Festgeld in der Schweiz anlegen

von A.Schwankowksi 2017

Eine Geldanlage als Festgeld ist in vielen Fällen rentabel und kann sich wirklich für Sie lohnen. Dabei haben Sie inzwischen auch die Möglichkeit, Ihr Kapital bei europäischen Anbietern anzulegen. Vor allem die Schweiz konnte sich in diesem Zusammenhang jahrelang lohnen, weshalb Sie hier diverse Informationen dazu finden können. So können Sie simpel und bequem herausfinden, welche Voraussetzungen das Festgeld in der Schweiz bietet und natürlich auch erfahren, welche Anbieter dafür besonders gut geeignet sind. Mit wenig Aufwand finden Sie so heraus, unter welchen Umständen Ihr Festgeld in der Schweiz gut aufgehoben ist und Sie haben auch die Option, Bedingungen und eventuelle Risiken hierbei kennenzulernen. Immerhin will eine Festgeldanlage im Vorfeld gut überlegt sein.

Die Schweiz galt jahrelang als Hochburg für Geldanlagen. Vor allem auch, um Geld am deutschen Fiskus vorbeizuschaffen und somit davon profitieren zu können. Auch wenn diese Zeit vorbei ist und aus steuerlichen Gründen kaum noch jemand hier ein Konto eröffnet, kann sich eine Geldanlage als Festgeld in der Schweiz lohnen. Allerdings gelten bei den Eidgenossen inzwischen strenge Vorgaben, wenn man als deutscher Sparer hier in Festgeld investieren möchte. Die folgenden Abschnitte informieren dazu ausführlich und zudem werden Ihnen abschließend auch noch passende Anbieter vorgestellt, bei denen Ihr Festgeld in besten Händen ist.

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Worauf ist bei einer Festgeldanlage in der Schweiz zu achten?

Bei vielen Banken in der Schweiz kann man als Kunde aus Deutschland heute nur noch Girokonten nutzen, die kaum eine Verzinsung bieten. Andere Banken setzen eine umfassende Identifizierung voraus und machen es zudem erforderlich, bei der Kontoeröffnung persönlich anwesend zu sein. Depots oder auch Festgeldkonten sind bei einigen Banken in der Schweiz für deutsche Kunden ohne Wohnsitz vor Ort nicht mehr verfügbar. Der Grund liegt hier in der Geschichte: Jahrelang war die Schweiz ein Land, in dem man als Deutscher „wunderbar“ Steuern hinterziehen konnte. Aus diesem Grund beugen die Banken dort nun vor.

Andere Banken haben für Kunden aus Deutschland andere Hürden geschaffen. So sind meist sehr hohe Beträge für die Geldanlage erforderlich und Beträge über 10.000 Euro müssen dabei auch auf jeden Fall beim Zoll deklariert werden. Gebühren für die Kontonutzung kommen teilweise auch noch hinzu und es werden einzig Überweisungen akzeptiert. Bareinzahlungen sind somit nicht möglich. Diese Hürden gibt es, um Steuerbetrug effektiv zu unterbinden. Zudem sollten Sie als Anleger darauf achten, Kapitalerträge aus der Schweiz in Deutschland auf jeden Fall bei der Steuererklärung anzugeben – andernfalls steht die Steuerfahndung häufig sehr schnell vor der Tür.

Währungsumrechnung und niedrige Zinsen

In der Schweiz wird in Franken gezahlt. Daher müssen Sie zur Geldanlage auch immer eine Umrechnung durchführen. Das kostet Zeit und ist für viele Anleger nervig. Durch die zudem inzwischen hohen Hürden ist die Geldanlage in der Schweiz deutlich weniger lukrativ geworden. Zudem versuchen viele Banken dort inzwischen auch, Kunden aus dem Ausland abzustoßen – aus Angst, Steuerbetrug weiterhin eine Basis zu bieten. Hinzu kommt, dass Sie in der Schweiz für Ihre Geldanlage inzwischen kaum noch attraktive Zinsen erhalten. Dies liegt daran, dass Depots und Co. nicht mehr bereitgestellt werden und Sie nur noch herkömmliche Konten nutzen können. Die 0,50 Prozent Zinsen sind in Zusammenhang mit den Gebühren für das Konto kaum interessant.

Die Geldanlage als Festgeld ist grundsätzlich interessant. Lediglich in der Schweiz ist das nicht mehr der Fall. Zumindest für Sparer aus Deutschland und anderen Staaten. Es kann sich somit lohnen, auf Anbieter aus anderen Ländern auszuweichen. Diese bieten in vielen Fällen sehr interessante Zinsen und können somit für Ihre Geldanlage auf jeden Fall in Frage kommen. Die Schweiz war lange Zeit eine ideale Anlaufstelle für die gewinnbringende Geldanlage, was sich inzwischen aber deutlich geändert hat. Einzig Bürger der Schweiz haben hier noch ein gewisses Potential.

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Festgeld in der Schweiz für Schweizer

Wer in der Schweiz wohnt oder Schweizer ist, kann dort vor Ort natürlich weiterhin von der Geldanlage als Festgeld profitieren. Allerdings gibt es hier bei vielen Banken wie der Raiffeisen Schweiz, der Luzerner Kantonalbank oder auch der Migros Bank hohe Mindestsummen für die Geldanlage. Zwischen 20.000 und 100.000 Franken muss man hier als Anleger mindestens anlegen. Ansonsten ist eine Festgeldanlage leider nicht möglich. Andere Banken sind hier eventuell anders strukturiert, allerdings sind hohe Geldanlagen in der Schweiz keine Seltenheit. Insgesamt aber sind die Mindestsummen schon recht hoch, während man in Deutschland oftmals schon ab 500 Euro eine Festgeldanlage tätigen kann.

Zusätzlich kommt hinzu, dass die Schweizer Banken die zu zahlenden Zinsen nicht öffentlich darstellen. Somit sind Sie als Schweizer zunächst in der Verantwortung, bei jedem einzelnen Anbieter nachzufragen, welche Zinsen für das Festgeld gezahlt werden. Zinsintervalle und Co. können dabei ebenfalls erfragt werden. Ein direkter Vergleich ist auf diese Weise deutlich schwieriger und stellt Sie als Sparer zunächst vor die Aufgabe, alle interessanten Anbieter zu kontaktieren. Das kostet zudem auch Zeit. Vielleicht kommen für Anleger aus der Schweiz daher ebenfalls andere Anbieter aus dem Ausland in Frage, die Festgeldkonten bereitstellen und vielfach auch sehr attraktive Zinsen anbieten.

Als Alternative: Geldanlagen im weiteren EU-Ausland

Sie haben als Sparer und Anleger die Möglichkeit, im Ausland der Europäischen Union bei vielen weiteren Anbietern Festgeldkonten zu nutzen. Diese unterliegen durch EU-Gesetze in jedem Fall einer Einlagensicherung und bieten somit viel Sicherheit für Ihr Kapital. Hinzu kommt, dass Sie im Ausland meist sehr hohe Zinsen erhalten können und auch sonst kann sich die Geldanlage hier für Sie lohnen. Denn vorzeitige Auflösungen des Festgeldes sind hier vielfach möglich und dazu können Sie auch noch dann von Zinsen profitieren, die Ihnen ausgezahlt werden. Ein Blick auf europäische Banken und Anbieter kann sich daher vielfach lohnen.

Der Finanzstandort Schweiz im Porträt

Die Schweiz war für viele Anleger aus Deutschland für viele Jahre ein Ort, an dem man Geld gut und gewinnbringend anlegen konnte. Dabei spielten vor allem Steuervorteile eine Rolle, die heute dort nicht mehr so vorhanden sind. Heute werden alle steuerlich relevanten Daten nach Deutschland übermittelt und dem deutschen Finanzamt entgeht somit keine Einkunft mehr. In der Schweiz ist die Einlagensicherung vielfach aber auch umfangreicher, weshalb sich dort eine Geldanlage rechnen konnte. Im Falle einer Bankenpleite konnte man sich sicher sein, sein Geld dennoch weiterhin nutzen zu können.

Diesen „Sonderstatus“ hat die Schweiz inzwischen verloren. Wer Geld unversteuert – und damit illegal – anlegt, muss auf andere Länder, Inseln oder rechtliche Grauzonen ausweichen und macht sich dabei strafbar. Für deutsche Anleger ist die Schweiz als Finanzstandort heute deutlich unattraktiver und sie bietet keine hohe Verzinsung mehr, von der man profitieren könnte. Insofern ist die Geldanlage als Festgeld hier auch kaum noch eine Option. Andere Länder, internationale Banken und Co. bieten hier aber lukrative Zinsen, die auch für Sie als Anleger vielfach eine Rolle spielen können. Sich mit derartigen Angeboten intensiver zu befassen, kann also auf jeden Fall interessant sein und eine Möglichkeit für sinnvolle und gewinnbringende Geldanlagen schaffen.

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Fazit: Das Festgeld in der Schweiz rechnet sich meist nicht mehr

Insgesamt ist eine Geldanlage als Festgeld in der Schweiz heute kaum noch rentabel und für deutsche Anleger auch gar nicht mehr so ohne Probleme möglich. Die Steuersünden der vergangenen Jahre haben dafür gesorgt, dass viele Schweizer Banken heute keine entsprechenden Angebote mehr für deutsche Kunden bereitstellen, wodurch sich die Zinsattraktivität dort erledigt hat. Einzig einfache Konten können hier vielfach noch eröffnet werden – aber auch nur bei persönlicher Anwesenheit. Das stellt viele Deutsche vor Probleme. Hohe Kosten für die Kontoführung kommen hinzu. Somit ist die Schweiz als Anlageland nicht mehr interessant.

Banken und Festgeldanbieter aus anderen Ländern sind hingegen inzwischen sehr interessant geworden und Sie haben hier als Anleger umfangreiche Möglichkeiten für die Geldanlage als Festgeld. Häufig erhalten Sie hier sehr interessante Zinsen, die oftmals sogar bis zu 2,50 Prozent betragen. Das kann sich auf jeden Fall lohnen und bietet somit ein sehr großes Potential. Eine Festgeldanlage im EU-Ausland ist zudem durch eine Einlagensicherung abgesichert, wobei Sie hier immer auf die Höhe der Einlagensicherung achten sollten. Das kann letztlich ein entscheidender Punkt sein, der bei der Entscheidung für ein Konto eine Rolle spielt.

Internationale Anbieter, die für Ihr Festgeld interessant sein können

Es gibt am Markt eine ganze Reihe an Anbietern aus dem Ausland, die sich für Sie rechnen können, wenn Sie hier Ihr Geld als Festgeld anlegen möchten. Dabei sind die Konditionen vielfach sehr interessant. Die nachfolgenden Anbieter sind hierbei allerdings nur als Beispiele zu verstehen. Ein Blick auf das Greensill Festgeld kann sich so für Sie auf jeden Fall lohnen. Hier erhalten Sie attraktive Zinsen und können von umfangreichen Möglichkeiten profitieren. Die Bank bietet Ihnen ein kostenfreies Konto und kann darüber hinaus auch noch mit anderen Vorteilen überzeugen.

Die Podravska banka ist bei Anlegern aus Deutschland ebenfalls sehr interessant, da Sie hier Ihre Gelder sicher und zuverlässig als Festgeld anlegen können. Die hohen Zinsen sind hier sehr interessant und bieten für Sie eine lukrative Möglichkeit, um Ihr Kapital gewinnbringend anzulegen. Ebenso kann sich aber auch die Banca Farmafactoring für Sie lohnen. Auch hier gibt es interessante Zinsen und für Sie die Option, Ihr Kapital gut geschützt anzulegen. Die EU-Einlagensicherung ist hierbei ein wichtiger Aspekt und für viele Anleger sehr relevant. Zusätzlich finden Sie am Markt aber auch noch viele weitere Banken und Anbieter, bei denen sich die Geldanlage als Festgeld lohnen kann und einiges an Potential bietet.