgeldkonto in vielen Fällen nicht für Menschen geeignet, die nur eine sehr geringe Summe anlegen wollen. Ist dies der Fall, kommt in vielen Fällen ein flexibleres Tagesgeldkonto in Frage, bei dem es in deutlich weniger Fällen eine Mindestsumme für die Geldanlage gibt. Eine Mindestsumme für die Festgeldanlage kann aber auch ein Vorteil sein, weil hierdurch natürlich am Ende auch höhere Zinsen ausgezahlt werden, als es bei geringeren Anlagesummen wäre.

Welche Summen sind für die Mindestanlage die Regel?

Für eine Festgeldanlage kann die Mindestanlagesumme von jeder Bank individuell und frei festgelegt werden. Einige Banken verzichten so sogar ganz auf eine Mindestsumme. Es gibt aber auch einige gängige Beträge, die häufig als Mindestsumme vorgesehen sind:

  • 2.500 Euro als Mindestsumme
  • 5.000 Euro als Mindestsumme
  • 10.000 Euro als Mindestsumme

Darunter finden Sie vielfach keine Möglichkeit, Ihr Festgeld anzulegen. Nur wenige Banken sind am Markt aktiv, bei denen Sie bereits ab 100 Euro Festgeld anlegen können. Eine Ausnahme sind zudem Sparpläne, bei denen Sie monatlich eine feste Summe auf Ihr Festgeldkonto einzahlen müssen. Meist ist hierbei aber auch eine Ersteinlage notwendig, die sich oftmals an den gängigen Mindestsummen orientiert.

Haben Sie sich für ein Festgeldkonto mit einer entsprechenden Mindestanlagesumme entschieden, muss zur Kontoeröffnung mindestens diese Summe eingezahlt werden. Es sind aber auch höhere Summen möglich, in der Regel bis zur Höhe der maximalen Anlagesumme, die in vielen Fällen ebenso ein Limit für Sie und Ihre Geldanlage festlegt. Grundsätzlich bietet ein Festgeldkonto aber dennoch viel Flexibilität und für Ihre Geldanlage umfangreiche Möglichkeiten. Durch einen Festgeld Vergleich können Sie sich schnell und simpel für einen passenden Anbieter entscheiden.

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Warum gibt es bei Banken Maximalsummen für die Festgeldanlage?

Es gibt bei zahlreichen – aber nicht bei allen – Banken auch eine maximale Anlagesumme, die für Ihr Festgeld vorgegeben ist und an die Sie sich als Anleger natürlich halten müssen. Es ist in der Regel kein Problem, Summen bis zu 100.000 Euro als Festgeld anzulegen, vielfach sind auch Beträge bis 250.000 oder 500.000 Euro ohne Probleme möglich. Die Limits sind zudem auch nicht immer festgesetzt, sodass für eine größere Summe zur Geldanlage vorher Kontakt zur Bank aufgenommen werden kann, sodass alle Details besprochen werden können. Es kann aber auch genaue Gründe haben, warum eine Bank eine Summe X als Maximalanlagebetrag festlegt.

So besteht die Option, dass es sich um eine kleinere Bank handelt, die alle Kunden persönlich und individuell betreuen möchte und daher diese Limits setzt. Dies kann auch Sicherheitsgründe haben. Für die meisten Anleger sind Anlagesummen bis zu einem Wert von 100.000 Euro beim Festgeld aber auch ausreichend, zudem stellt es kein Problem dar, bei verschiedenen Banken zur gleichen Zeit Festgeldkonten zu nutzen. Somit sind Maximalsummen lediglich im Bezug auf einzelne Banken eine Grenze, die eine Rolle spielt. Für Ihre Geldanlage haben Sie aber im Normalfall weiterreichende Optionen, die sich auch vielfach anbieten.

Maximalsummen zur Festgeldanlage wegen der Einlagensicherung

Eine Maximalsumme kann auch im Bezug auf die gesetzliche Einlagensicherung sinnvoll sein und von den Banken festgelegt werden. So deckt die gesetzliche Einlagensicherung in jedem Fall 100.000 Euro der Festgeldanlage innerhalb der EU ab, die Sie bei einer Bank tätigen. Liegt die maximale Summe für die Geldanlage nun bei den erwähnten 100.000 Euro, kann dies sinnvoll sein, da Ihr Kapital im Falle einer Insolvenz der Bank vollständig abgesichert ist und Ihnen somit in jedem Fall zur Verfügung steht. Ist eine höhere Geldanlage möglich, deckt sich dies nicht mehr mit der gesetzlichen Einlagensicherung. Vor allem ausländische Banken bieten daher meistens das Limit von 100.000 Euro für die Festgeldanlage an, um auch selber abgesichert zu sein. Ein Nachteil ist dies in aller Regel nicht.

Die gesetzliche Einlagensicherung ist für Sie als Anleger in jedem Fall ein wichtiger Aspekt, der für Sie bei der Entscheidung für eine Bank im Bereich Festgeld auch eine wichtige Rolle spielen sollte. Im gesamten EU-Bereich gilt diese Sicherung für Banken, weitere, freiwillige Einlagensicherungen sind allerdings ebenfalls möglich und bieten für Sie in aller Regel einen zusätzlichen und vielfach deutlich höheren Schutz für Ihre Kapitalanlage. Zunächst greift aber in jedem Fall erst die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung.

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Welche Summen sind als Limit für das Festgeld gängig?

Bei einer Festgeldanlage ist es bei der Maximalsumme für Ihre Geldanlage wie bei der Mindestsumme. Die Bank kann auch hier frei entscheiden und demnach Grenzen festlegen. Gängig sind zum Beispiel:

  • Maximale Anlage von 100.000 Euro
  • Maximale Anlage von 250.000 Euro
  • Maximale Anlage von 500.000 Euro

Die Summen sind dabei aber vielfach noch zu diskutieren und Sie können nach Absprache oftmals auch höhere Summen als Festgeld anlegen, sodass Sie noch mehr Komfort in Anspruch nehmen können. In einigen Fällen werden dann von der Bank aber auch andere Zinssätze vorgegeben, sodass Sie nicht die gängigen Zinsen erhalten.

Fazit: Mindest- und Maximalsummen zur Festgeldanlage sind vielfach sinnvoll

Eine Mindestsumme ist für die Festgeldanlage in vielen Fällen sinnvoll und auch bei einer Maximalanlagesumme sieht dies ähnlich aus. Vielfach geht es dabei um wirtschaftliche Interessen sowie um die Sicherheit des Kapitals. Einerseits muss die Bank mit einer gewissen Mindestsumme arbeiten können, auf der anderen Seite wollen die Anleger aber auch eine gewisse Sicherheit für Ihr Kapital vorhanden wissen. Es ist daher gängige Praxis, dass die Bank eigene Grenzen für die Mindest- und Maximalanlage festlegt und dass diese von den Anlegern eingehalten werden muss. Vor allem bei der Mindestsumme für die Festgeldanlage ist hier auch meist keine Abweichung möglich.

Anders ist es manchmal bei der maximalen Summe für die Geldanlage als Festgeld, über die man bei vielen Banken sprechen kann. Vielfach findet man bei den Konditionen für das Festgeld dann auch den Hinweis, dass nach Absprache andere Anlagesummen möglich sind, was für die Anleger ein höheres Maß an Komfort bei der Geldanlage bietet. Im Bezug auf die Einlagensicherung sind derartige Maximalsummen ebenfalls in vielen Fällen interessant und sinnvoll, da hierdurch Ihre Sicherheit bei der Geldanlage gewährleistet wird, falls es seitens der Bank zu finanziellen Problemen kommen sollte.

Banken, die sich für Ihr Festgeld gut eignen und Komfort bieten

Am Markt finden Sie inzwischen zahlreiche Banken, bei denen Sie einfach und mit viel Komfort in Festgeld investieren und sich somit hohe Zinsen sichern können. Es gibt viele Banken, sodass die hier vorgestellten Anbieter lediglich als Beispiele dienen. Bei der Nordax Bank erhalten Sie zum Beispiel einen Zins von bis zu 1,35 Prozent und können hier Geld ab einer Summe von 5.000 Euro anlegen. Maximal können Sie hier 100.000 Euro anlegen, was sich dann mit der Einlagensicherung aus Schweden deckt und für Ihre Sicherheit relevant ist.

Mit dem First Save Euro Festgeld erhalten Sie maximal 1,50 Prozent Zinsen, was für Sie noch etwas interessanter sein dürfte. Bei der britischen Bank gibt es eine Einlagensicherung, sowie viel Komfort auch via Weltsparen, worüber das Festgeld eröffnet und genutzt werden kann. Bei der DHB Bank aus Deutschland gibt es für Sie eine niedrigere Mindestsumme für die Geldanlage, die bei 2.500 Euro liegt. Die Laufzeit kann hier flexibel für bis zu fünf Jahre gewählt werden und Sie können hier zudem einen umfangreichen Service für sich nutzen. Kontogebühren oder Kursrisiken gibt es hier nicht, sodass die bis zu 1,40 Prozent Zinsen auf jeden Fall interessant sind.