Gebühren beim CFD Trading

von A.Schwankowksi 2017

Der Handel mit CFDs verursacht in aller Regel Kosten, die Sie als Trader in jedem Fall kalkulieren müssen. Insbesondere zu Beginn fehlt jedoch vielen Tradern das Geschick oder das Wissen, um die möglicherweise anfallenden Kosten zu berechnen und sich vor Augen zu führen. Neben den möglichen Kosten für die Kontoführung kann auch der Handel mit Differenzkontrakten selber Gebühren nach sich ziehen. Neben Kommissionen können auch Orderausführungen Kosten verursachen. Die einzelnen Broker informieren hierüber zumeist sehr transparent auf ihrer Homepage. Auf diese Weise können Sie sich als Trader sehr einfach informieren. Zudem kann sich aber auch ein Vergleich in jedem Fall lohnen, sodass Sie einen günstigen Broker für den CFD Handel finden können.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über alle möglichen Kosten, die beim Handel mit CFDs anfallen können. So besteht für Sie eine ideale Gelegenheit, sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen und Sie lernen zudem alle eventuellen Kostenfaktoren genauer kennen. Dies kann mitunter auch bei der Auswahl eines guten CFD Brokers eine Rolle spielen oder wenn Sie mit dem Gedanken spielen, einen anderen Broker für den zukünftigen CFD Handel zu wählen. Insgesamt unterscheiden sich die Gebührenmodelle bei vielen Brokern nur wenig, die anfallenden Kosten können jedoch vollkommen unterschiedlich sein, sodass Ihnen bei einem Broker deutlich höhere Kosten entstehen als bei einem anderen Anbieter.

Die Gebühren für die Kontoführung bei einem CFD Broker im Blick

In der heutigen Zeit können Sie bei vielen Brokern ein Konto für den CFD Handel kostenlos führen und nutzen. Allerdings gibt es dennoch noch einige Anbieter, bei denen Sie monatlich eine fixe Gebühr für die Bereitstellung des Handelskontos zahlen müssen. Diese Gebühren sind meist gering und bewegen sich im einstelligen Euro- oder Dollar-Bereich je Monat. Bei anderen Brokern müssen Sie lediglich dann eine Kontogebühr entrichten, wenn Sie dieses nicht regelmäßig für den Handel mit Differenzkontrakten verwenden und es zu einer länger andauernden Inaktivität kommt.

Nach Möglichkeit sollten Sie sich für einen Broker entscheiden, der keine Gebühren für die Führung des Handelskontos erhebt. Dazu finden sich in vielen Fällen auch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der einzelnen Broker entsprechende Angaben. Häufig finden Sie auch hier Details zu eventuellen Kosten, wenn das Konto nicht regelmäßig genutzt wird oder über einen längeren Zeitraum brach liegen sollte. Ein genauer Vergleich einzelner CFD Broker ist hier in jedem Fall ratsam, damit Sie am Ende nicht von monatlichen Gebühren überrascht werden und höhere Kosten tragen müssen, als ursprünglich eingeplant.

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Einzuplanende Kosten für einzelne CFD Transaktionen

Für einzelne Trades müssen Sie in jedem Fall eine Gebühr einkalkulieren. Diese wird zumeist in Form eines Spreads erhoben, also der Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Verkaufspreis. Möchten Sie beispielsweise zu einem Kurs von 1,335 in einen Basiswert investieren, liegt der mögliche Spread beispielsweise bei 3 Pips – in diesem Fall steigt der Kurs für die Investition und ist somit ein wenig höher als es der eigentliche Kurs ist. Der Broker kann sich auf diese Weise finanzieren und verdient durch den Spread sein Geld. Es wird dabei aber auch deutlich, dass Sie als Trader von niedrigen Spreads auf jeden Fall profitieren können. Je niedriger diese liegen, desto lukrativer ist der Handel am Ende für Sie.

Auch die Spreads können Sie in der Regel bei den einzelnen CFD Brokern auf der Webseite abrufen. Dabei müssen Sie zwischen fixen und variablen Spreads unterscheiden. Für Anfänger sind fixe Spreads in jedem Fall zu bevorzugen, da diese eine Konstante bieten und somit sehr sicher sind. Bei variablen Spreads besteht zwar die Chance, dass die Spreads sinken, ebenso ist es aber auch möglich, dass die Kosten um ein Vielfaches steigen – so könnte der gleiche Trade bei variablen Spreads kurzerhand deutlich teurer sein.

Kommissionen und andere Gebühren beim Trading mit CFDs

In einigen Fällen müssen Sie außerdem auch Kommissionsgebühren einplanen, die der Broker erhebt. Diese Kosten werden bei vielen Brokern jedoch nicht erhoben, sodass sich hier ein Vergleich unterschiedlicher CFD Broker ganz bestimmt lohnen kann. Die Kommissionen werden abhängig vom Handelsvolumen erhoben, sofern dies bei dem von Ihnen genutzten Broker der Fall ist. Weiterhin können Ihnen bei einem CFD Broker aber noch weitere Kostenfaktoren entgegenkommen. Dazu zählen beispielsweise auch die Finanzierungskosten, die bei einem Handel über Nacht anfallen können. Diese Kosten sollten Sie in jedem Fall einkalkulieren, sofern Sie Trades über Nacht laufen lassen möchten.

Die Finanzierungskosten werden in einem solchen Fall in Form von Zinsen erhoben. Durch den Hebel wird Ihnen vom Broker Geld für einzelne Transaktionen „geliehen“, für diese Leihgabe verlangt der Broker Finanzierungsgebühren. Beim Handel mit CFDs ist dies allerdings in der Regel nur dann der Fall, wenn Sie eine Position über Nacht halten wollen. Ansonsten können Sie das durch den Hebel bereitgestellte Kapital ohne zusätzliche Kosten in Anspruch nehmen. Der Hebel ist für den Handel mit Differenzkontrakten in jedem Fall ein wichtiger Aspekt – daher sollte der mögliche Hebel auch bei der Wahl des richtigen Brokers eine Rolle spielen.

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Die Margin beim CFD Handel und ihre Bedeutung

Die Margin kann als Ersatz für das gesamte Kapital verstanden werden, das für einen Trade erforderlich ist. Durch die Margin ersparen Sie es sich, den gesamten Wert des Kontrakts zu entrichten und Sie platzieren stattdessen die Margin in einem festgelegten Wert. Bei der Margin gibt es die individuelle Margin, die bei der Eröffnung einer Position hinterlegt werden muss, und die aggregierte Margin, die als Nachschuss geleistet wird. Die individuelle Margin müssen Sie als Trader in jedem Fall beim Platzieren eines CFD Trades hinterlegen, sie beträgt meist 0,5 bis 30 Prozent des eigentlichen Handelsvolumens. Während der Transaktion steht dieses Kapital in Ihrem Account nicht zur Verfügung, erst nach Abschluss einer Position wird das Geld wieder freigegeben.

Die aggregierte Margin muss hingegen immer auf dem Handelskonto zur Verfügung stehen, da Sie bei einem eventuellen Nachschuss genutzt wird. Am Markt kann es immer wieder Veränderungen geben, die Sie einkalkulieren müssen – die aggregierte Margin dient daher als Sicherheit, falls der Trade Verluste nach sich zieht, die von Ihnen ausgeglichen werden müssen. Die Margin spielt für den CFD Handel definitiv eine wichtige Rolle und Sie sollten sich als Trader auf jeden Fall mit dieser Thematik auseinandersetzen um daraus resultierende Kosten im Blick zu haben.

Weitere Kosten und Gebühren beim CFD Handel

In einigen Fällen können bei einem CFD Broker auch weitere Kosten anfallen, die von Ihnen getragen werden müssen. So kann es bei der Umrechnung von Währungskursen zu Gebühren kommen oder aber Sie müssen für Auszahlungen mit verschiedenen Kreditkarten etwaige Kosten tragen, die der Broker an Sie weiterreicht. Derartige Kosten sind vor allem für Anfänger häufig nicht sofort erkennbar, sodass es in jedem Fall ratsam ist, sich hier umfassend zu informieren und bei Gelegenheit auch beim Support eines Brokers nachzufragen. Hier bekommen Sie häufig entsprechende Hilfe und haben somit optimale Bedingungen für den Start in den CFD Handel.

Nicht alle aufgeführten Kosten müssen Ihnen dabei bei einem einzelnen Broker in Rechnung gestellt werden. In einigen Fällen können Sie auch ohne Gebühren oder Kommissionen mit CFDs handeln oder können sich die Gebühren für das Platzieren von Orders sparen. Einige Broker ermöglichen zudem den Handel mit Differenzkontrakten zu geringen Spreads, die bei bereits null Pips starten können. Ist dies der Fall, treten für den Handel in dieser Form keine Kosten auf und der Trade kann sich sehr lukrativ entwickeln. Der Regelfall ist dies allerdings nicht, in den meisten Fällen sollten Sie auf jeden Fall einen Spread einkalkulieren.

Sie finden am Markt zahlreiche CFD Broker, die in vielen Fällen mit lukrativen Konditionen sowie niedrigen Gebühren um die Gunst der Trader werben. Dennoch kann sich ein Vergleich lohnen, um möglichst viel Geld einzusparen und von niedrigen Spreads und allgemein attraktiven Konditionen zu profitieren. Natürlich spielen dabei auch andere Aspekte wie die Sicherheit beim Trading oder die Handelsmöglichkeiten eine wichtige Rolle. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über drei Broker, bei denen Sie als Trader sehr zuverlässig und kostengünstig am Handel mit CFDs vieler Arten teilnehmen können.

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Drei Broker für den günstigen Handel mit Differenzkontrakten

Natürlich können diese drei Anbieter lediglich stellvertretend für alle anderen Broker verstanden werden, die Ihnen einen sicheren und zuverlässigen Handel mit CFDs zu angemessenen Konditionen anbieten. Beim Anbieter eToro können Sie zum Beispiel auch vom Social Trading profitieren und die Handelsstrategien anderer Trader automatisch übernehmen. Dies bietet vor allem für Einsteiger ohne große Vorkenntnisse viel Potential und große Chancen für hohe Gewinne ohne viel eigenen Aufwand.

Der Anbieter GKFX bietet Ihnen einen Hebel von bis zu 1:400 und Spreads, die bereits bei 0,6 Pips beginnen. Dazu führt der Broker alle Trades sehr schnell aus und bietet Ihnen somit einen schnellen Eintritt in das Handelsgeschehen. Der CFD Broker stellt Ihnen zudem verschiedene Kontomodelle zur Verfügung, sodass Sie jederzeit einen passenden Account in Anspruch nehmen können. Dies bietet sehr viel Flexibilität und Sie können zudem davon profitieren, dass der Broker keinerlei Kommissionen für den Handel erhebt. Geringe Spreads ab 0,8 Prozent erwarten Sie auch beim Broker XTB. Der Anbieter stellt Ihnen zudem eine professionelle Plattform für den Handel zur Verfügung und ermöglicht Ihnen auch die Handelsteilnahme mit einer mobilen App. Insofern sind Sie auch hier sehr flexibel und können abwechslungsreich am Handel mit Differenzkontrakten teilnehmen.