1822direkt Trading Erfahrungen von Frank Hirsch

von A.Schwankowksi 2017

Meine ersten Erfahrungen mit der Börse, Aktien und Co. machte ich als Schüler. Das „Planspiel Börse“ wurde im Politik-Unterricht angeboten und machte mir damals sehr viel Spaß. Im Anschluss habe ich mich damit allerdings kaum noch beschäftigt. Bis ich vor knapp zwei Jahren auf den Broker 1822direkt stieß. Ich kannte das Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse bereits, da ich für meine Online-Geschäfte dort ein Girokonto nutzte. Doch die Möglichkeit, hier auch traden zu können war mir nicht bekannt. Durch einen Newsletter wurde ich dann darauf aufmerksam und ich habe mich im Anschluss vermehrt mit dem Thema beschäftigt. Da die 1822direkt kein Demokonto anbietet, habe ich mir einen regulären Zugang angelegt und kurze Zeit später mit dem Trading begonnen. Dies ist jetzt – wie gesagt – knapp zwei Jahre her.

Ich würde mich jetzt nicht als absoluten Experten beschreiben, was das Trading angeht, aber mit der 1822direkt habe ich in den letzten Monaten einiges gelernt und inzwischen kann ich die Marktentwicklungen recht gut abschätzen und in den meisten Fällen habe ich damit auch Erfolg. Da ich mit dem Broker 1822direkt sehr gut fahre und insgesamt zufrieden bin (gut, einige Kleinigkeiten stören mich schon), möchte ich auch anderen Menschen davon berichten.

1822direkt_angebot

Die Anmeldung und erste Schritte bei der 1822direkt

Auf der Webseite der 1822direkt hatte ich gelesen, dass die Anmeldung zu einem Onlinedepot keine drei Minuten lang dauern sollte. Ich war natürlich skeptisch, wurde aber am Ende eines besseren belehrt. Ich schätze, ich habe tatsächlich nur wenige Minuten gebraucht. Ich musste lediglich meine persönlichen Daten, die Kontaktdaten und die Anschrift angeben und meinen beruflichen Status nennen. Anschließend wurde ich noch gefragt, ob ich ein kostenfreies Verrechnungskonto eröffnen will. Dabei handelt es sich – so viel weiß ich inzwischen – um ein Tagesgeldkonto, welches sogar Zinszahlungen anbietet.

Nach der Anmeldung habe ich mich erst einmal mit dem System vertraut gemacht. Was ich gar nicht wollte war eine zusätzliche Software, da diese meinen Computer meist deutlich langsamer machen. Bei der 1822direkt habe ich soweit alles, was mir in dieser Hinsicht wichtig ist:

  1. Ich kann direkt im Browser traden
  2. Ich habe keine laufenden Kosten für das Depot
  3. Das Verrechnungskonto wird verzinst

Probleme hatte ich bei der Anmeldung keine. Alle Schritte waren für mich nachvollziehbar und ich konnte Feld um Feld schnell ausfüllen und dann abhaken. Aus diesem Grund habe ich die Anmeldung bei der 1822direkt damals wohl auch durchgezogen. Bei Anbietern wie der comdirect hatte mich das aufwändige Prozedere gestört. Und das, obwohl ich eigentlich gar nicht auf der Suche nach einem Online Broker war.

Meine erste Einzahlung bei der 1822direkt fürs Trading

Nachdem ich mir einen groben Überblick verschafft hatte war es an der Zeit, erstes Geld einzuzahlen. Zwar war meine Frau nicht sonderlich begeistert und hatte Angst um unser Erspartes, aber ein Demokonto gab es nun mal nicht. Da die 1822direkt keine Mindesteinlage fordert, überwies ich erst einmal nur 1.000 Euro auf mein Konto. Dies erledigte ich ganz simpel vom Girokonto aus und einen Tag später konnte ich das Geld für erste Trades nutzen. Die Neugier war also geweckt und ich konnte endlich damit beginnen, mein „Erlerntes“ aus der Schulzeit wieder einzusetzen.

Sicher fühlte ich mich dabei immer. Denn einerseits kannte ich die 1822direkt schon und war auch mit meinem Girokonto hier sehr zufrieden, zudem gehört die 1822direkt eben zur Sparkasse. Alle meine Gelder sind somit durch die Einlagensicherung der Sparkassen-Finanzgruppe abgesichert. Und auch wenn ich eher im niedrigen Bereich trade: Die Einlagen sind auch bei Summen über 100.000 Euro gesichert. Das bieten nicht alle anderen Broker auf der Welt. Somit ist die 1822direkt für mich der ideale Broker, da ich hier grundsätzlich ein Gefühl der Sicherheit habe. Und das ist bei Finanzgeschäften für mich immer ein sehr wichtiger Faktor.

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Mein Bonus für die ersten Trades

Nach einigen Tagen hatte ich meine ersten Trades abgeschlossen. Zwar nicht ganz mit dem gewünschten Erfolg – ich hatte 100 Euro verloren – dafür aber mit einem Bonus auf dem Konto. Was ich eigentlich gar nicht gesehen hatte. Denn in regelmäßigen Abständen bietet die 1822direkt ihren Neukunden einen Bonus für die ersten Trades an. Bei mir waren es 100 Euro Gutschrift nach dem zweiten Trade. Somit war mein Verlust wieder drin und ich konnte entspannt weitermachen (und musste meiner Frau nichts beichten).

Den Bonus gibt es leider nicht immer und darauf zu warten wäre mir zu blöd gewesen. Aber da ich auf so etwas gar nicht aus war, habe ich mich natürlich darüber gefreut und zudem hatte ich so die Möglichkeit, noch einmal 100 Euro mehr in Aktiengeschäfte zu investieren.

Die Funktionen und der Aufbau bei der 1822direkt im Bereich Trading

Mit dem System der 1822direkt kam ich schnell zurecht. Ich habe nach einigem Suchen alle Charts und Kurse gefunden und konnte auch mit den Echtzeitkursen schnell zurechtkommen. Auch wenn ich anfangs eher bedacht getradet habe, fühlte ich mich gut aufgehoben und konnte mit dem System einfach „arbeiten“. Ich muss dazu sagen, dass ich nur nebenbei trade und vor allem auf langfristige Investitionen setze – daher stört es mich auch weniger, dass die 1822direkt ihren Kunden bisher keine Daytradings anbietet. Zwar würde ich diese auch gerne mal ausprobieren, aber aus zwei Gründen ist das nicht wirklich relevant. Erstens schaffe ich es aufgrund meiner Arbeitszeiten oft nicht, zu festen Zeiten am Computer zu sitzen, andererseits sind mir solche Geschäfte auch mit einem zu hohen Risiko behaftet. Ich kann keine klaren Trends erkennen.

Die Funktionen sind einfach aufgebaut und das Menü ist einfach zu verstehen. Somit kann ich schnell und einfach zwischen den einzelnen Charts wechseln oder mehrere Verläufe im Blick behalten. Insgesamt gefällt mir der Aufbau sehr gut und auf den ersten Blick wüsste ich auch nicht, was genau ich hier jetzt wie ändern sollte. Mir gefällts, ich komme gut zurecht – das reicht mir.

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Die ersten Trades – meine ersten Misserfolge und Erfolge

Wie bereits erwähnt hatte ich bei meinen ersten Trades ganze 100 Euro verloren. Durch den Bonus glich sich dies aber wieder aus und ich hatte mein volles Startkapital zurück. Das sorgte natürlich für erhöhte Aufmerksamkeit und ich entwickelte mir erste kleinere Strategien. So informierte ich mich umfangreich über einzelne Handelsmodi und aus meinem Hobby wurde schnell ein größerer Aufwand. Dabei habe ich aber bis heute nicht aus den Augen verloren, dass ich tatsächlich mit Geld „arbeite“ und auch Verluste hinnehmen muss, wenn ich Pech habe.

Ich habe bei meinen nachfolgenden Trades erste kleinere Gewinne erwirtschaftet und war damit zufrieden. Inzwischen nutze ich langfristig den ETFs Sparplan und investiere hier monatlich 50 Euro. Das ist ebenfalls nicht viel, aber ich habe die Gewissheit, dass mein Geld gut angelegt ist. Und darauf kommt es mir nach wie vor an. Aber auch der Handel außerhalb der Börse gefällt mir und ich habe dort bei der 1822direkt insgesamt viele Möglichkeiten, da das Angebot insgesamt sehr gut aufgestellt ist. Ich glaube, es sind fast 20.000 verschiedene Angebote, mit denen ich handeln könnte. Neue Angebote nehme ich in mein privates Portfolio allerdings nur bedingt auf, da ich bisher ganz gut mit meiner Auswahl fahre.

Wie man sieht habe ich nach ersten Rückschlägen schnell eine eigene „Erfolgsspur“ gefunden und inzwischen bin ich froh, dass ich auf das Broker-Angebot der 1822direkt gestoßen bin. Am Ende half mir mein Wissen aus dem Planspiel Börse zwar nicht weiter, aber ich habe inzwischen meine eigenen Taktiken entwickelt und bin damit zufrieden. Letztlich war das Schul-Experiment von früher wohl nur ein theoretisches Spiel – mit dem echten Trading an der Börse hat das meiner Meinung nach nur bedingt etwas zu tun und man kann nur ganz schlecht einen wirklichen Vergleich ziehen.

Kritik am Broker Angebot der 1822direkt

Wo Licht ist, ist immer auch Schatten. Das war bei mir der Fall, als ich verzweifelt nach einer Möglichkeit gesucht hatte, nach 23 Uhr am Abend zu traden. Das ist bei der 1822direkt nicht möglich und der Markt ist von 8 bis 23 Uhr verfügbar. Ich habe diesbezüglich damals mit dem Support von 1822direkt aufgenommen. Da ich aus dem Büro nicht unbedingt anrufen wollte, schickte ich eine entsprechende Mail und bereits wenige Stunden später hatte ich die Antwort vorliegen. Am Ende stört es mich nicht, dass ich nur bis 23 Uhr traden kann, es wäre aufgrund meiner Arbeitszeiten nur manchmal bedeutend bequemer und einfacher.

 
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Mein Fazit: Ich bin gerne Trader bei der 1822direkt

Knappe zwei Jahre dauert mein Abenteuer bei der 1822direkt inzwischen und ich bin wirklich froh, dass ich den Anbieter damals auch auf diese Weise kennengelernt habe. Ich weiß inzwischen, worauf es beim Trading ankommt, welche Aspekte und Faktoren ich beachten muss und wie ich möglichst viel aus meinem Kapital herausholen kann. Dazu gefällt mir das System und das große und umfangreiche Angebot spricht wohl wirklich für sich.

Daher kann ich die 1822direkt als Online-Broker nur weiterempfehlen und sie anderen Tradern wirklich ans Herz legen. Die niedrigen Gebühren sind hier ein wichtiger Faktor für mich, aber auch die Sicherheit als Tochterfirma der Sparkasse Frankfurt. Würde ich heute einen neuen Broker suchen und über das Angebot der 1822direkt stolpern – ich würde direkt wieder hier beginnen. Und das, obwohl es immer noch kein Demokonto gibt.